Rosen mit Sommerblumen und Kräutern unterpflanzen

Besonders interessant wirkt das Rosenbeet, wenn Sie die "Königin der Blumen" mit Hilfe von farblich abgestimmten Zwiebel- und Sommerblumen ins rechte Licht rücken. Kräuter haben dabei nicht nur eine zierende, sondern auch eine schützende Wirkung. Im Idealfall heben die Begleitpflanzen die Schönheit der Rose weiter hervor, indem sie Farben und Formen der Rose ästhetisch unterstreichen.

Rosen kombinieren
Rosen und Lavendel vertragen sich gut

Rosen brauchen Luft und Platz

Zwar lieben Rosen Gesellschaft und lassen sich wunderbar mit verschiedenen Sommer- und Zwiebelblumen, mit Stauden, Gehölzen, Kletterpflanzen und Kräutern kombinieren. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass Sie die Rosen nicht direkt unterpflanzen. Stattdessen müssen die Begleitpflanzen in ausreichendem Abstand gepflanzt werden, denn Rosen brauchen Licht und Luft und lieben offene Böden. Bei einer zu beengten Bepflanzung droht eine Schwächung der Rosen und damit eine Infektion mit Pilzerkrankungen bzw. ein Schädlingsbefall. Achten Sie bei der Komposition des Beetes auch darauf, dass die Rosen nicht von starkwüchsigen Begleitpflanzen überwuchert werden können. So gilt es insbesondere bei Clematis vitalba und Clematis montana vorsichtig zu sein, denn diese Waldreben-Arten wuchern zu stark und könnten Rosen vollkommen unterdrücken.

Kräuter halten Rosen gesund

Kräuter und Rosen wurden schon in den mittelalterlichen Klostergärten zusammen gepflanzt, denn viele Kräuter haben einen positiven Einfluss auf die empfindlichen Blumen: Sie halten Krankheitserreger und Schädlinge auf natürliche Weise fern. Lavendel, Salbei und Thymian mögen jedoch den nährstoffreichen Boden der Rosen nicht. Pflanzen Sie sie deshalb im Abstand von etwa 50 Zentimetern an den Beetrand und magern Sie die Erde dort mit reichlich Sand ab. Weitere zu Rosen passende Kräuter sind beispielsweise Fenchel und Baldrian, Heiligenkraut, Wermut sowie verschiedene Allium-Arten.

Geeignete Sommerblumen für die Vergesellschaftung mit Rosen

Mit ein- oder zweijährigen Sommerblumen können Sie leichte, romantisch anmutende Blumenbeete gestalten und nach Herzenslust experimentieren: Gefällt Ihnen die Zusammenstellung doch nicht so, säen Sie im nächsten Jahr einfach andere Blumen aus. Malven, Mohn und die zarte Jungfer im Grünen finden in jedem Rosenbeet ein dankbares Plätzchen. Die aufstrebenden Blütenkerzen des Fingerhuts setzen einen auffallenden Kontrast zu den eher rundlichen Blütenköpfen der Rosen. In bunte Bauerngartenfarben kleiden Cosmeen, Ringelblumen, Ziertabak, Bechermalven, Zinnien, Löwenmäulchen und Kapuzinerkresse Ihren Garten.

Tipps

Rosen sollten in einem gemischten Beet stets die Hauptrolle spielen, alle anderen Pflanzen dienen nur als “schmückendes Beiwerk”. So setzen Sie beispielsweise starkwüchsige Rosenbüsche eher in den Hintergrund, um niedrigere Blumen oder Sträucher dazwischen bzw. davor zu setzen – die Begleitpflanzen dienen quasi als Umrahmung.

Text: Ines Jachomowski

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