Stauden-Garten anlegen – die besten Tipps

Ehe Sie Ihren individuellen Stauden-Garten anlegen, haben Sie die Aufgabe, grundlegende Fragen zu klären. Die Komposition der Pflanzen muss punktgenau zu Ihrer grünen Oase passen. Dieser Ratgeber leitet Sie Schritt für Schritt zum wunderschönen Stauden-Garten.

stauden-garten-anlegen
Alles klappt besser mit guter Planung

Allgemeine Überlegungen

Machen Sie die Wahl der Pflanzen für Ihr Stauden-Beet von den Gegebenheiten in Ihrem Garten abhängig.

a) Wie ist Ihr Garten gestaltet, in welchem Stil? Die Stauden sollten damit harmonieren.

b) Liegt die Fläche, die Sie für Ihr neues Staudenbeet verwenden wollen, in der Sonne, im Halbschatten oder im Schatten? Beachten Sie, dass Stauden zum Teil ganz unterschiedliche Ansprüche an den Standort haben. Die meisten Pflanzen präferieren (mäßig) sonnige bis halbschattige Plätze. Aber: Mit der prallen Mittagssonne kommen die wenigsten Stauden gut zurecht.

Hinweis: Heiße und trockene Standorte sind besser für Prärie-Gärten geeignet.

c) Wie ist der Boden in Ihrem Garten? Das sollten Sie wissen, da nicht alle Stauden auf jedem Untergrund gedeihen. Zwar lässt er sich immer aufbessern, aber selten komplett verändern. Passen Sie Ihre Pflanzenwahl also auch an die Bodenverhältnisse an.

Stauden-Garten zu Papier bringen

Als nächstes empfiehlt es sich, die Analyse praktisch umzusetzen und spezielle Stauden auszuwählen, die Ihrem Garten-Profil entsprechen. Schreiben Sie die infrage kommenden Pflanzen, die Sie auch interessieren, auf ein Blatt Papier. Am besten legen Sie Ihren Stauden-Garten auf ebendiesem Blatt Papier schon einmal maßstabgerecht an. Hier ein paar Ratschläge dazu:

Mitte: Leitstauden – zeichnen sich durch ihre Größe und kräftige Blütenfarbe aus
Umrahmung: Begleitstauden – sind kleiner und weniger auffällig als Leitstauden
Füllung: Füllpflanzen – sehr kleine und unauffällige Pflanzen (etwa Bodendecker)

Kombinieren Sie wenige Leitstauden mit einigen Begleitstauden. Etwaige Lücken können Füllpflanzen zieren – sie fungieren quasi als Lückenbüßer.

Hinweis: Wichtig ist, dass die Blüten der verschiedenen Stauden entweder aus derselben oder aus komplementären Farbfamilien stammen.

  • Berücksichtigen Sie bei der Pflanzwahl auch die Blütezeit der Stauden. Prinzipiell wird zwischen Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblühern unterschieden. Am schönsten ist das Beet natürlich, wenn alle Pflanzen gleichzeitig blühen.

Steht der Pflanzplan, können Sie mit der Umsetzung – also dem Bestellen und Pflanzen der Stauden – beginnen.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Shelli Jensen/Shutterstock

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