So schneiden Sie Pampasgras mit Sachverstand – Anleitung im Tutorial

In Bezug auf die Schnittpflege sollten Sie Pampasgras nicht über einen Kamm scheren mit anderen Ziergräsern. Lesen in diesem Tutorial, warum Schneiden nicht immer die beste Vorgehensweise ist. Wann und wie Sie es richtig machen, erfahren Sie hier.

Pampasgras Rückschnitt
Pampasgras können im März zurückgeschnitten werden, müssen aber nicht

Wintergrün und frostempfindlich – schnittrelevante Eigenschaften

Die Sonderstellung von Pampasgras bezüglich der Schnittpflege beruht primär auf spezifischen Wachstumseigenschaften. Wie der Name andeutet, entstammt das Ziergras einer kargen Ökoregion auf der anderen Seite des Globus. In der südamerikanischen Pampa dominiert ein Klima mit trockenen, heißen Sommern und kalten, langen Wintern.

Um besser gerüstet zu sein für die extremen Witterungsbedingungen seiner Heimat, gedeiht Pampasgras mit wintergrünen Blättern. Den Halmen obliegt die lebenswichtige Aufgabe, das Pflanzenherz vor Frost und Nässe zu schützen. Statt einen Horst im Herbst bodeneben zu verschneiden, binden Gärtner Pampasgras locker zusammen. Zuvor wird das Innere mit Holzwolle oder Laub gut ausgepolstert. Das optimiert die Standfestigkeit bei Schneedruck, lässt Regenwasser außen herum ablaufen und hält klirrenden Frost auf Abstand.

Im vergleichsweise milden Klima Mitteleuropas verläuft der Übergang von Laubabwurf und Neuaustrieb nahezu unbemerkt. Schnittmaßnahmen haben vorwiegend kosmetische Bedeutung und basieren nicht auf biologischen Erfordernissen.

Exkurs

Horstpflanze ohne Ausläufer

Viele Hobbygärtner fragen sich, ob Pampasgras mit einer Wurzelsperre zu pflanzen ist. Ihnen ist zu Ohren gekommen, das beliebte Ziergras werde den invasiven Pflanzen zugerechnet. In südeuropäischen Ländern, wie Portugal, Spanien, Italien und Frankreich breitet sich das mächtige Süßgras tatsächlich explosionsartig aus. Ursache für den vehementen Ausbreitungsdrang sind freilich keine raumgreifenden Ausläufer. Vielmehr erweist sich Pampasgras als ausgesprochen produktiv bei der Samenherstellung. Sofern die Selbstaussaat im Garten unerwünscht ist, schneiden umsichtige Gärtner Ährenstiele nach der Blüte aus dem Horst, bevor sich die fedrigen Samenstände bilden können.

Nicht schneiden, sondern auskämmen

In vielen geschützten Lagen Deutschlands entlässt der Winter Pampasgras mit vielen grünen Halmen ins Frühjahr. Weil das opulente Ziergras davon profitiert, wenn seine grünen Blätter erhalten bleiben, sollten Sie jetzt nicht zur Schere greifen. Eingezogene Halme sind in der Regel bis zur Wurzelscheibe durchgefault und entsprechend aufgeweicht. Diesen Umstand machen Sie sich zunutze, indem Sie Ihr Pampasgras so auskämmen:

  • Robuste Handschuhe anziehen
  • Vorweg eingetrocknete Wedel mitsamt Stängel bodennah abschneiden
  • Den Grasschopf mit den Händen systematisch auskämmen

Bei dieser Vorgehensweise bleibt ein Großteil abgestorbener Halme in Ihren Händen hängen. Sofern sich vereinzelte Blätter noch widersetzen, wiederholen Sie die Maßnahme einige Zeit später im Frühjahr. Besonderer Vorteil ist, dass Sie den frischen Austrieb beim Auskämmen nicht beschädigen, wie es bei zahlreichen Gräser-Arten nach einem zu späten Rückschnitt regelmäßig der Fall ist.

