Den Garten neu gestalten – so gelingt der Einstieg in die Gartenumgestaltung

Kommt ein Garten in die Jahre, bringt eine Gartenumgestaltung Schwung ins spannungsarme Erscheinungsbild. Systematisches Vorgehen stellt sicher, dass sich Ihre kreativen Ideen zu einem harmonischen Arrangement aus Pflanzen und Gestaltungskomponenten zusammenfügen. Wie Sie Ihren Garten gekonnt umgestalten, finden Sie hier heraus.

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Bei der Gartengestaltung kommt es auf die richtige Planung an

Ordnung schaffen und zielgerichtet planen – so gelingt es

Bevor Sie Ihren Garten umgestalten, empfehlen wir ein Großreinemachen. Beseitigen Sie alle Altlasten, die Ihnen schon lange ein Dorn im Auge sind. Hierzu zählen Arbeiten, wie die Rodung abgestorbener Gehölze, Unkraut jäten, Rasenmähen sowie der Rückschnitt von Sträuchern, Hecken und Bäumen. Ein sauber aufgeräumtes Areal offenbart alle Potenziale für eine gelungene Gartenumgestaltung.

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Nehmen Sie daraufhin Platz inmitten des Gartens und lassen Ihren Ideen freien Lauf. Als Anregung haben wir beliebte Ideen für eine Gartenumgestaltung für Sie zusammengetragen:

  • Pflegeleichter Garten mit robusten Stauden und immergrünen Bodendeckern statt anspruchsvollem Rasen
  • Bauerngarten mit farbenfroher Mischkultur aus bunten Blumen und knackigen Gemüsepflanzen
  • Garten umgestalten nach Feng Shui zum spirituellen Refugium
  • Japanischer Garten, als stilechte Interpretation asiatischer Gartenkunst mit Steinen und Kies

Ist die Entscheidung gefallen, legen Sie eine maßstabsgetreue Planzeichnung an. Notieren Sie nicht nur die Größe der einzelnen Beete, sondern zugleich die Bodenbeschaffenheit sowie die Lichtverhältnisse. Daraus geht wie von selbst ein detaillierter Pflanzplan hervor, der Ihren gärtnerischen Träumen konkrete Formen verleiht.

Gartenumgestaltung beginnen – Startschuss fällt im April

Für die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten ist im Herbst und Winter die ideale Zeit. Nach dem Aufräumarbeiten im Herbst können Sie den Gartenboden vorbereiten, indem Sie 3 bis 5 Liter Kompost je Quadratmeter einarbeiten. Während der geruhsamen Winterzeit widmen Sie sich dem Grundriss und Pflanzplan. Baumaterialien, Gartenmöbel und Dekorationsartikel können Sie im Winter häufig zum Schnäppchenpreis ergattern.

Hat sich im April der Winter endgültig verabschiedet, halten Gartencenter und Baumschulen ein großes Sortiment junger Pflanzen bereit. Bis Oktober bleibt das Zeitfenster geöffnet, um Wege zu pflastern, eine neue Gartenlaube zu bauen, den Teich anzulegen. Für einen reibungslosen Verlauf, stimmen Sie Bauarbeiten und Pflanzzeiten bitte aufeinander ab. Die wichtigsten Termine haben wir hier für Sie zusammengefasst:

  • Rasenaussaat: April und Mai oder im September
  • Pflanzzeit für Stauden und Gehölze im Container: während der gesamten Vegetationsperiode
  • Pflanzzeit für wurzelnackte Sträucher und Bäume: Oktober bis März

Wenn Sie Ihren Garten umgestalten, können Sie durch eigenhändige Anzucht von Pflanzen Ihr Budget spürbar entlasten. Säen Sie daher Blumen, Stauden und Gemüse ab Februar auf der Fensterbank aus, um die Jungpflanzen ab April/Mai auszupflanzen.

Tipps

In jeder Gartenumgestaltung reserviert der ökologisch orientierte Gärtner Nischen und Ecken als Rückzugsorte für Nützlinge. Ein mit Holzwolle gefüllter, umgedrehter Blumentopf bietet Insekten ein sicheres Heim. Ein katzensicheres Igelhäuschen hilft dem putzigen Stachelträger durch den Winter. Gemischte Blütenhecken tragen im Winter Früchte, die Vögeln als lebenswichtige Futterquelle dienen.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: Krawczyk-A-Foto/Shutterstock

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