Pampasgras: Pflanzen und pflegen

Mit seinen üppigen, buschigen, sich sanft im Wind wiegenden Blütenwedeln ist das Pampasgras eine wunderschöne und durchaus elegante Zierde für Garten, Vorgarten und Terrasse. Lesen Sie im Folgenden, wie das Süßgras am besten kultiviert wird.

pampasgras
Pampasgras hat gern feuchte Füße

Herkunft

Bei einem solchen Pflanzennamen wie ‚Pampasgras‘ liegt die Antwort auf die Frage nach der Herkunft natürlich nahe. Tatsächlich kommen die Pampasgräser, botanisch Cortaderia, aus der berühmt-berüchtigten Pampa, also der südöstlichen Steppenregion Südamerikas, die für ihre einsame, wilde Ödnis bekannt ist.

Ökologisch gesehen ist diese Region, an denen vor allem Argentinien, Uruguay und Brasilien anteilig sind, eine subtropische Grassteppe mit gemäßigtem, im weiter landessinneren Bereich etwas kontinentaleren Klima. Die Pampasgräser wächst in diesen Regionen auf Schwemm- und Sandböden und ist allgemein ziemlich anpassungsfähig. So gedeiht es sowohl auf trockenen Gründen in Küstenbereichen, als auch in feuchten und sonnenintensiven Gebieten.

Bei uns ist von den insgesamt etwa 14 Gattungsarten eigentlich nur das Amerikanische Pampasgras, Cortaderia selloana, relevant – die anderen sind im Pflanzenhandel gar nicht erhältlich. Es wird auch Silber-Pampasgras oder schlicht nur Pampasgras genannt. Durch seinen anpassungsfähigen, opportunistischen Charakter ist es in unseren Breiten ziemlich unkompliziert kultivierbar, allerdings benötigt es, weil ihm die hiesigen Winter doch etwas zu kalt sind, einen Winterschutz.

Herkunft im Überblick:

  • Pampasgras kommt natürlich aus der südamerikanischen Pampa
  • Wächst dort sowohl auf feuchten Schwemm-, als auch auf trockenen Sandböden
  • Anpassungsfähig an trockene wie feuchtheiße Habitate
  • Bei uns nur Amerikanisches Pampasgras erhältlich – bis auf nur mäßige Frosthärte einfach kultivierbar

Wachstum

Das Pampasgras gehört, wie viele andere hierzulande im Garten kultivierte Ziergräser, zu den Süßgräsern. Es wächst als horstige Staude mit im Verhältnis zu den langen Blütenrispen eher kurzen Blättern. Diese haben eine gräulich-grüne Farbe, sind schmal, relativ steif und scharfkantig. Vor allem durch das Gewicht der großen Blüten hängen sie im oberen Abschnitt elastisch über.
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Höhe

Die volle Höhe des Pampasgrases ist angesichts der eigentlich nicht besonders hochwachsenden, etwa nur 80 cm langen Blätter doch recht stattlich – jedenfalls zur Blütezeit. Denn die langen, buschigen Blütenrispen lassen die Pflanze auf Größen von insgesamt an die 2,50 oder 3 m kommen. Damit ist das Gras doch ein ziemlich imposantes, nicht nur wegen der üppigen Erscheinungsform der Blüten.
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Blüte

Die Blüte ist beim Pampasgras aus ziergärtnerischer Sicht das Highlight. Nicht nur an der Pflanze selbst haben die riesigen Rispenwedel einen hohen Schmuckwert – sie eignen sich auch prima als Schnittgut für dekorative Vasenarrangements im Haus. Die Rispenblüten haben eine eiförmige, längliche Form und werden an sich 30 cm bis einen Meter lang. Die fedrigen Ähren sind bis zu 18 mm lang und sorgen für den typischen, schwingenden Staubwedellook.
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Blütezeit

Die Blüten bringt das Pampasgras erst recht spät im Jahr hervor, erst im August. Dafür hält es sie aber auch bis weit in den Winter hinein und geben an den frostiger und kahler werdenden Tagen ein prächtiges Bild ab.
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Farben

Wie einer der deutschen Beinamen – Silber-Pampasgras – schon sagt, zeigen sich die Blütenrispen des Ziergrases meist in elegant silberweißer Farbe, aber auch gelbliche oder rötlich-purpurne Töne sind möglich.
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Welcher Standort ist geeignet?

