Margeriten kombinieren – Natürlichkeit und Unbeschwertheit hervorheben

Wie kleine Sonnen strahlen sie uns an. Die Blüten der Margeriten sind einfach liebenswert und erinnern an wilde Blumenwiesen aus Kindheitstagen. Ungern stehen sie jedoch völlig allein. Sie sind gesellig und freuen sich über passende Pflanznachbarn in ihrer Nähe.

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Mohn bringt Farbtupfer in die weißen Margariten

Welche Faktoren sind beim Kombinieren von Margeriten zu beachten?

Um den feinen, natürlichen und fröhlichen Ausdruck von Margeriten zu unterstreichen, sollten Sie sich bei der Wahl von Begleitpflanzen der folgenden Faktoren vergewissern:

  • Blütenfarbe: weiß, seltener rosa, rot oder violett
  • Blütezeit: Mai bis August
  • Standortanforderungen: sonnig, durchlässiger sowie leicht saurer bis neutraler Boden
  • Wuchshöhe: 50 bis 100 cm

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Ihre Hochsaison erreichen Margeriten im Sommer. Aus diesem Grund passen zu ihnen vor allem Gewächse, die im Sommer in ganzer Pracht stehen.

Gern lassen sich Margeriten von der Sonne verwöhnen. Ihre Pflanzpartner sollten sich dort ebenso wohl fühlen. Zudem ist es wichtig darauf zu achten, dass die Kombinationsnachbarn einen durchlässigen Boden bevorzugen.

Berücksichtigen Sie bei der Kombination von Margeriten deren Wuchshöhe. Am eindrucksvollsten kommen sie im Zusammenspiel mit ähnlich großen Pflanzen zur Geltung.

Margeriten im Beet oder im Kübel kombinieren

Zu wahren Schätzen können Margeriten in Beeten von Natur- und Bauerngärten werden. Dank ihrer Schlichtheit fügen sie sich dort neben zahlreichen Stauden ein. Sehr schön wirkt es, sie mit ebenso leicht erscheinenden Sommerblühern zu kombinieren wie beispielsweise mit Mohn oder Kornblumen. Außerdem können Margeriten eher schwer wirkende Blüten mit ihrer Dynamik auflockern.

Ganz wunderbar zu Margeriten passen unter anderem:

  • Mohn
  • Kornblumen
  • Rosen
  • Lupinen
  • Rittersporn
  • Sonnenhut
  • Husarenknöpfchen
  • Phlox

Margeriten mit Mohn kombinieren

Wildromantischer, frischer und leichter könnte ein Zusammenspiel aus Pflanzen im Sommer kaum wirken. Margeriten und Mohn scheinen regelrecht miteinander zu tanzen. Sie präsentieren ihre Blüten zeitgleich und in Nachbarschaft stehend – am besten gemischt – entsteht ein atemberaubender Blickfang. Das Weiß der Margeriten bildet die perfekte Kulisse für den leuchtend roten Mohn.

[bild:beet|margerite,mohn]

Margeriten mit Lupinen kombinieren

Lupinen haben ähnliche Standortansprüche und mit ihrer intensiven Blütenfarbe heben sie sich in Gegenwart von Margeriten deutlich ab und fallen ins Auge. Spannend ist der Kontrast, der mit den Beiden geschaffen wird. Pflanzen Sie am besten rote oder violettblaue Lupinen in die Nähe von mehreren Margeriten.

[bild:beet|margerite,lupine]

Margeriten mit Husarenknöpfchen kombinieren

Auch in einem Kübel kommen Margeriten toll zum Tragen. Darin können sie gut mit kleinwüchsigeren Pflanzen kombiniert werden. Optimal passen zu den Margeriten die Husarenknöpfchen. Während die Margeriten in der Mitte stehen, blühen die Husarenknöpfchen am Rand regelrecht auf.

[bild:kuebel|margerite,husarenknoepfchen]

Margeriten als Strauß in der Vase kombinieren

Ein Strauß mit Margeriten mutet verspielt an und zugleich natürlich. So können zum Beispiel die manchmal etwas streng und hochmütig anmutenden Rosen im Strauß von der Kombination mit Margeriten profitieren. Vor allem rote Rosen sind dafür geradezu prädestiniert. Außerdem eignen sich insbesondere violette, gelbe, rote und orangefarbene Blumen für die Vereinigung mit Margeriten in der Vase.

  • Rosen
  • Storchschnabel
  • Schafgarbe
  • Schleierkraut
  • Gerbera
  • Astern
[bild:vase|margeriten,storchschnabel,astern]
Text: Anika Gütt
Artikelbild: ULD media/Shutterstock