Rabatten richtig anlegen – Tipps und Tricks

Ein Park oder ein botanischer Garten ist ohne Rabatten kaum vorstellbar, im heimischen Garten spricht man dagegen eher von Blumenbeeten. Der Übergang ist jedoch fließend. Sie können Rabatten mit winterharten Pflanzen oder einjährigen Blumen gestalten.

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Ein schöne Kombination von zwei oder drei Farben wirkt edel und nicht zu bunt

Was ist eine Rabatte eigentlich?

Als Rabatte wird ein langes und eher schmales Beet bezeichnet, mit dem zum Beispiel Rasenflächen eingefasst werden. Das alte niederländische „rabat“ bedeutet „Kleidersaum“ und hat französischen Ursprung. Mancher spricht auch von Rabatten im Vorgarten und meint die Beete entlang des Weges zur Haustür.

Was versteht man unter Wechselbepflanzung?

Rabatten werden oft mit Wechselbepflanzung gestaltet. Sie werden mindestens zum Frühjahr und zum Sommer neu bepflanzt, oft auch noch einmal für den Herbst. Die Pflege beschränkt sich dann meistens auf das Gießen und das Zupfen von Unkraut. Der Vorteil ist, dass Sie zu jeder Zeit ein üppig blühendes Beet haben. Nachteilig sind dagegen die häufigen Pflanzungen.

Im Herbst bereiten Sie die Rabatte schon auf den Frühling vor indem Sie Blumenzwiebeln einsetzen. Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse zeigen sich dann schon im späten Winter und sorgen für ein wenig Farbe im Garten. Später folgen dann Hyazinthen, Tulpen und Narzissen, die sie auch in Zwergform erhalten.

Kann ich Rabatten auch pflegeleicht anlegen?

Bei einer Wechselbepflanzung müssen Sie zwei- oder dreimal im Jahr die ganze Rabatte neu bepflanzen. Das ist unbestritten eine Menge Arbeit. Pflanzen Sie statt dessen Blütengehölzen oder winterharten Stauden entfällt das Pflanzen, dafür ist meist ein regelmäßiger Rückschnitt nötig. Beliebt sind zum Beispiel Rosen. Damit Sie nicht ständig Unkraut entfernen müssen, können Sie Ihre Rabatte abdecken, zum Beispiel mit Kies oder Rindenmulch.

Das Wichtigste in Kürze:

  • bei Wechselbepflanzung zwei- bis dreimal jährlich neu bepflanzen
  • Tipps für das Frühjahr: Hornveilchen, Tulpen, Vergissmeinnicht, Goldlack, Stiefmütterchen, Hyzinthen
  • Tipps für den Sommer: gemischte Sommerblumen, Dahlien, Zinnien, Sonnenhut, Lobelien, Cosmea, Eisenkraut, Salbei
  • Tipps für den Herbst: Heidekraut, Herbstastern, Ziergräser, Zierkohl
  • Tipps für den Winter: Ziergräser, Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge

Tipps

Rabatten bieten zu wenig Platz, um das ganze Jahr über üppig zu blühen. Mit interessanten Laubfärbungen, einzelnen Blühpflanzen und Ziergräsern sind sie trotzdem nie langweilig.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: Valentina Listratenkova/Shutterstock
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