Margeriten

Margerite Standort: Tipps für optimale Wachstumsbedingungen

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Margeriten sind beliebte Gartenpflanzen, die mit ihren leuchtenden Blüten Farbe in jedes Beet bringen. Für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend.

Margeriten Sonne
Margeriten lieben Sonne

Der ideale Standort für Margeriten

Margeriten bevorzugen einen sonnigen, windgeschützten Standort und fühlen sich am wohlsten, wenn sie mindestens sechs Stunden Sonnenlicht pro Tag erhalten. Auch im Halbschatten gedeihen sie, jedoch kann dies die Blütenfülle und Farbintensität mindern. Der Boden sollte leicht sauer bis neutral und vor allem gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.

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Windschutz für Margeriten

Ein windgeschützter Platz ist besonders wichtig, um die zarten Blüten und Stängel vor Schäden durch starke Winde zu schützen. Hohe Sorten sind hier besonders anfällig. Geeignete Standorte sind beispielsweise in der Nähe von Mauern, Zäunen oder Hecken.

Bodenbeschaffenheit für Margeriten

Margeriten gedeihen in den meisten Gartenböden, solange diese gut durchlässig sind. Staunässe kann zu Wurzelfäule führen und sollte vermieden werden. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist ideal, und eine lockere, humusreiche Bodenstruktur unterstützt das Wachstum der Pflanzen. Bei schweren Böden können Sie Sand oder Kies zur Verbesserung der Drainage einarbeiten.

Margeriten im Kübel pflanzen

Margeriten eignen sich hervorragend für die Kultivierung in Kübeln oder Töpfen auf Balkonen und Terrassen. Verwenden Sie hochwertige, gut durchlässige Blumenerde. Das Pflanzgefäß sollte mindestens 3 Liter Volumen und Abflusslöcher besitzen. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Boden des Gefäßes hilft, Staunässe zu vermeiden. Stellen Sie den Kübel an einen sonnigen und windgeschützten Platz und achten Sie darauf, nicht winterharte Arten vor dem ersten Frost ins Haus zu holen.

Margeriten im Beet pflanzen

Beim Pflanzen im Beet benötigen Margeriten ausreichend Platz, um sich gut entwickeln zu können. Ein Pflanzabstand von etwa 40 Zentimetern ist optimal. Die Pflanztiefe sollte etwa 20 Zentimeter betragen, um den Wurzeln genug Raum zu bieten.

Margeriten im Rasen

Für eine Bereicherung des Rasens empfiehlt sich die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare). Diese pflegeleichte Art sät sich selbst aus und erscheint jährlich an verschiedenen Stellen im Rasen. Der Boden sollte gut durchlässig, fruchtbar und nicht zu stickstoffreich sein. Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal.

Margeriten als Schnittblumen

Margeriten eignen sich hervorragend als Schnittblumen und sorgen für eine lange Blüte in der Vase. Schneiden Sie die Stiele schräg an und setzen Sie sie unter Wasser, um Lufteintritt zu vermeiden. Wechseln Sie das Wasser alle zwei Tage und schneiden Sie die Stiele bei jedem Wasserwechsel nach. Stellen Sie die Vase an einen kühlen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung und entfernen Sie regelmäßig verblühte Blüten.

Besondere Margeriten-Arten

Es gibt viele Margeriten-Arten, die sich in Aussehen, Wuchshöhe und Blütezeit unterscheiden:

  • Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare): Eine heimische Wildblume mit weißen Blüten und einer gelben Mitte. Sie gedeiht auf Wiesen und an Wegrändern.
  • Garten-Margerite (Leucanthemum x superbum): Eine Hybride mit großen, oft gefüllten Blüten, die bis zu 100 cm hoch werden kann.
  • Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens): Ursprünglich von den Kanarischen Inseln, häufig als Stämmchen kultiviert und nicht winterhart.
  • Herbst-Margerite (Leucanthemella serotina): Blüht im Spätsommer und Herbst und bevorzugt leicht saure sowie feuchte Böden.
Bilder: Martin Wahlborg / iStockphoto