Tipps

Die filigrane Leichtigkeit von Pampasgras täuscht darüber hinweg, dass die Kanten seiner Halme rasiermesserscharf sind. Schützen Sie Ihre Hände beim Auskämmen oder Schneiden mit schnittfesten Arbeitshandschuhen. Empfehlenswert sind Schnittschutzhandschuhe Klasse 3 mit Lycra und Nylon. Herkömmliche Gartenhandschuhe aus Stoff oder Gummi bieten keinen ausreichenden Schutz.

Abgestorbene Halme büschelweise schneiden

Kommt der Winter mit klirrendem Frost daher, hat Ihr Pampasgras der Kälte wenig entgegenzusetzen. Sinkt das Thermometer viele Wochen lang deutlich unter den Gefrierpunkt, muss das Ziergras der Belastung Tribut zollen. Im Spätwinter und zeitigen Frühjahr präsentiert sich der ehemals grüne Blattschopf als Sammelsurium abgestorbener, vertrockneter Halme und Wedel. Ein rigoroser Rückschnitt ebnet jungen Halmen den Weg ans Licht. So machen Sie es richtig:

  • Bester Zeitpunkt ist im Frühjahr nach der Hauptfrostperiode
  • Vertrocknetes Pampasgras zurückschneiden bis Handbreit über dem Boden
  • Halme büschelweise mit einer Hand umfassen
  • Mit der anderen Hand und einer Gartenschere oder Gartensichel abschneiden
  • Obacht: nicht in die grünen Blattspitzen des diesjährigen Austriebs schneiden

Alternativ schneiden Sie den eingetrockneten Horst mit einer Heckenschere zurück bis auf 15 Zentimeter. Büschelweises Verschneiden punktet mit dem Vorteil, abgeschnittene Halme geordnet zur Seite oder in die Schubkarre zu legen. Schneiden Sie ein mächtiges Pampasgras mit der Heckenschere zurück, ist der Schnitt in wenigen Minuten absolviert. Die Aufräumarbeiten ziehen Sie um ein Vielfaches der Zeit hin, weil die Halme kreuz und quer im Garten liegen.

Pampasgras Rückschnitt

Abgestorbene Graspartien schneiden Sie am besten büschelweise. Umfassen Sie die Halme mit einer behandschuhten Hand. Mit der anderen Hand schneiden Sie das eingetrocknete Gras bis auf 15 Zentimeter ab.

Exkurs

Staudensichel schneidet auch Grasbüschel

Mit gebogener Klinge schneidet die Staudensichel passgenau ein Büschel abgestorbener Halme ab. Selbst holzige Ährenstängel am Pampasgras meistern Sie mühelos. Das verwundert wenig, denn die Gartensichel stammt aus Japan, wo sie traditionell verwendet wird zum Schneiden von Bambus, Stauden, Gräsern und dünnen Zweigen. Die gebogene Form erinnert an eine Sense im Miniformat. Erst auf Zug und nicht bereits auf Druck zerschneidet die messerscharfe Klinge die Pflanzenteile, was die Verletzungsgefahr deutlich reduziert.

Altersschwaches Pampasgras verjüngen

Pampasgras wächst als Horst mit zahlreichen, sehr dicht positionierten Blättern. Im Laufe der Zeit verdichtet sich das Horst-Zentrum so massiv, dass sich frischer Austrieb nicht mehr durchsetzen kann. Das Resultat ist ein verkahlendes Pflanzeninneres. Lediglich an den Außenbereichen wachsen noch grüne Halme. Zugleich entwickelt das Ziergras einen raumgreifenden Durchmesser, was im kleinen Garten für Platzprobleme sorgt. Pampasgras mit diesem Wuchsverhalten ist der ideale Kandidat für eine Verjüngung. So gehen Sie richtig vor:

  • Bester Zeitpunkt ist an einem frostfreien Tag von Oktober bis März
  • Gründlich untersuchen auf überwinternde Tiere, um die Maßnahme gegebenenfalls zu verschieben
  • Pampasgras zurückschneiden auf 15 bis 20 Zentimeter
  • Horst rundherum mit einem Spaten abstechen
  • Grabegabel unter die Wurzeln schieben, mehrmals wippen und den Ballen aus der Erde heben
  • Auf festen Untergrund legen und mit dem Spatenblatt zerteilen

Optional führen Sie eine Halbierung oder Teilung in mehrere Segmente durch. Damit verjüngtes Pampasgras erneut anwachsen kann, sollte ein Teilstück über mindestens 3 kräftige Triebe verfügen. Bei dieser Gelegenheit schneiden Sie verdichtete, abgestorbene Partien mit einem scharfen Messer ab.

