Ein japanische Beet anlegen – Tipps und Tricks

Mehr als ein Hauch von Exotik gehrt von einem Garten oder Beet im japanischen Stil aus. Alles ist exakt geplant und sorgfältig angelegt. Wer klare Linien und Formen mag sollte über das Anlegen eines japanischen Beetes einmal nachdenken.

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Wasserspiele dürfen im japanischen Beet nicht fehlen

Wie groß sollte ein japanisches Beet sein?

In Japan können sich die wenigsten Menschen einen großen Garten leisten. Daher eignet sich diese Art der Gestaltung sehr gut auch für kleine Flächen. Versuchen Sie, alle wichtigen Elemente zu integrieren ohne die kleine Fläche zu überladen. Die Kunst besteht hier oft im Weglassen, sonst wirkt das japanische Beet schnell kitschig.

Welche Pflanzen gehören in ein japanisches Beet?

In einem japanischen Garten finden Sie vor allem Bäume, Sträucher und andere Grünpflanzen. Blühende Pflanzen werden nur sehr sparsam eingesetzt, zum Beispiel Kirschbäume, Azaleen und Rhododendren für das Frühjahr oder Schwertlilien und Pfingstrosen für den Sommer. Eine üppige Farbenpracht ist jedoch unerwünscht und stört die Harmonie.

Sehr beliebt sind immergrüne Pflanzen wie Buchsbaum, der kunstvoll in Form geschnitten wird, Koniferen und Kiefern. Aber auch Farne und winterharter Bambus werden gern gepflanzt. Im Herbst sorgt buntes Laub für etwas Farbe im Garten. Hier können Sie zum Beispiel Ahorn pflanzen.

Welche Gestaltungsmerkmale dürfen in keinem japanischen Beet fehlen?

Neben den typischen Pflanzen gehören Wasser und Steine zu den unverzichtbaren Gestaltungsmitteln. Weniger bekannt ist, dass auch Moos eins der vier Elemente in einem japanischen Garten ist. Es ist jedoch schwer zu bekommen.

Gestalten Sie nur ein einzelnes Beet oder ein kleine Fläche, dann können Sie das Wasser in Form eines kleinen Beckens integrieren oder auch durch Kies ersetzen. Um in eine Kiesfläche das typische Wellenmuster harken zu können, sollte die Schicht mindestens fünf Zentimeter dick sein.

Die wichtigsten Elemente eines japanischen Beets:

  • Pflanzen: vor allem Grünpflanzen (Bäume, Sträucher, Buchsbaum, Bambus, Farne), nur vereinzelt Blühpflanzen
  • Wasser: als Teich, Bachlauf, Wasserfall oder kleines Becken
  • Steine: ein Kiesbeet kann auch eine Wasserfläche ersetzen
  • Moos: teilweise schwer erhältlich, kann durch Sternenmoos oder Andenpolster ersetzt werden
  • Figuren: nur sehr sparsam und vereinzelt einsetzen

Tipps

Auch mit einem kleinen Beet können Sie sich fernöstliches Flair in den Garten holen.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: DRG Photography/Shutterstock
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