Rollrasen auf neuem und altem Rasen verlegen: So geht’s

Um Kosten zu sparen kann Rollrasen selbst verlegt werden. Wichtig ist eine genaue Bestandausfnahme des derzeitigen Bodens, um die Grundlage für eine gute Bewurzlung des neuen Rasens zu schaffen. Außerdem sollte die Rasensorte dem Standort angepasst sein.

Rollrasen wird verlegt

Wie wird Rollrasen verlegt?

Rollrasen kann auf altem Rasen und auf Erde verlegt werden. Dazu muss der Boden durch Umgraben, Vertikutieren oder dem Zuführen von Erde, Sand und Dünger vorbereitet werden. Die Erde wird mit einer Walze geebnet und der Rasen verlegt. Danach anwalzen, bewässern und mindestens zwei Wochen nicht betreten.

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Wann wird Rollrasen verlegt?

Grundsätzlich kann Rollrasen das ganze Jahr über verlegt werden. Nur extrem hohe oder niedrige Temperaturen sollte man vermeiden. Die meisten Gartenbesitzer entscheiden sich für das Auslegen im Frühjahr. Bewohner eines neuen Eigenheims wählen häufig den Herbst als Zeitpunkt. Wer im Sommer Rollrasen verlegen will, sollte beim Kauf auf einen gekühlten Transport achten.

Rollrasen kommt frisch vom Feld spezialisierter Gärtnereien auf Paletten in den Lkw. Um den Platz optimal auszunutzen, werden die Rasenstücke wie ein langer Teppich aufgerollt. Allerdings sind die grünen Halme nicht gerne aufgerollt und unter Druck gestapelt. Deshalb sollte das Verlegen unmittelbar nach der Anlieferung stattfinden. Zur Zwischenlagerung werden die Rollen im Garten verteilt. Bei starker Sonneneinstrahlung sollte ein schattiger Platz gewählt werden.

Rollrasen auf einer Palette

Rollrasen wird auf Paletten geliefert und sollte schnellstmöglich verarbeitet werden.

Anleitung: Rollrasen neu verlegen

Der einfachste Weg, Rollrasen zu verlegen ist mit dem Abtragen der alten Grasnarbe zu beginnen. So wird die optimale Grundlage für einen unkrautfreien Untergrund geschaffen, an dem neues Gras wachsen kann.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Den alten Rasen mähen
  2. Mit einem Spaten oder Sodenschneider die alte Grasnarbe entfernen
  3. Den Boden mit einer Harke oder Bodenfräse auflockern
  4. Bodenqualität (pH-Wert) prüfen und gegebenenfalls mit Sand oder Humus verbessern
  5. Bei Bedarf Rasendünger ausbringen und einharken
  6. Mit einer Walze den Boden quer und längs verdichten
  7. Kurz vor dem Verlegen den Boden leicht harken und anfeuchten
  8. Rollrasen Bahn für Bahn verlegen
  9. Rasen anwalzen oder andrücken
  10. Rasenfläche bewässern und ca. zwei bis drei Wochen nicht betreten

Anleitung, wie Rollrasen verlegt wird als Illustration

Material und Werkzeug

  • Rasenmäher
  • Spaten oder Sodenschneider
  • Harke
  • ggf. Bodenfräse
  • Rasenwalze
  • Rasensprenger
  • Universal-Rasendünger
  • pH-Teststreifen
  • Messer

Alten Rasen entfernen

Mähen

Damit der neue Rasen gut anwachsen kann, muss der alte Platz machen. Als Erstes wird der Rasen auf niedrigster Stufe gemäht.

Grasnarbe abstechen

Schließlich entfernt man die Grasnarbe mit einem Spaten oder bei größeren Flächen mit einem Sodenschneider. Das alte Gras darf mitsamt den Wurzeln kompostiert werden.

Steine und Wurzeln entfernen

Bei der Gelegenheit sollten alle groben Bestandteile wie Steine und Wurzeln aufgesammelt und entfernt werden. Sie sorgen für Unebenheiten und stören beim Wachstum.