Verjüngtes Pampasgras einpflanzen

Bevor Sie verjüngtes Pampasgras erneut einpflanzen, bereiten Sie den Boden am Standort bitte sorgfältig vor. Lockeren Sie die Erde mit der Harke, um letzte Wurzelreste zu entfernen. Verwenden Sie nährstoffreiche, frische Pflanzenerde, um ein Gras-Segment darin einzusetzen. Sie stellen eine zügige Verwurzelung sicher, indem Sie geteiltes Pampasgras exakt so tief einpflanzen, wie zuvor und großzügig angießen.

Verjüngung ohne Teilung – so gehts

Altes Pampasgras mittels kräftezehrender Teilung zu verjüngen, ist nicht immer im Sinne des Gärtners. Bevor Sie den verkahlenden Horst mühsam ausgraben, kann eine Kombination aus Rückschnitt und Auskämmen das Problem lösen. Bester Termin für die Prozedur ist im Frühjahr. So gelingt es:

  • Widerstandsfähige Handschuhe anlegen
  • Den grünen Randbereich mit beiden Händen auskämmen
  • Den abgestorbenen Innenbereich mit Schere oder Gartensichel zurückschneiden

Der Rückschnitt im Horstinneren gibt den Blick frei auf den Zustand der Halme. Ziehen Sie alle Blätter aus, die offensichtlich verfault und aufgeweicht sind. Unter dem Einfluss einer ausgewogenen Nährstoffversorgung gleichen sich die unterschiedlichen Wachstumshöhen im Verlauf des Sommers aus.

Exkurs

Weibliches Pampasgras blüht üppiger

Pampasgras zählt zu den Süßgräsern und gedeiht zweihäusig. Das bedeutet konkret, dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Obschon beide Geschlechter im Herbst erblühen, präsentieren weibliche Sorten die prächtigeren Wedel. An männlichen Sorten neigen die ohnehin spärlicheren Blütenrispen dazu, auseinander zu fallen. Fragen Sie beim Erwerb gezielt nach einem weiblichen Pampasgras, wenn eine Baumschule beide Varianten im Angebot hat.

Schnittgut richtig entsorgen

Bergeweise Blätter und vertrocknete Wedel zeugen von der Schnittpflege am Pampasgras. Die Halme zersetzen sich nur langsam. Es ist ratsam, das Schnittgut zu zerkleinern für eine effektive Entsorgung. Folgende Optionen haben sich in der Gartenpraxis gut bewährt:

  • Trockene Wedel aussortieren, um invasive Selbstaussaat zu unterbinden
  • Schnittgut zerschneiden oder häckseln
  • Auf den Kompost werfen
  • Verwenden als Mulch im Zier- und Gemüsegarten
  • Als Einstreu in Tierkäfigen oder Pferdeboxen nutzen

Eingetrocknete Pampasgrashalme machen sich nützlich als Strohersatz im Erdbeerbeet, um die Früchte vor Verschmutzungen zu bewahren. Ebenso profitiert ein reifender Kürbis, wenn er auf einer schützenden Unterlage aus Schnittgut liegt. Extra kleingeschnittene Halmreste lockern Kübelpflanzenerde auf und optimieren die Durchlässigkeit.

