Rosen kombinieren: Traumhafte Ideen für das perfekte Arrangement

Sie ist die unangefochtene Königin der Blumen. Ob bodendeckend, kletternd oder als Strauch anmutig thronend, die Rose sieht in jedweder Form und Farbe fantastisch aus. In Gesellschaft von anderen Pflanzen sogar noch mehr. Beim Kombinieren gibt es allerdings Tücken…

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Hell blühende Rosen und Frauenmantel wirken wunderschön zusammen

Welche Faktoren sind beim Kombinieren von Rosen zu beachten?

Um die Eleganz der Rosen zu unterstreichen und ihnen den Thron nicht streitig zu machen, sollten Sie beim Kombinieren die folgenden Aspekte berücksichtigen:

  • Blütenfarbe: weiß, rosa, gelb, orange, pink oder violett
  • Blütezeit: Juni bis Oktober
  • Standortanforderungen: sonnig, sandig-lehmiger und nährstoffreicher Boden
  • Wuchshöhe: bis zu 3 m

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Die Blütezeit und die Blütenfarbe der jeweiligen Rose sollten Sie in Ihre Überlegen einfließen lassen. Die meisten Rosen blühen von Juni bis Juli und ein zweites Mal vom Spätsommer bis zum Herbst.

Außerdem ist es bedeutsam, die Wahl der Begleitpflanzen von der Art der Rose abhängig zu machen. So passen zu Kletterrosen Gewächse, die ebenso gern in die Höhe klimmen, und mit Bodendeckerrosen harmonieren Pflanzen, die niedrig bleiben.

Entscheidend ist weiterhin die Beachtung der Standortansprüche der Rosen. Oftmals werden zum Beispiel Rosen mit Lavendel kombiniert, obwohl der Lavendel aufgrund seiner Standortanforderungen nicht mit den Rosen übereinstimmt.

Rosen im Beet oder im Kübel kombinieren

Rosen können sowohl mit Stauden als auch mit Kräutern, Gehölzen und Ziergräsern ins Zusammenspiel gebracht werden. Ziergräser haben die Fähigkeit, Rosen sanft zu umspielen und ihnen ihre Strenge zu nehmen. Stauden können mit ihren Blütenfarben die Rosen kontrastieren oder mit ihnen im Einklang stehen. Rote und rosa Rosen passen zum Beispiel gut zu weißen Stauden und gelbe Rosen wirken berauschend im Miteinander mit blauen oder violetten Stauden.

Unter den zahlreichen möglichen Pflanzpartnern für Rosen haben sich insbesondere diese hier bewährt:

  • Ziergräser wie Pampasgras, Lampenputzergras und Purpur-Liebesgras
  • Buchsbaum
  • Clematis
  • Hortensien
  • Rittersporn
  • Hibiskus
  • Frauenmantel
  • Steppensalbei

Strauchrosen mit Lampenputzergras kombinieren

Sämtliche Strauchrosen können Sie mit dem Lampenputzergras optisch aufpolieren. Das Lampenputzergras bewerkstelligt durch seine filigranen und flauschigen Blütenähren, dem Antlitz der Strauchrosen etwas Weiches und Dynamisches zu verleihen. Setzen Sie das Ziergras entweder hinter niedrige Strauchrosen oder daneben. Seine Standortanforderungen stimmen mit denen der Strauchrosen überein.

[bild:beet|strauchrose,lampenputzergras]

Bodendeckerrosen mit Frauenmantel kombinieren

Durch die Nähe des Frauenmantels, der im besten Fall in Gruppen gepflanzt wird, wirken die Bodendeckerrosen edler. Der Frauenmantel stellt keine optische Konkurrenz dar, sondern hebt die Rosen sogar hervor und untermalt ihre leuchtende Blütenfarbe.

[bild:beet|bodendeckerrose,frauenmantel]

Strauchrosen mit Rittersporn kombinieren

Gern wird der Rittersporn mit Strauchrosen kombiniert. Er mag sonnige Standort auf einem nährstoffreichen und eher frischen bis feuchten Substrat – ebenso wie die Rosen. Optisch erzeugen die Beiden ein wahres Feuerwerk, wenn beispielsweise blauer Rittersporn mit gelben oder roten Rosen vereint wird.

[bild:beet|strauchrose,delphinium]

Rosen als Strauß in der Vase kombinieren

Rosen überbringen eine Botschaft der Liebe und das in nahezu jedem Strauß. Mit ihnen können Sie die meisten anderen Sommerblumen, aber auch zarte Gräser, kombinieren. Eine bunte Mischung wirkt spielerisch, wohingegen eine Ton-in-Ton Komposition für Eleganz und Nostalgie sorgen kann.

  • Schleierkraut
  • Frauenmantel
  • Gerbera
  • Rutenhirse
  • Zierlauch
  • Steppensalbei
  • Edeldisteln
[bild:vase|rosen,frauenmantel,allium]
Text: Anika Gütt
Artikelbild: Uladzimir Tsarou/Shutterstock