Boden vorbereiten

Bodenstruktur verbessern

Falls der Boden zu sandig ist, sollte Mutterboden großzügig auf der Fläche verteilt werden. Schwere und lehmige Erde sollte hingegen mit Sand aufgelockert werden.

pH-Wert ermitteln und Düngen

Der pH-Wert des Bodens gibt darüber Aufschluss, ob der Boden sauer oder basisch ist. Rasen wächst am besten auf Letzterem. Zeigt der pH-Test also einen Wert von unter 7 (sauer) an, muss der Boden mit etwas Kalk verbessert werden. Zusätzlich hat sich die Gabe von einem Bodenaktivator oder Universal-Rasendünger bewährt.

Boden auflockern und vermengen

Anschließend wird der Boden je nach gewünschter Verbesserung mit Sand oder humusreicher Erde, Kalk und Dünger mithilfe einer Harke aufgelockert und vermengt.

Boden angleichen und verdichten

Rasen wächst am besten auf ebenen, relativ dichten Flächen. Daher kommt als Nächstes eine Walze zum Einsatz. Diese kann man sich für wenig Geld vom Baumarkt ausleihen. Damit wird nun die Fläche längs und quer geebnet.

Harken und anfeuchten

Kurz bevor der Rollrasen ausgebreitet wird, sollte der Boden mit einer Harke leicht und oberflächlich aufgelockert werden. Dadurch stoßen die Graswurzeln auf weniger Widerstand und verbinden sich schneller mit der Erde. Zudem sollte der Boden etwas angefeuchtet werden.

Rollrasen verlegen

Rollen verteilen

Die Rollen sollten nach der Lieferung unverzüglich von den Paletten genommen und im Garten verteilt werden. Dadurch nimmt der Druck, der auf den Rollen lastet, ab. Außerdem sind die Wege beim Verlegen kürzer.

Rollrasen verlegen

Das erste Stück wird an der am weitesten entfernten Ecke ausgelegt, sodass man nicht ständig über den frischen Rasen laufen muss. So geht es Stück für Stück voran. Um unnötige Schnitte zu vermeiden, verlegt man an der längsten Seite entlang. Lücken, Überlappungen und Kreuzungen müssen vermieden werden.

Zuschneiden

Selten verlaufen Rasenflächen exakt gerade. Stehen Kurven und Pflanzen im Weg, muss die Rolle zugeschnitten werden. Mit einem Messer können Rundungen passgenau in den Rasenteppich geschnitten werden.

Walzen

Liegt der Rasen endlich passgenau im Garten, kommt die Walze ins Spiel. Bei kleinen Flächen kann alternativ auch ein großes Brett verwendet werden. Man fährt mit der Walze wie zuvor quer und längs über den Rasen, damit dieser fest am Boden anliegt. Ziehen Sie die Walze hinter sich her, um keine Abdrücke im gewalzten Rollrasen zu hinterlassen.

Wässern

Danach wird der Rasen bewässert, sodass er wurzeltief feucht ist. Als Faustregel kommen auf einem Quadratmeter etwa 15 bis 20 Liter Wasser. Im Sommer sollte der Rasen morgens oder abends bewässert werden, weil die Flüssigkeit sonst zu schnell verdunstet.

Wartezeit

Der Rasen muss noch etwa 14 Tage beständig feucht gehalten werden. Während der Bewässerung sollte die Fläche nicht betreten werden. Nach sechs Wochen ist der Boden voll belastbar.

Pflegen

Mähen

Nach sieben bis zehn Tagen darf das erste Mal der Rasenmäher zum Einsatz kommen. Zuvor sollte sichergestellt werden, dass die Klingen scharf sind. Schattenrasen wird auf circa 6 Zentimeter gekürzt, alle anderen Sorten auf 4 Zentimeter. Das Mähen sollte in der Wachstumszeit einmal wöchentlich stattfinden.

Wässern

Im Sommer sollte bei ausbleibendem Regen und hohen Temperaturen täglich gewässert werden. Im Frühjahr und im Herbst entfällt zusätzliches Sprengen aufgrund des feuchteren Klimas.