Das Pampasgras bevorzugt einen sonnigen Standort – je mehr Licht und Wärme es abbekommt, desto besser sind die Umstände seiner Herkunft erfüllt und desto wohler fühlt sich die Pflanze. Auch sollte der Standort keinem allzu scharfen Wind ausgesetzt sein, da die Halme sonst umknicken können.

Der Boden sollte nährstoffreich und vor allem durchlässig sein. Sandig und humos mag es das Pampasgras am liebsten, lehmige, schwere Böden oder Standorte, an denen sich Wasser stauen kann, sind tunlichst zu vermeiden. Auf zu viel Nässe reagiert die Pflanze ziemlich schnell mit Wurzelfäule, die ihr den Garaus machen kann. Außerdem birgt ein nasser Boden die Gefahr von zu intensivem und langem Einfrieren des Wurzelballens.

Pflanzen Sie das Ziergras am besten in Hausnähe, wo es etwas windgeschützt ist und wo vielleicht ein gewisser Schuttanteil im Boden vorhanden ist. Mit der Untermischung von gutem Laubkompost können Sie die nötige Humosität erreichen.

Standortansprüche in Stichworten:

  • Möglichst sonnig und windgeschützt
  • Boden humos und durchlässig, am besten etwas steinig und mit Kompostanteil
  • Standorte vermeiden, an denen sich Wasser stauen kann
  • Am besten in Hausnähe pflanzen

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Balkon

Sie haben keinen Garten oder Vorgarten, sondern nur einen Balkon oder eine Terrasse? Kein Problem – denn ein Pampasgras können Sie auch im Kübel kultivieren.

Aufgrund seiner recht imposanten Gesamtgröße und seines großen, horstigen Wurzelballens benötigen Sie dafür aber auch ein großes Pflanzgefäß von mindestens 40 Litern Volumen. Wichtig ist natürlich auch eine gute Abflussmöglichkeit und nicht zuletzt die Ausrichtung Ihres Balkons oder Ihrer Terrasse. Eine Südausrichtung ist für das sonnenliebende Gras natürlich am besten. Die Gefahr von zu heftigen Winden ist auf hausnahen Balkonen und Terrassen günstigerweise meist nicht wirklich hoch.

Denken Sie auch daran, dass das Pampasgras viel Platz benötigt. Wenn Sie nur einen kleinen allseitig ummauerten Balkon in einem Wohnkomplex zur Verfügung haben, könnte es mit einer erfolgreichen Kultivierung schwierig werden.

Als Substrat sollten Sie eine humose und für die Durchlässigkeit mit Sand und Kies aufgelockerte Erdmischung zusammenstellen.

Was bei der Balkonkultur zu beachten ist:

  • Großen Kübel von mindestens 40 Litern Volumen verwenden
  • Viel Platz einplanen
  • Balkon oder Terrasse mit Südausrichtung ideal
  • Substrat humos und mit Sand und Kies aufgelockert

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Was ist die beste Pflanzzeit?

Ein Pampasgras pflanzen Sie am besten im Frühjahr, allerdings nicht zu früh. Denn das Ziergras wächst bei milden Temperaturen besser an und kann auf Spätfröste sehr empfindlich reagieren. Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie die Eisheiligen Mitte Mai abwarten.
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Der richtige Pflanzabstand

Pampasgräser wachsen ziemlich ausladend und dazu noch horstig. Beraumen Sie bei seiner Pflanzung also viel Platz an, zumal das Gras in Solitärstellung sowieso am besten zur Geltung kommt. Grundsätzlich muss damit gerechnet werden, dass sich das Gras im Laufe seines Wachstums mindestens einen Meter in die Breite ausdehnt. Planen Sie also zu etwaigen benachbarten Gartenpflanzen wiederum etwa mindestens einen Meter Abstand ein.
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Wie pflanze ich richtig um?

Gerade im Vorgarten kann ein Pampasgras durch seinen üppigen, horstbildenden Wuchs leicht zu groß werden. Eventuell zeigt es sich auch kränklich und unzufrieden mit seinem Standort – in diesen Fällen wird eine Umpflanzung nötig.

