Aus diesen Komponenten besteht Orchideenerde

Exotische Orchideen sind mit einem Leben in fester Erde nicht vertraut. In ihren Habitaten sitzen sie hoch oben in Baumkronen. Mit ihren Luftwurzeln halten sie sich an den Ästen fest und fangen das nährstoffreiche Regenwasser ein. Diese unorthodoxe Lebensweise verlangt nach einem speziellen Substrat. Aus welchen Komponenten sich Orchideenerde in Premium-Qualität zusammensetzt, lesen Sie hier.

Orchideen Substrat
Orchideenerde besteht hauptsächlich aus Pinien- oder Kiefernrinde

Mix aus organischen und anorganischen Bestandteilen

Um eine Orchidee mit ihren Luftwurzeln im Topf zu kultivieren, ist ein luftiges Substrat erforderlich. Im gleichen Zug muss die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen sichergestellt sein. Das gelingt mit einer ausgewogenen Mischung aus organischen und anorganischen Komponenten. Halten Sie beim Erwerb von Orchideenerde bitte Ausschau nach Produkten in dieser Qualität:

  • Hauptbestandteile sind große, mittlere oder kleine Stücke aus Pinien- oder Kiefernrinde
  • Organische Zuschlagstoffe sind Sphagnum, Holzfasern, Laub, Torfmull, Nussschalen, Kokosfasern
  • Anorganische Zuschlagstoffe sind Zeolite, Lavagranulat, Blähton oder Perlite

Das Geheimnis der perfekten Orchideenerde ist das Mischungsverhältnis ihrer Bausteine. Jeder erfahrene Orchideengärtner verfügt hier über sein individuelles Rezept. Wichtig zu beachten ist, dass die Körnung der Rindenstücke auf die Größe der Orchidee angepasst wird.

Wer als Anfänger kein Risiko eingehen möchte, greift auf hochwertige Markenprodukte zurück. Das Spezialsubstrat für Orchideen von Seramis enthält alles, was eine Orchidee sich für ihre Wurzeln wünscht. Als Alternative hat sich das rein anorganische PON einen Namen gemacht, das für Orchideen in Lechuza-Töpfen verwendet wird.

Tipps

Phalaenopsis aus dem Supermarkt sind mitunter in herkömmliche Erde oder reines Sphagnum getopft. In diesem Fall empfehlen wir, die Orchidee sogleich umzutopfen in das hier vorgestellte Spezialsubstrat auf Basis von Rindenstücken. In normaler Blumenerde oder dauerfeuchtem Torfmoos geht jede Orchidee innerhalb kurzer Zeit ein.

Text: Paula Jansen

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