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Rosen und Lavendel sind ein Traumpaar

Ein Rosenbeet anlegen

Romantische Rosenbeet sind der Traum vieler Gärtner. Erfahren Sie hier, wie Sie Schritt für Schritt Ihr Rosenbeet anlegen und erhalten Sie einen Beispielpflanzplan zum Nachahmen.

Der richtige Standort fürs Rosenbeet

Die meisten Rosensorten gedeihen am besten in der Sonne. Wer nur ein Schattenbeet zur Verfügung hat, sollte sich im Fachhandel nach schattenverträglichen Arten erkundigen.
Rosen mögen lockeren, nährstoffreichen Boden und brauchen regelmäßig Wasser.

Wann den Rosengarten anlegen

Rosen werden üblicherweise im Herbst oder im Frühjahr gepflanzt. Ratsamer ist das Pflanzen im Herbst, da hier die Rosen den Winter über Zeit haben, gut anzuwachsen und im Frühjahr mit aller Kraft austreiben. Sie können Ihren Rosengarten sogar im Winter an frostfreien Tagen anlegen.

Die Rosen gut kombinieren

Rosen allein sehen schon schön aus. Aber mit Begleitpflanzen wirken sie noch hübscher. Besonders beliebt ist die Kombination mit Lavendel. Das sieht nicht nur schön aus, sondern hält auch die Läuse von den Rosen fern. Aber auch andere Stauden und Gräser kommen als Begleitpflanzen infrage.

Ein Beispielrosenbeet

Wenn das Rosenbeet ausreichend groß ist, lohnt es sich, die Rosen mit verschiedenen Begleitpflanzen zu kombinieren. Überlegen Sie sich vor dem Pflanzen, welche Farbkombination Sie wünschen. Ein Rosenbeet sollte nicht zu bunt angelegt werden. Beliebt sind rote oder rosafarbene Rosen mit blauen oder violetten Begleitpflanzen oder auch rosa-weiße Beete.

Hier ein Beispielpflanzplan für ein rundes Rosenbeet:

  • Setzen Sie in die Mitte winterharte Gehölze wie Thuja oder Berberitze.
  • Darum pflanzen Sie mit ausreichendem Abstand vier rosafarbene Strauchrosen. Wählen Sie am besten eine öfter blühende Sorte.
  • Zwischen zwei Rosen pflanzen Sie jeweils mehrere blaue oder weiße Rittersporne.
  • Nach einem Abstand von mindestens einem halben Meter setzen Sie einen Ring aus Lavendel. Sie können auch weiße und violette Lavendelsorten kombinieren.
  • Pflanzen Sie am Rand rosafarbene Zwerg-Rosen und setzen Sie zwischen die einzelnen Pflanzen vereinzelt niedrige Ziergräser wie zum Beispiel Bärenfellgras.

Schritt für Schritt das Rosenbeet anlegen

Das benötigen Sie:

  • Gartenfräse (wenn vorhanden)
  • Spaten
  • gute Gartenerde
  • Schubkarre
  • Harke
  • Rosen
  • Begleitpflanzen

1. Den Boden vorbereiten

Stecken Sie das Rosenbeet ab.
Entfernen Sie sämtliche großen Steine, Wurzeln, Grasnarben, Unkraut und anderes von der Fläche, die für das Rosenbeet vorgesehen ist.
Geben Sie eine mehrere Zentimeter dicke Schicht gute Gartenerde auf die Fläche und graben oder fräsen Sie diese um.

2. Die Pflanzen platzieren

Stellen Sie nun die Pflanzen samt Pflanztöpfe an die Stellen, an denen sie eingepflanzt werden sollen. Das gibt Ihnen Zeit, den Aufbau noch einmal zu überdenken und neu zu arrangieren.

3. Rosen und Begleitpflanzen pflanzen

Wenn Ihnen das Arrangement gefällt, können Sie mit dem Einpflanzen beginnen. Die Rosen sollten ausreichend tief gepflanzt werden. Die Veredelungsstelle, jene Stelle, an der die Triebe aus dem Stamm sprießen, sollte zwei bis drei Zentimeter unter der Erde sein.

4. Mulchen

Zu guter Letzt können Sie Ihr Rosenbeet noch mulchen. Gartenprofis streiten sich, ob Rindenmulch für Rosenbeete geeignet ist oder nicht, aber eine dünne Schicht schadet auf jeden Fall nicht und sieht gut aus. Alternativ können Sie auch Kies verwenden.

5. Angießen

Zuletzt gießen Sie Ihr neues Rosenbeet gründlich an.

In diesem Video erklärt Gartenprofi Josef Starkl detailliert, wie Sie Ihr Rosenbeet anlegen:

Youtube

Text: Sara Müller Artikelbild: Shichko/Shutterstock

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