Wie gestalte ich ein Beet mit Gräsern und Stauden?

Filigrane Gräser und farbenprächtige Stauden können hervorragend miteinander harmonieren, es kommt nur auf die richtige Kombination an. Manche Gräser eignen sich eher als Solitärpflanzen und sollten auch einzeln gepflanzt werden, um gut zur Geltung zu kommen.

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Blühende Stauden und Gräser ergänzen sich wunderbar

Welche Gräser und Stauden harmonieren miteinander?

Bei der Auswahl Ihrer Gräser und Stauden sollten Sie vor allem auf die Wuchshöhe achten. So harmonieren niedrige Gräser sehr gut mit ebenfalls klein bleibenden Stauden. Feder- oder Blutgras können Sie zum Beispiel mit Astern oder Fetthenne kombinieren. Die feinen Grashalme lassen die farbigen Blüten besonders intensiv leuchten. Besondere Kontraste schaffen Sie durch einzelne hohe Stauden zwischen niedrigen Gräsern.

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Haben Sie sich für gerade wachsende, streng wirkende Stauden entschieden, dann wählen Sie dazu feine, vielleicht auch überhängende Gräser. Sie lockern das Beet deutlich auf. Kombinieren Sie verschieden Blattformen und -farben, wie helle Gräser mit dunkelblättrigen Stauden oder umgekehrt, das macht Ihr neues Beet reizvoller. Achten Sie aber darauf, dass alle Pflanzen im Beet etwa die gleiche Pflege (Wasser und Dünger) brauchen.

Ein schattiges Beet mit Gräsern und Stauden

In einen schattigen Garten können Sie gut Japan-Silberbandgras pflanzen, es fühlt sich dort wohl und hellt dunkle Bereiche ein wenig auf. Dieses Gras harmoniert perfekt mit großblättrigen Stauden wie der Stauden-Begonie. Auch Funkien und Hortensien gedeihen sehr gut im Schatten.

Ein vollsonniges Beet mit Gräsern und Stauden

Für ein vollsonniges eignen sich zum Beispiel Glockenblumen, Braunellen, der Blutstorchschnabel und das Edelweiß, aber auch die Fetthenne und verschiedene Nelkenarten. Blauer Strandhafer, weißes Straußengras, Magellangras und Silberährengras fühlen sich in der Sonne ebenfalls sehr wohl. Setzen Sie aber nicht zu viele verschiedene Arten in ein Beet, das wirkt schnell unruhig.

Das Wichtigste in Kürze:

  • unterschiedliche Blattformen und -farben miteinander kombinieren
  • niedrige Stauden (nicht nur) mit niedrigen Gräsern kombinieren
  • hohe Stauden eher in den Beethintergrund pflanzen
  • spannungsreiche Kontraste schaffen
  • nicht zu viele unterschiedliche Pflanzen nehmen, das wirkt unruhig

Tipps

Richten Sie sich bei der Pflanzenauswahl vor allem nach Ihrem eigenen Geschmack, schließlich soll der Garten ihnen gefallen und nicht unbedingt einen Preis gewinnen.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: demamiel62/Shutterstock

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