Pampasgras als Vasenschmuck schneiden

Im Herbst begeistert Pampasgras mit opulenten Blütenrispen, die aus der Ferne anmuten, wie riesige Staubwedel. Das malerische Schauspiel können Sie in Wohnräumen genießen, wenn Sie die Blüten abschneiden und trocknen. So geht es:

  • Stiele schneiden, kurz bevor sich die Ährenblüten vollständig geöffnet haben
  • Mit Messer oder Schere jeden Stängel einzeln kurz über dem Boden abschneiden
  • Kopfüber am schattigen, trockenen Standort aufhängen

Innerhalb von zwei bis vier Tagen sind die Wedel getrocknet und können in der Vase arrangiert werden. Sie verlängern die Haltbarkeit, indem Sie getrocknete Blütenrispen hauchzart mit Haarspray besprühen.

Häufig gestellte Fragen

Ist Pampasgras giftig?

Pampasgras ist weder für Mensch noch Tier giftig. Das Ziergras eignet sich folglich ausgezeichnet für den Familiengarten. Einzig die scharfen Blattkanten bergen ein Verletzungsrisiko. Fernerhin sollten die Blätter nicht an Tiere verfüttert werden, weil sie Schnittverletzungen im Maul hervorrufen könnten.

Letztes Jahr im Oktober habe ich ein Pampasgras gepflanzt, das den Winter gut überstanden hat. Viele Halme sind grün, einige wenige bräunlich verfärbt, bei einer Höhe von kümmerlichen 80 Zentimetern. Sollte ich das Gras dennoch zurückschneiden, obschon es sich um eine Jungpflanze handelt?

Auch junges Pampasgras wird kurz vor dem Austrieb geschnitten oder zumindest ausgekämmt. Dank dieser Maßnahme kann der Horst besser durchtreiben und sich formschön entwickeln. Im Laufe des Jahres wird das Ziergras abgestorbene Halme zwar von selbst ausmustern, allerdings ist das gepflegte Erscheinungsbild bis dahin erheblich beeinträchtigt. Letztlich unterliegt es Ihrer gärtnerischen Einschätzung, ob Sie Pampasgras verschneiden oder ausputzen.

Unser Pampasgras ist offensichtlich erfroren. Was tun?

Vermuten Sie Frostschäden am Pampasgras, kann Ausgraben die Pflanze retten. Wickeln Sie den Host in einen Jutesack. In einem frostfreien Raum verbringt das Ziergras den Rest des Winters. Wenn ab Mitte Mai kein Bodenfrost mehr zu befürchten ist, pflanzen Sie den Wurzelballen unter Wahrung der bisherigen Pflanztiefe ein. Schneiden Sie alle Blätter auf 15 bis 20 Zentimeter zurück und nehmen das normale Pflegeprogramm wieder auf. Bis zum Frühsommer zeigt sich, ob massive Erfrierungen einen frischen Austrieb verhindern. Häufig ist Pampasgras nur scheinbar erfroren und setzt im Sommer sein Wachstum fort.

Unser Pampasgras treibt nur in den Randbezirken aus. Was kann ich tun?

Wie nahezu alle Stauden, so nimmt Pampasgras von Jahr zu Jahr im Umfang zu. Bei diesem Prozess kann die Pflanzenmitte überaltern. Lichten Sie das Zentrum im Horst vorsichtig aus. Umfassen Sie die abgestorbenen Halme büschelweise und schneiden sie bis auf 15 cm zurück. Größere Flächen kürzen Sie mit einer Heckenschere ein. Auf diese Weise machen Sie den Weg frei für einen frischen Austrieb.

Mein Nachbar hat sein Pampasgras im Winter noch nie zusammengebunden und im Frühjahr noch nie geschnitten. Dennoch hat sich eine stattliche Pflanze entwickelt. Kann ich mein Pampasgras nicht einfach wachsen lassen?

Zusammenbinden der Halme dient dazu, das Pflanzenherz vor zu viel Feuchtigkeit und strengem Frost zu schützen. In wintermilden Regionen mit wenig Schnee und am Standort mit sandigem Boden können Sie auf Zusammenbinden verzichten. Auskämmen oder Rückschnitt ausgedienter Halme hat primär eine ästhetische Funktion, weil Pampasgras nach dem Winter oft unansehnlich ist. Es unterliegt Ihrer persönlichen Einschätzung, ob Sie das Ziergras schneiden oder nicht. In freier Natur gedeihen Pampasgräser auch ohne Rückschnitt vital und blütenreich.

