Staudenbeete zum Nachpflanzen: Drei schöne Ideen

Staudenbeete wollen gut geplant sein, denn immerhin wachsen die Stauden jedes Jahr aufs Neue. Für die Gestaltung eines Staudenbeets gibt es viele verschiedene Optionen. Im Folgenden finden Sie ein paar schöne Ideen zu Staudenbeeten zum Nachpflanzen.

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Weiß und lila ist eine edle Farbkombination

Die Größe und die Farbe macht’s

Das Wichtigste bei der Planung eines Staudenbeets sind die Blütenfarben und die Wuchshöhe der Pflanzen. Staudenbeete werden oft kunterbunt gestaltet, aber auch eine farbliche Akzentuierung ist möglich, indem Sie z.B. vor allem weiß und blau blühende Stauden anpflanzen. In diesem Artikel finden Sie Stauden verschiedener Wuchshöhe. Hier werden wir Ihnen konkrete Staudenbeete zum Nachpflanzen geben, die sich an Größe und Blütenfarbe der Stauden orientieren.

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Ein weiterer wichtiger Faktor beim Staudenbeet ist der Standort. Bekommt Ihr Staudenbeet nur wenig oder keine Sonne ab, scrollen Sie nach unten zu dem Unterpunkt „Staudenbeet im Schatten“. Andernfalls lesen Sie unsere Pflanzideen für sonnige Staudenbeete:

Das hell leuchtende Staudenbeet

Wer sonnige, grelle Farben mag, der sollte in seinem Staudenbeet orange, gelb und rot dominieren lassen. Zum Beispiel so:

  • in der Mitte als dominierende Stauden: Staudensonnenblumen (gelb) und rotblühende Stockrosen
  • darum zieren: Sonnenbraut und Sonnenauge und als runder roter Kreis rings um die gelben Schönheiten rotblühende Indianernessel
  • Mischen Sie in der vorletzten Zone rot mit gelb oder orangeblühender Schafgarbe
  • Den Abschluss bildet die gelbblühende Ausläuferbildende Waldsteinie unterbrochen von Flecken rot-orangeblühender Sonnenröschen

Das edle Staudenbeet in weiß und violett

Wer es lieber nicht so bunt mag, der kann reinweiß blühende Stauden mit zart-rosa oder violetten Blütenschönheiten kombinieren und erhält so ein edel wirkendes Staudenbeet. Hier ein Beispiel-Pflanzplan:

  • 1. Zone in der Mitte: weißblühende Palmlilien, Silberkerzen und rosa oder violett blühender Rittersporn
  • 2. Zone: weißer Eisenhut gemischt mit rosa oder weißblühenden Pfingstrosen. Pflanzen Sie kreisrund um diesen Bereich weißblühenden Bartfaden, der dank seiner langen Blütezeit für längere Blütenfreude sorgt.
  • 3. Zone: Weißer und violetter Lavendel oder auch Salbei sorgt für eine Farbenwonne im Sommer und für herrlichen Duft
  • 4. Zone: Kräftig violett blühender Thymian wird mit immergrünem, weißblühenden Sternmoos kombiniert.

Das Staudenbeet für den Schatten

Viele Stauden gedeihen am besten in der Sonne. Aber auch für Staudenbeete im Schatten können zum Blühen gebracht werden, mit folgenden Stauden:

  • 1. Mittlere Zone: Die zart weiß blühenden Silberkerzen kommen auch mit wenig Sonne klar
  • 2. Zone: Blaublühender Bergeisenhut wird mit weißblühendem Waldgeißbart kombiniert. Wer noch ein wenig Farbe dazugeben möchte, kann noch kräftig violetten Prachtspiere ’Purpurlanze’ dazwischen pflanzen.
  • 3. Zone Knotiger Storchschnabel, die Trollblume und die Etagen-Schlüsselblume bringen Farbe ins Staudenbeet.
  • 4. Zone, die Randzone: Waldmeister duftet und blüht zartweiß im späten Frühjahr. Kombinieren Sie ihn mit blau und weißblühendem Immergrün, das bis in den Herbst hinein mit seinen zarten Blüten posiert.

Die Gestaltung des Staudenbeets

Nicht nur die Pflanzen sind entscheidend für die Gestaltung des Staudenbeets. Auch die Beeteinfassung, Deko-Elemente und Begleitpflanzen wie Gehölze und Gräser geben dem Staudenbeet seinen Schliff. Vorschläge zur Gestaltung erhalten Sie in diesem Beitrag.

Text: Sara Müller
Artikelbild: Antonina Potapenko/Shutterstock

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