Pampasgras mit Stauden und Gräsern kombinieren

Pampasgras eignet sich aufgrund der imposanten Größe in Kombination mit anderen Stauden genauso wie als Solitärstaude alleinstehend im Garten. Um Pampasgras in die Gartengestaltung einzubinden, kann die Staude auch mit Lavendel, Blauraute, Fetthenne und weiteren Stauden kombiniert werden.

Pampasgras kombiniert mit Stauden und Gräsern
Pampasgras kann mit Stauden und anderen Gräsern kombiniert werden

Mit was kann Pampasgras kombiniert werden?

Pampasgras lässt sich mit blühenden Stauden wie Astern und Lavendel in den Farbtönen Blau, Lila und Weiß kombinieren. Die beste Kombination für einen sonnigen Standort ist ein Präriebeet. Pflanzen Sie Prachtkerzen und Echinacea vor das Pampasgras und in leere Zwischenräume niedrigwachsende Gräser wie Mädchenhaargras. Frühjahrsblüher wie Allium ersetzen den leer wirkenden Platz nach dem Rückschnitt im Frühjahr bis zur Blütenentwicklung der Stauden.

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Trotz seines vornehmlichen Wuchses in die Höhe sollte Cortaderia selloana ausreichend Platz in der Breite gewährt werden. Hierzu empfiehlt sich ein Pflanzabstand von mindestens einem Meter zu anderen Gewächsen. Weitere Tipps und Hinweise zu Pflanzung des Ziergrases finden Sie hier .

Pampasgras kombiniert mit Stauden

In Kombination mit blühenden und mehrjährigen Stauden kann das Beet nicht nur zum Paradies für Vögel werden, sondern auch zum Insektenmageneten. Unterschiedlich hohe Stauden können weiche Übergänge zum hohen Pampasgras schaffen. Das Pampasgras sollte im Hintergrund angeordnet werden.

Für die Kombination mit Stauden eignen sich:

  • Lavendel
  • Blauraute
  • Sonnenhut
  • Aster
  • Prachtkerze
  • Fetthenne

Pflanzbeispiel 1

Bei der Kombination von Pampasgras und Lavendel bietet sich die Ergänzung des Beetes durch Sonnenhut und Aster an. Dies ermöglicht eine sommerübergreifende Blütezeit und ein imposantes Farbenspiel der einzelnen Arten.

Kombination von Pampasgras und Lavendel im Beet als Illustration

Lavendelbüsche erreichen in der Regel eine Wuchshöhe von bis 60 Zentimetern und eine Wuchsbreite von bis zu 90 Zentimetern. Der ausgewählte Standort sollte sich an einer sonnigen Stelle befinden, die zudem einen nährstoffarmen und durchlässigen Boden aufweist. Besonders beliebt ist der Lavendel aufgrund seines angenehmen Duftes und der hohen Insektenanziehung. Der winterharte Lavendel sollte aufgrund seiner eher geringen Wuchshöhe im vorderen Bereich gepflanzt werden. Lücken, die durch die Einhaltung der Pflanzabstände entstehen, können durch die buschigen Sträucher gut verdeckt werden.

Die Aster zählt zu den mehrjährigen Stauden und ist den heimischen Gärten aufgrund ihrer Farbvielfalt und des mäßigen Pflegeaufwandes sehr populär. Mit einem Höhenaufmaß von bis zu 1,5 Metern erreicht die Staude eine beachtliche Größe. Die weißfarbigen bis violetten Blüten sind von August bis November zu bestaunen. Die Aster sollte aufgrund ihres buschigen Wuchses eher im hinteren Bereich des Beetes verpflanzt werden. Beachten Sie hierbei den einzuhaltenden Mindestabstand von einem Meter, um das Wachstum der einzelnen Arten nicht einzuschränken.

Der Sonnenhut gehört, wie sein Name bereits erahnen lässt, zu den besonders sonnenliebenden Pflanzen. Ein vollsonniger Standort in Kombination mit einem nährstoffreichen und wasserdurchlässigen Substrat sorgen für eine prächtige Entwicklung. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 90 Zentimetern zählt er zu den mittelgroßen Stauden und kann problemlos im mittleren Beetbereich gesetzt werden.

Pflanzbeispiel 2

Eine weitere beliebte Kombination bilden das Pampasgras und die Prachtkerze. Diese zählt ebenso wie das Ziergras zu den eher hochwachsenden Pflanzen und umschmeichelt so die teilweise sehr langen Halme. Ergänzt wird das Ensemble durch die Fetthenne und den Sonnenhut, die sowohl farblich als auch höhentechnisch eine interessante Abwechslung bieten.

Kombination von Pampasgras und Astern im Beet als Illustration

Die Prachtkerze zählt zu den Dauerblühern und zeigt ihre zarte Blütenpracht bereits von Juni bis in den September hinein. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 1,5 Metern sollte sie eher im hinteren Bereich des Feldes gesetzt werden, stellt darüber hinaus aber keine großen Anforderungen an ihre Pflanzstelle. Diese sollte sich an einem sonnigen Platz befinden und vor Witterungseinflüssen geschützt sein.

Die Fetthenne überzeugt in der Bettbepflanzung nicht nur mit einer prächtigen roten Blütenfarbe, sondern bietet Ihnen auch ebenso schöne Blattfärbungen. Der Standort kann sowohl an einer sonnigen als auch halbschattigen Stelle liegen, sollte aber eine gute Bodendrainage aufweisen. In Bezug auf die Nährstoffdichte ist insbesondere bei Stickstoff Vorsicht walten zu lassen, da dieser zur Erweichung der Triebe führt.