Was ist zu tun, wenn ein Pampasgras zu breit und zu dicht wächst?

Teilung ist eine gute Lösung für beide Probleme. Zwischen Oktober und März graben Sie das Pampasgras aus. Mit einem scharfen Spaten zerteilen Sie den Wurzelballen. Massiv verdichtete Partien können Sie bei dieser Gelegenheit herausschneiden. Entfernen Sie gleichfalls eingetrocknete Halme und Blütenstiele. Pflanzen Sie die Segmente ein in frische Erde und achten Sie bitte auf eine regelmäßige Wasserversorgung.

Sollten im Frühjahr am Pampasgras lediglich die langen Wedel geschnitten werden oder die gesamte Pflanze?

Nach einem milden Winter reicht es aus, wenn Sie die Stiele mit eingetrockneten Wedeln abschneiden. Pampasgras trägt wintergrüne Blätter und muss nicht zwingend eingekürzt werden. Eine Ausnahme gilt nach sehr kalten Wintermonaten im strengem Frost. Dann wird das Gras braun und sollte bis Handbreit über dem Boden zurückgeschnitten werden.

Im ersten Standjahr ist unser Pampasgras in die Höhe geschossen, ohne die erhofften Blüten zu bilden. Daraufhin habe ich diesen März das Ziergras zurückgeschnitten. Jetzt ist Anfang Juni und es tut sich nichts. War der Schnitt ein Fehler?

Pampasgras zählt zu den “Spätzündern” unter den Ziergräsern. Vor allem verspäteter Bodenfrost kann den Austrieb erheblich verzögern bis weit ins Frühjahr hinein. Der Rückschnitt dürfte nicht die Ursache sein für das zögerliche Wachstum. Problematischer ist ein Übermaß an Nässe während des Winters, was den Wurzelstock beschädigen kann. Ziehen Sie probehalber an einzelnen Halmen. Lassen diese sich ohne weiteres herausziehen, sind die Wurzeln verfault und das Pampasgras abgestorben. Treffen Sie hingegen auf Widerstand, pulsiert das Leben im Gras und es wird in Kürze austreiben.

Die 3 häufigsten Schnittfehler

Unterläuft dem Gärtner ein Fehler in der Schnittpflege, steht Pampasgras ohne seine furiosen Blütenwedel da oder stirbt schlimmstenfalls vollständig ab. Um Sie vor diesem Ärgernis zu bewahren, nennt folgende Tabelle die drei häufigsten Schnittfehler an Pampasgras beim Namen:

SchnittfehlerSchadbildVorbeugung
im Herbst geschnittenkein frischer Austrieb, Totalausfallim Frühjahr auskämmen
nie geteiltabgestorbenes Zentrum, spärlicher Austrieb am Randalle 4 bis 5 Jahre teilen
im Sommer alle Halme bodeneben abgeschnittenbraune Blattspitzen, kümmerliches Wachstumtote Halme abschneiden, grüne Halme stehen lassen

Ein weiterer, häufiger Fehler unterläuft Gärtnern bereits im Vorfeld der Schnittpflege von Pampasgras. Das südamerikanische Ziergras ist gegenüber weit verbreiteten Krankheiten und Schädlingen weitgehend gefeit. Selbst gefräßige Schnecken meiden die grünen Halme. Wird pathogenen Erregern hingegen der Zugang offeriert über den Weg von verunreinigten Scherenklingen, schlagen sie im Horst gnadenlos zu. Versäumen Sie es bitte nicht, vor dem Schneiden das Werkzeug sorgfältig zu reinigen und die Scherenklingen mit Spiritus oder Sagrotan zu desinfizieren.

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Tipps

Die moderne Vorgartengestaltung hat Ziergräser als florale Leitfiguren entdeckt. Hoch im Kurs stehen schlanke Pampasgras-Sorten, wie Cortaderia selloana ‘Pumila’ und ‘Sunningdale Silver’, die mit malerischen Federwedeln den klassischen Hausbaum verdrängen.

Text: Paula Jansen

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