Rosenbeet effektvoll gestalten – Gartenparadies richtig planen

Mit verschiedenen Rosensorten gelingt die Gestaltung eines Gartenparadieses zum Wohlfühlen, in dem Sie mit Hilfe von Hecken und Rankhilfen voneinander verschiedene Räume und damit viel Abwechslung schaffen können. Sollten Sie dagegen Sichtschutz für einen Sitzplatz benötigen, so lassen sich hierfür Strauch- und Kletterrosen verwenden.

Rosenbeete gestalten
Egal ob kunterbunt gemischt oder in einer einzigen Farbe: Rosen dekorieren jeden Garten auf ganz besonderes Weise

Vor der Gartenarbeit Pflanzplan erstellen

Bevor Sie sich direkt ans Pflanzen machen, ist die Erstellung eines Pflanzplanes sehr sinnvoll. Hier können Sie eigene Ideen vorab ausprobieren, aber auch erprobte Vorschläge mit einfließen lassen. Mit festen Gartenelementen wie beispielsweise Pergola, Rosenbogen und Sitzplätzen schaffen Sie dabei voneinander getrennte Räume, die – als mögliche Idee für die Garten- und Beetgestaltung – jeweils ein individuelles Farbschema haben können. Wie wäre es beispielsweise mit Beeten ganz in Weiß, Blau oder Rosa?

Bei der Sortenauswahl auf Wuchsform und Höhe achten

Wuchsform und Höhe der Rosen sind immens wichtig bei der Beetgestaltung. Straff aufrechte Rosen nehmen weniger Platz ein als breitbuschige mit bogig überhängenden Zweigen. Generell sollten Sie den Abstand zwischen den Rosen so wählen, dass die Schönheit der einzelnen vorteilhaft zur Geltung kommt. Achten Sie deshalb auf ausreichenden Abstand zu anderen Rosen, Gehölzen oder Stauden. Dabei sind vor allem moderne Beetrosen als dauerhafte Farbgeber unverzichtbar für Beete.

Rosenbeete und Rabatten anlegen

Die höchste Pflanze innerhalb eines Beetes sollte nicht viel höher sein als das Beet breit ist. Pflanzen Sie bei niedrigen Beetrosen und Edelrosen mindestens drei Stück von einer Sorte, besser fünf oder sieben – so erzielen Sie einen flächigen Farbeffekt. Höhere Beetrosen mit bogig überhängendem Wuchs, die manchmal bis zu 120 Zentimeter hoch werden können, bringen auch als Solitär genügend Farbwirkung. Achten Sie bei der Bepflanzung darauf, dass die Blütenfarben sich nicht beißen.

Edelrosen nicht als Monokultur anlegen

Früher wurden vor allem Edelrosen in Extrabeeten gezogen, oft mit einer Buchseinfassung eingerahmt. Diese Monokultur fördert jedoch Pilzbefall und zieht Schädlinge an, deshalb sollten diese Sorten besser in gemischte Beete gepflanzt werden – das reduziert die Krankheitsanfälligkeit. Ohnehin wirken Rosen mit den passenden Begleitern am schönsten. Höhere Strauchrosen passen auch gut in Gehölzrabatten, natürlich in gebührendem Abstand.

Tipps

Vorsicht ist geboten bei Rosen, die in Beeten vor Thuja- oder Eibenhecken wachsen sollen. Hier brauchen Sie eine Wurzelsperre, damit die Rosen nicht durch die wuchernden Wurzeln der Hecke ausgehungert werden. Auch Buchshecken dürfen den Rosen nicht zu nahe kommen: Halten Sie mindestens 30 Zentimeter Abstand zu den Rosen.

Text: Ines Jachomowski
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