Um ein Pampasgras umzupflanzen, warten Sie die milderen Tage im Frühjahr ab. Empfehlenswert ist es, zunächst einen Rückschnitt vorzunehmen – dadurch wird die Pflanze handlicher und Sie verletzen sich nicht so leicht an den scharfkantigen Halmen. Stechen Sie zunächst den Wurzelballen kreisrund ab und graben das Gras ganz aus. Bei der Gelegenheit können Sie den Wurzelballen auch gleich etwas reduzieren, wenn nicht sogar großzügig teilen. Anschließend setzen Sie das Stück, das Sie weiterkultivieren möchten, in das alte oder ein neues Pflanzloch mit frischem Substrat.
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Pampasgras gießen

Generell kommt das Pampasgras mit Trockenheit besser zurecht als mit zu viel Nässe. Wässern sollten Sie es daher nur in Maßen. Vor allem in der Freilandkultur ist eigentlich nur über längere Trockenperioden im Sommer hinweg manchmal eine zusätzliche Wassergabe nötig.

Wenn Sie das Ziergras im Kübel halten, verhält sich die Sache natürlich ein wenig anders. Hier sollten Sie regelmäßig gießen, allerdings auch hier eher sparsam. Vermeiden Sie unbedingt Staunässe und achten darauf, dass nie längere Zeit Gieß- oder Regenwasser im Untersetzer stehenbleibt.

Zum Merken:

  • Zusätzliche Wassergabe vor allem bei Freilandkultur eher nur bei längeren Trockenperioden nötig
  • Bei Kübelkultur regelmäßig, aber sparsam gießen
  • Staunässe unbedingt vermeiden

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Pampasgras richtig düngen

Ein Pampasgras können Sie durchaus etwas düngen, wenn Sie Wert auf eine prächtige Ausbildung der so charaktervollen Blüten legen. Das gilt natürlich vor allem für Exemplare, die im Kübel gehalten werden. Abgesehen von der Kompostgabe, die Sie bei der Pflanzung als Langzeitnährstoffzufuhr untermischen sollten, empfiehlt sich während der Wachstumsphasen eine Gabe von organischem Dünger im Gießwasser im Abstand von zwei Wochen.

Zum Merken:

  • Düngen fördert prächtige Blütenbildung
  • Vor allem bei Kübelhaltung regelmäßige Düngergabe alle zwei Wochen mit dem Gießwasser

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Pampasgras richtig schneiden

Wie die meisten Ziergräser wird auch das Pampasgras im Frühjahr ganz zurückgeschnitten. Da es grundsätzlich etwas kälteempfindlich ist – seine zarten Neuaustriebe natürlich ganz besonders – sollten Sie dafür das spätere Frühjahr abwarten, wenn das Risiko von längeren Spätfrösten gebannt ist. Die Halme kappen Sie etwa 15 bis 20 cm über dem Pflanzgrund. Tragen Sie bei der Arbeit unbedingt Handschuhe, um sich nicht an den scharfen Halmkanten zu schneiden.
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Winterhart

Das Pampasgras ist nicht vollständig winterhart – in seiner Heimat ist es zwar Winter gewöhnt, allerdings deutlich mildere als bei uns. Auch die als besonders robust geltenden Sorten benötigen daher einen Winterschutz.
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Überwintern

Trotz seiner nicht vollständigen Widerstandsfähigkeit gegen unsere Wintertemperaturen können Sie ein Pampasgras durchaus dauerhaft im Freien kultivieren. Dann sind allerdings auf jeden Fall Schutzmaßnahmen erforderlich, sobald sich strengere Fröste ankündigen. Dazu gehört vor allem das Zusammenbinden den Halme – dadurch wird die Pflanze nicht so stark von luftiger Kälte durchdrungen und – ganz wichtig – droht auch nicht zu viel Nässe im Blattwerk anzusammeln. Das kann der Pflanze nämlich stark zu schaffen machen. Am besten wickeln Sie das Gras zusätzlich noch mit Sackleinen oder Gartenvlies ein.

