Stauden – bewährte und begehrte Begleiter zum Kombinieren

Beim Blick in die Welt der Stauden wird offenbar, dass die Farben, Formen und Größen sehr unterschiedlich sein können. Um Beeten und Co jedoch eine gewisse Tiefe und Spannung zu verleihen, empfiehlt es sich, Stauden mit anderen Pflanzen zu kombinieren.

stauden-kombinieren
Funkien und Tulpen sind ein schönes Paar

Welche Faktoren sind beim Kombinieren von Stauden zu beachten?

Damit Kombinationen von Erfolg gezeichnet sind, sollten Sie grundsätzlich den folgenden Punkten Beachtung schenken:

  • Blütenfarbe: weiß, rosa, violett, orange, rot, gelb oder blau
  • Blütezeit: März bis Oktober
  • Standortanforderungen: sonnig bis halbschattig, durchlässiger Boden
  • Wuchshöhe: bis zu 250 cm

Lesen Sie auch

Je nach Art der Staude blüht diese bereits im Frühjahr, im Sommer oder erst vom Spätsommer bis zum Herbst. Schauen Sie genau, ob mit welchen Pflanzpartnern Ihre auserkorene Staude im Bezug auf die Blüte harmoniert.

Der Charakter von Stauden kann von Art zu Art gegensätzlich sein. Dennoch bevorzugen die meisten Stauden einen sonnigen Standort und kommen im Halbschatten mehr oder weniger gut zurecht. Die Begleitpflanzen sollten dazu passen.

Während manche Stauden über 2 m groß werden können, bleiben andere dem Erdboden nahe. Berücksichtigen Sie die zu erreichende Wuchshöhe beim Kombinieren.

Stauden im Beet oder im Kübel kombinieren

Neben der Möglichkeit verschiedene Stauden untereinander zu kombinieren, wirken Stauden besonders apart, wenn sie mit Ziergräsern dargestellt werden. Die Ziergräser sollten in Abhängigkeit von der Wuchshöhe der jeweiligen Staude bemessen sein. Des Weiteren passen zu Stauden einige Sträucher, Kletterpflanzen, Rosen, Kräuter sowie einjährige Bodendecker. Setzen Sie Gefolgschaften zusammen, die nicht nur farblich miteinander harmonieren, sondern auch im Bezug auf den Standort.

Perfekte Partner für Stauden sind unter anderem:

  • Rosen
  • Buchsbaum
  • Ziergräser wie Pampasgras, Chinaschilf und Pfeifengras
  • Zwiebelblumen wie Tulpen, Hyazinthen und Narzissen
  • Flieder
  • Hortensien
  • Kräuter wie Lavendel, Thymian und Salbei

Herbst-Aster mit Federborstengras kombinieren

Herrlich prärieartige Akzente können Sie mit Herbst-Astern und dem Federborstengras im Zusammenspiel erstellen. Das Ziergras umspielt die Staude mit seinen leicht überhängenden Blütenrispen und verleiht ihr einen Hauch von schwebender Leichtigkeit.

[bild:beet|herbst-aster,federborstengras]

Funkie mit Tulpen kombinieren

Als Blattschmuckstauden freuen sich die Funkien über die Gesellschaft von farbintensiven Blütenpflanzen wie den Tulpen. Als Zwiebelpflanzen brauchen Sie die Tulpen nicht jedes Jahr neu setzen, sondern einmalig an den perfekten Ort – vor die Funkien. Ganz berauschend sind beispielsweise ein paar rote Tulpen im Miteinander von blaugrünen Funkien.

[bild:beet|hosta,tulpen]

Steppensalbei mit Beetrose kombinieren

Als Staude passt der Steppensalbei wunderbar zu Beetrosen. Die violetten Blütenkerzen des Steppensalbeis sind zur selben Zeit wie die Blüten der Beetrose präsent und kontrastieren diese herrlich, wenn die Blüten der Beetrose rot, gelb oder rosa gefärbt sind.

[bild:beet|steppensalbei,beetrose]

Stauden als Strauß in der Vase kombinieren

Eine Überzahl an Stauden eignet sich für den Vasenschnitt. Vor allem jene mit langen und kräftigen Stielen sind geradezu prädestiniert, um einen Strauß zu kreieren. Ziergräser wie das Federgras oder Pfeifengras fügen sich reizvoll inmitten von Stauden im Strauß ein. Darüber hinaus sind andere grüne Elemente wie Farne und Eukalyptusblätter sowie Rosen geschaffen, um einen solchen Strauß zu bereichern.

  • Lederfarn
  • Eukalyptus
  • Federgras
  • Pfeifengras
  • Rosen
  • Tulpen
  • Hortensien
[bild:vase|pfingstrosen,lederfarn,tulpen]
Text: Anika Gütt
Artikelbild: Asetta/Shutterstock