Düngen

Zwei Wochen nach dem Verlegen darf ein Startdünger auf dem Rasen verteilt werden. Nach weiteren sechs Wochen kommt ein passender Saisondünger zum Einsatz. In der Regel wird der Rasen dreimal im Jahr mit Dünger versorgt.

Vertikutieren

Vertikutieren ist im ersten Jahr nach dem Auslegen des Rollrasens nicht nötig. Um Moos und Unkraut vorzubeugen, kann aber dennoch vertikutiert werden. Allerdings sollte man mindestens 12 Wochen warten, bevor man das erste Mal vertikutiert.

Anleitung: Rollrasen auf altem Rasen verlegen

Um Rollrasen schnell zu verlegen kann es ausreichend sein, die alte Grasnarbe möglichst tief zu mähen und zu den Rasen zu vertikutieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Rasen so kurz wie möglich mähen
  2. Tief vertikutieren
  3. Loses Gras und Unkraut entfernen
  4. Bodenprobe machen und pH-Wert überprüfen
  5. Schweren Boden mit Sand auflockern, sandigen Boden mit Humus aufwerten
  6. Gegebenenfalls den Boden kalken und Dünger ausbringen
  7. Rasenfläche leicht bewässern
  8. Rollrasen verlegen
  9. Mit einer Walze befestigen
  10. Bewässern
  11. Rasen ca. zwei bis drei Wochen nicht betreten

Anleitung, wie Rollrasen auf altem Rasen verlegt wird als Illustration

Material und Werkzeug

  • Rasenmäher
  • Harke
  • Vertikutierer
  • Gründüngersamen
  • Rasenwalze
  • Rasensprenger
  • Universal-Rasendünger
  • pH-Teststreifen
  • Kalk oder Humus (als Bodenverbesserer)
  • Messer

Boden vorbereiten

Mähen und Vertikutieren

Als Erstes wird der Rasen auf niedrigster Stufe gemäht. Danach den Boden mit maximaler Arbeitstiefe vertikutieren. Den alten Grasschnitt können Sie kompostieren.

Boden angleichen

Bereits bestehende Dellen oder Senken sollten mit Gartenerde oder Rasensubstrat aufgefüllt werden. Ansonsten wird das Ausbringen und das Anwachsen des Rollrasens erschwert.

pH-Wert messen

Der pH-Wert des Bodens gibt darüber Aufschluss, ob der Boden sauer oder basisch ist. Rasen wächst am besten auf Letzterem. Zeigt der pH-Test also einen Wert von unter 7 (sauer) an, muss der Boden mit etwas Kalk verbessert werden.

Düngen

Ein Bodenaktivator oder Universal-Rasendünger kann dem Boden vor dem Auslegen zugeführt werden.

Rollrasen verlegen

Rollen verteilen

Die Rollen sollten nach der Lieferung unverzüglich von den Paletten genommen und im Garten verteilt werden. Dadurch nimmt der Druck, der auf den Rollen lastet, ab. Außerdem sind die Wege beim Verlegen kürzer.

Rollrasen verlegen

Das erste Stück wird an der am weitesten entfernten Ecke ausgelegt, sodass man nicht ständig über den frischen Rasen laufen muss. So geht es Stück für Stück voran. Um unnötige Schnitte zu vermeiden, verlegt man an der längsten Seite entlang. Lücken, Überlappungen und Kreuzungen müssen vermieden werden.

Zuschneiden

Selten verlaufen Rasenflächen exakt gerade. Stehen Kurven und Pflanzen im Weg, muss die Rolle zugeschnitten werden. Mit einem Messer können Rundungen passgenau in den Rasenteppich geschnitten werden.

Walzen

Liegt der Rasen endlich passgenau im Garten, kommt die Walze ins Spiel. Bei kleinen Flächen kann alternativ auch ein großes Brett verwendet werden. Man fährt mit der Walze wie zuvor quer und längs über den Rasen, damit dieser fest am Boden anliegt. Ziehen Sie die Walze hinter sich her, damit sich keine Fußabdrücke auf dem neuen Rollrasen abzeichnen.