Gleiches können Sie mit einem Pampasgras im Kübel tun. Hier ist es allerdings günstiger, die Pflanze in einem frostfreien Innenraum oder – falls vorhanden – in einem Kalthaus zu überwintern.
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Ausgraben

Wenn Sie ein Pampasgras umpflanzen oder entfernen möchten, steht Ihnen eine Knochenarbeit bevor. Der starke, horstige Wurzelballen muss rundherum abgestochen und die große Pflanze aus ihrem Pflanzloch herausgehoben werden. Das erfordert durchaus einige Kraft. Benutzen Sie für das abstechen einen möglichst scharfen Spaten.
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Entfernen

Falls Sie das Pampasgras entfernen möchten, können Sie die Ausgrabarbeit natürlich etwas unsorgfältiger und rabiater gestalten, als wenn Sie die Pflanze umsetzen wollen. Sie brauchen dann schließlich nicht das ganze Grasbündel am Stück herauszubekommen, sondern können auch in Etappen arbeiten, also einzelne Stücke nacheinander abstechen und herausholen.

Noch etwas einfacher machen Sie es sich, wenn Sie den Boden vor der Entfernungsmaßnahme gründlich und über mehrere Tage wässern. Dadurch weichen Sie den Pflanzgrund und den Wurzelballen auf. Wenn Sie längere Zeit dauerwässern, können Sie den Wurzelballen auch gezielt zum Faulen bringen. Das ist natürlich eine etwas unfreundliche Entfernungsmethode, die das Ausgraben aber deutlich einfacher macht.
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Pampasgras vermehren

Wenn Sie mehrere Pampasgräser an verschiedenen Stellen in Ihren Garten setzen möchten, kann das durchaus sehr schmuckvoll sein. Allerdings sollten die als Einzelgänger am besten wirkenden Ziergräser relativ weit voneinander entfernt stehen. So können sie an ihren Standorten ihren dekorativen Effekt am besten entfalten.

Die Vermehrung lässt sich einfach bewerkstelligen, denn wie bei den meisten Ziergräsern auch können Sie das Pampasgras problemlos teilen. Da es sowieso im Garten schnell zu groß wird, muss es ab und an meist sowieso durch Abstechen dezimiert werden – bei dieser Gelegenheit kann auch gleich eine Vermehrung stattfinden.

Grundsätzlich ist aber auch die Samenanzucht möglich. Mehr zu beiden Methoden folgt in den nächsten zwei Abschnitten.
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Teilen

Wie alle horstbildenden Gräser lässt sich das Pampasgras am besten über Teilung vermehren. Als Zeitpunkt wählen Sie dazu am besten das späte Frühjahr, wenn die Gefahr von letzten Kälteperioden eingedämmt ist. Denn zum Anwachsen braucht ein abgeteiltes Stück milde Temperaturen.

Stechen Sie aus der Mutterpflanze mit einem Spaten einfach ein Stück heraus und setzen es zum Anwachsen in ein vorbereitetes Pflanzloch oder in einen Kübel, je nachdem, ob Sie die Pflanze innerhalb Ihres eigenen Gartens vermehren möchten oder einem befreundeten Hobbygärtner ein Stück abtreten möchten. Wenn Sie für das Heranziehen des abgeteilten Stücks ein Kalthaus zur Verfügung haben, können Sie die Teilungsvermehrung auch im Herbst durchführen.
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Aussäen

Grundsätzlich ist auch die Vermehrung per Samenanzucht möglich, sie ist allerdings nicht wirklich zu empfehlen. Denn zum einen ist die Aussaat um einiges aufwändiger und langwieriger als die Teilungsvermehrung, zum anderen kann aber auch das Ergebnis nicht wirklich lohnenswert sein.

Denn bei der Samenanzucht kommen tendenziell immer die ursprünglicheren Pflanzeneigenschaften mehr zum Vorschein – beim Pampasgras ist das vor allem in puncto Winterhärte nachteilig. Denn die schon lange in hiesigen Gärtnereien vegetativ vermehrten Exemplare sind mit der Zeit immer frostresistenter geworden. Diese Eigenschaft ist natürlich erhaltenswert – durch das Klonen der Mutterpflanze.

Wenn Sie dennoch ein Pampasgras über Samen heranziehen möchten, können Sie das ab März in kleinen Anzuchttöpfen mit Anzuchterde tun. Die Temperatur für die Keimung liegt bei etwa 20°C. Der Standort sollte hell, aber nicht intensiv sonnig sein. Bedecken Sie die Saat nicht mit Erde, denn das Pampasgras ist ein Lichtkeimer. Die Anzuchtschalen können Sie am besten mit Folie überziehen, um ein gleichmäßig warmfeuchtes Mikroklima zu gewährleisten. Nach maximal zwei Wochen sollten sich die Keimlinge zeigen. Dann können Sie die Folie lüpfen und die Jungpflänzchen, wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben, pikieren.