Auch in dieser Pflanzkombination kommt der Sonnenhut besonders im mittleren Bereich der Anbaufläche gut zur Geltung. Die gelben Blüten in Verbindung mit den dunklen Blütenkörbchen bilden einen tollen Kontrast zu den übrigen Pflanzen im Hochsommer. Durch die späte Blütezeit von Juli bis Oktober erstrahlen die gelben Farbakzente auch im Spätherbst noch.

Pampasgras kombiniert mit Gräsern

Auch die Kombination mit anderen Grasarten, Seggen oder Pampassorten ist gängig. Durch die Vielzahl der äußeren Erscheinungsformen und der farblichen Abwandlungen lassen sich auch Ziergräser ohne Weiteres miteinander zu abwechslungsreichen Pflanzungen zusammenfügen. Eine Übersicht aller gängigen Farbvariationen ist in diesem Artikel zu finden.

Für die Kombination mit Gräsern eignen sich:

  • Lampenputzergras
  • Hasenschwanzgras
  • Mädchenhaargras
  • Rispenhirse
  • Reitgras
  • Diamantgras

Das Federgras ist vor allem aufgrund seiner federähnlichen Blütenwedel, die an Strandhafer erinnern, beliebt. Je nach ausgewählter Sorte erreicht das Federgras eine Wuchshöhe zwischen 50 (Echtes Federgras) und 250 (Riesen-Federgras) Zentimetern. Der erwählte Standplatz sollte sich an einer sonnigen Stelle befinden, die ein wasserdurchlässiges Substrat aufweist. Eine zusätzliche Nährstoffversorgung der Pflanze ist auch bei mageren Böden nicht notwendig.

Besonderes Merkmal des Lampenputzergrases sind die ährenförmigen Blütenwedel, die eine weiße bis bräunliche Färbung aufweisen. Mit einer Höhe von 1,5 Metern gehört Pennisetum alopecuroides zu den hochwachsenden Gräserarten. Der ideale Standort sollte an einer vollsonnigen Stelle liegen, der zudem ein nährstoffreiches und durchlässiges Substrat aufweist.

Reitgras kann sowohl an einem sonnigen als auch einem halbschattigen Standort gepflanzt werden. Die Erde sollte aber in jedem Fall eine nährstoffreiche und humose Struktur aufweisen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die maximale Wuchshöhe beträgt 1,2 Meter bei einer Wuchsbreite von 80 Zentimetern.

Da reine Gräserbeete meist erst im Herbst ihren großen Auftritt haben lohnt es sich, Frühjahrsblüher wie Allium (Zierlauch) in die Erde zu bringen. In unterschiedlichen Höhen begleiten sie das Wachstum der Gräser bis diese sich im Frühling entwicklen.

Farbharmonie

Um eine Farbharmonie im Beet zu schaffen, lohnt es sich, auf einzelne Farbakzente zu setzen. Wählen Sie bis zu drei Farbtöne wie bspw. Weiß, Rosa und Pink als Akzentfarbe für die Auswahl der Stauden. Auch Blau- und Lilatöne (z. B. Blauraute, Astern) in Kombination mit Weiß (z. B. Lavendel, Astern, Prachtkerze, Sonnenhut) funktionieren. Das gleiche Prinzip gilt bei der Auswahl verschiedener Gräser. Achten Sie besonders auf die Farben, die die Gräser im Herbst annehmen, um ein ästhetisches Gesamtbild zu erzeugen.

Pampasgras kombiniert mit Lavendel und Blauraute

Links: Lavendel, Rechts: Blauraute

FAQ

Welcher Standort eignet sich für Pampasgras?

Das Pampasgras bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der zudem vor etwaigen Witterungseinflüssen wie Wind und Regen geschützt sein sollte. Darüber hinaus empfiehlt sich in Anlehnung an das natürliche Vorkommen ein nährstoffhaltiges und durchlässiges Substrat, das Sie möglichst trocken halten sollten.

Wie viel Platz benötigt Pampasgras?

Der Pflanzabstand zu anderen Gewächsen sollte mindestens einen Meter, bei hochwachsenden Sorten sogar 1,2 Meter betragen. Eine zu dichte Bepflanzung führt in der Folge zu einer unzureichenden Nährstoffversorgung und damit einem schwächeren Wachstum. Auch bei der Anlage eines Sichtschutzes ist der vorgenannte Abstand einzuhalten.

Passen Lavendel und Pampasgras zusammen?

Lavendel und Pampasgras können problemlos miteinander kombiniert werden, da sowohl die Standortbedingungen als auch die allgemeine Pflege viele Überschneidungen aufweisen. Durch den markanten Höhenunterschied lassen sich mithilfe des Lavendels notwendige Pflanzlücken diskret verdecken.

Wie kann man getrocknetes Pampasgras kombinieren?

Auch getrocknetes Pampasgras lässt sich in Vasen gut mit verschiedenen Pflanzen kombinieren. Neben unterschiedlich gefärbten Gräsern bieten sich auch Eukalyptus-, Hortensien, Mohn- und Palmblattstängel an.

Wie wird Pampasgras kombiniert?

Bei der Beetpflanzung sollte das Pampasgras aufgrund seinerWuchshöhe vor allem mit kleiner wachsenden Arten kombiniert werden. Diese sollten Sie versetzt mit fallender Wuchshöhe zum Beetrand setzen, um ein harmonisches Bild zu schaffen. Bei der Auswahl der einzelnen Gewächse sind Ihnen grundsätzliche keine Grenzen gesetzt. Lediglich die bevorzugten Standortbedingungen sollten sich nicht wiedersprechen. Gut eignen sich Astern, Lavendel und Fetthenne.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: cdrin/Shutterstock