Wässern

Danach wird der Rasen bewässert, sodass er wurzeltief feucht ist. Als Faustregel kommen auf einem Quadratmeter etwa 15 bis 20 Liter Wasser. Im Sommer sollte der Rasen morgens oder abends bewässert werden, weil die Flüssigkeit sonst zu schnell verdunstet.

Umgebung an erhöhtes Bodenniveau anpassen

Da die alte Grasnarbe nicht entfernt wurde, steigt das Bodenniveau um einige Zentimeter an. Anschlusskanten vom Pflaster müssen eventuell angepasst werden.

Wartezeit

Der Rasen muss noch etwa 14 Tage beständig feucht gehalten werden. Während der Bewässerung sollte die Fläche nicht betreten werden. Nach sechs Wochen ist der Boden voll belastbar.

Pflegen

Mähen

Nach sieben bis zehn Tagen darf das erste Mal der Rasenmäher zum Einsatz kommen. Zuvor sollte sichergestellt werden, dass die Klingen scharf sind. Schattenrasen wird auf circa 6 Zentimeter gekürzt, alle anderen Sorten auf 4 Zentimeter. Das Mähen kann in der Wachstumszeit einmal wöchentlich stattfinden.

Wässern

Im Sommer sollte bei ausbleibendem Regen und hohen Temperaturen täglich gewässert werden. Im Frühjahr und im Herbst entfällt zusätzliches Sprengen aufgrund des feuchteren Klimas.

Düngen

Zwei Wochen nach dem Verlegen darf ein Startdünger auf dem Rasen verteilt werden. Nach weiteren sechs Wochen kommt ein passender Saisondünger zum Einsatz. In der Regel wird der Rasen dreimal im Jahr mit Dünger versorgt.

Vertikutieren

Vertikutieren ist im ersten Jahr nach dem Auslegen des Rollrasens nicht nötig. Um Moos und Unkraut vorzubeugen, kann aber dennoch vertikutiert werden. Allerdings sollte man mindestens 12 Wochen warten, bevor man das erste Mal vertikutiert.

Anleitung: Rollrasen auf bracher Fläche verlegen

Beim Hausbau ist das Verlegen von Rollrasen auf bracher Fläche gängig. Unter Umständen kann es sich anbieten, die Zeit für eine Gründüngung zu investieren und so dem Boden wichtige Nährstoffe zuzuführen und die Bodenqualität zu verbessern. Die Gründüngung wird vor der Blüte abgemäht und in den Boden eingearbeitet. Haben Sie die Zeit nicht, können sie einen Rasendünger verwenden.

  1. pH-Wert überprüfen
  2. Schweren Boden mit Sand auflockern, sandigen Boden ggf. mit wenig Humus oder Muttererde aufwerten
  3. Gründünger ausbringen
  4. Gründünger auf niedrigster Stufe abmähen und einarbeiten
  5. Ggf. Startdünger ausbringen
  6. Den Boden auflockern und durchmengen
  7. Mit einer Walze befestigen
  8. Den Rollrasen ausbringen
  9. Wieder mit einer Walze befestigen
  10. Bewässern
  11. Den Rasen ca. zwei bis drei Wochen nicht betreten

Anleitung, wie Rollrasen auf einer Brachfläche verlegt wird als Illustration

Material und Werkzeug

  • Rasenmäher
  • Harke
  • Vertikutierer
  • Gründüngersamen
  • Rasenwalze
  • Rasensprenger
  • Universal-Rasendünger
  • pH-Teststreifen
  • Kalk oder Humus (als Bodenverbesserer)
  • Messer

Boden vorbereiten

Bodenstruktur verbessern

Falls der Boden zu sandig ist, sollte Mutterboden großzügig auf der Fläche verteilt werden. Schwere und lehmige Erde sollte hingegen mit Sand aufgelockert werden.

Gründünger ausbringen und abmähen

Im Fachhandel finden sich fertige Saatgutmischungen für den Rasen. Typische Gründüngerpflanzen sind zum Beispiel Gelbsenf, Lupinen, Sommerraps und Sommerwicke. Sie durchwurzeln den Boden tief und lockern ihn dadurch auf. Außerdem binden sie Mineralien im Boden. Der Onlineanbieter Rollrasen-Rudi empfiehlt eine Mischung aus Ackerbohnen, Perserklee und Lupinen. Das Ausbringen eines Gründüngers ist optional und kann auch durch das Verwenden eines Rasendüngers ersetzt werden.