Die Aussaat können Sie auch direkt im Freiland versuchen. Dann sollten allerdings schon stabile, milde Temperaturen herrschen. Weniger Keimchancen haben Sie bei dieser Variante auch dadurch, dass Sie die lichtkeimenden Samen auch hier nicht bedecken dürfen und sie dadurch ein gefundenes Fressen für Vögel sind.
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Ist Pampasgras giftig?

Die gute Nachricht zuerst: das Pampasgras nicht giftig, weder für den Menschen, noch für Tiere. Alle Eltern und/oder Haustierbesitzer müssen sich also, wenn sie überlegen, sich ein Exemplar in den Garten zu setzen, in dieser Hinsicht keine Gedanken um ihre Schützlinge machen.

In anderer Hinsicht ist allerdings schon ein wenig Besorgnis um die Unversehrtheit neugieriger Kleinkinder angebracht – und zwar wegen der wirklich sehr scharfkantigen Halme des Pampasgrases. Sie können schwere Schnittverletzungen verursachen – achten Sie also darauf, dass kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe der Pflanze spielen. Auch sollten Sie bei seiner Pflege, vor allem beim Zusammenbinden für den Winter, beim Rückschnitt im Frühjahr oder beim Teilen, immer Handschuhe und robuste, langärmlige Kleidung tragen.
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Tipp

Die übergroßen, staubwedelartigen Rispenblüten des Pampasgrases sehen nicht nur an der Pflanze schön aus. Sie lassen sich auch wunderbar als natürliche Schnittblütendeko im Haus arrangieren. Schneiden Sie dazu Blüten, die sich noch nicht vollständig geöffnet haben und lassen sie an einem kühlen, dunklen Ort zwei Tage lang trocknen. Dann können Sie sie zum Beispiel in eine hohe, mit Sand gefüllte Vase stecken.

Sorten

Im Fachhandel werden Pampasgräser mit durchaus unterschiedlichen Erscheinungsformen und Wuchseigenschaften angeboten. Es handelt sich dabei nahezu ausschließlich um weibliche Exemplare, weil sie schönere Blüten ausbilden. Auch deshalb ist es bei der Vermehrung ratsam, die Teilungsmethode anzuwenden. Die Sorten unterscheiden sich vor allem in der Blütenfarbe und in der Wuchshöhe.

Pumila

Diese Sorte ist in Gärten besonders häufig vertreten. Sie gehört zu den eher kleinen Varianten des Pampasgrases und wird nur etwa 1,50 m hoch. Zudem zeigt sie einen besonders kompakten Wuchs. Damit eignet sie sich vor allem für kleinere Gärten, in denen zu ausladende Pflanzen unverhältnismäßig wirken würden.

Die Blüten der Pumila zeigen sich frühestens ab August in weißer Farbe, die im Herbst ins Bräunliche übergeht.

Die Pumlia gilt als ziemlich robust, auf Staunässe reagiert sie aber dennoch empfindlich.

Rosea

Wie der Name schon nahelegt, haben wir es bei der Rosea mit einer rosa blühenden Sorte zu tun. Vor allem in Kombination mit den silbrigen, graugrünen Blättern wirkt sie besonders romantisch und kann im ausgehenden Sommer bis weit in den Spätherbst hinein zu nostalgischen Träumereien verleiten.

Ihr Wuchs ist deutlich höher und auch lockerer als bei der Pumlia: Sie erreicht eine Höhe von an die 2,50 m.

Sunningdale Silver

Die Sunningdale Silver ist eine besonders imposante Pampasgras-Sorte: Sie bringt es auf bis zu 3 m Höhe und bildet auf straffen, aufrechten, graugrünen Stängeln weit oben sitzende Blütenrispen in elegantem Silberweiß aus. Sie erscheinen ab August oder September und bleiben bis in den Wintern hinein bestehen.

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Text: Caroline Strauss
Artikelbild: Pascal_p10/Shutterstock
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