Boden auflockern und vermengen

Anschließend wird der Boden je nach Verbesserung mit Sand oder humusreicher Erde, Kalk und Dünger mithilfe einer Harke aufgelockert und vermengt.

Boden angleichen und verdichten

Rasen wächst am besten auf ebenen, relativ dichten Flächen. Daher kommt als Nächstes eine Walze zum Einsatz. Diese kann man sich für wenig Geld vom Baumarkt ausleihen. Damit wird nun die Fläche längs und quer geebnet.

Harken und anfeuchten

Kurz bevor der Rollrasen ausgebreitet wird, sollte der Boden mit einer Harke leicht und oberflächlich aufgelockert werden. Dadurch stoßen die Graswurzeln auf weniger Widerstand und verbinden sich schneller mit der Erde. Zudem sollte der Boden etwas angefeuchtet werden.

Rollrasen verlegen

Rollen verteilen

Die Rollen sollten nach der Lieferung unverzüglich von den Paletten genommen und im Garten verteilt werden. Dadurch nimmt der Druck, der auf den Rollen lastet, ab. Außerdem sind die Wege beim Verlegen kürzer.

Verlegen

Das erste Stück wird an der am weitesten entfernten Ecke ausgelegt, sodass man nicht ständig über den frischen Rasen laufen muss. So geht es Stück für Stück voran. Um unnötige Schnitte zu vermeiden, verlegt man an der längsten Seite entlang. Lücken, Überlappungen und Kreuzungen müssen vermieden werden.

Zuschneiden

Selten verlaufen Rasenflächen exakt gerade. Stehen Kurven und Pflanzen im Weg, muss die Rolle zugeschnitten werden. Mit einem Messer können Rundungen passgenau in den Rasenteppich geschnitten werden.

Walzen mit Walze oder Brett

Liegt der Rasen endlich passgenau im Garten, kommt die Walze ins Spiel. Bei kleinen Flächen kann alternativ auch ein großes Brett verwendet werden. Man fährt mit der Walze wie zuvor quer und längs über den Rasen, damit dieser fest am Boden anliegt. Ziehen Sie die Walze hinter sich her, um keine Abdrücke im Boden zu hinterlassen.

Wässern

Danach wird der Rasen bewässert, sodass er wurzeltief feucht ist. Als Faustregel kommen auf einem Quadratmeter etwa 15 bis 20 Liter Wasser. Im Sommer sollte der Rasen morgens oder abends bewässert werden, weil die Flüssigkeit sonst zu schnell verdunstet.

Wartezeit

Der Rasen muss noch etwa 14 Tage beständig feucht gehalten werden. Während der Bewässerung sollte die Fläche nicht betreten werden. Nach sechs Wochen ist der Boden voll belastbar.

Pflegen

Mähen

Nach sieben bis zehn Tagen darf das erste Mal der Rasenmäher zum Einsatz kommen. Zuvor sollte sichergestellt werden, dass die Klingen scharf sind. Schattenrasen wird auf circa 6 Zentimeter gekürzt, alle anderen Sorten auf 4 Zentimeter. Das Mähen sollte in der Wachstumszeit einmal wöchentlich stattfinden.

Wässern

Im Sommer sollte bei ausbleibendem Regen und hohen Temperaturen täglich gewässert werden. Im Frühjahr und im Herbst entfällt zusätzliches Sprengen aufgrund des feuchteren Klimas.

Düngen

Zwei Wochen nach dem Verlegen darf ein Startdünger auf dem Rasen verteilt werden. Nach weiteren sechs Wochen kommt ein passender Saisondünger zum Einsatz. In der Regel wird der Rasen dreimal im Jahr mit Dünger versorgt.

Vertikutieren

Vertikutieren ist im ersten Jahr nach dem Auslegen des Rollrasens nicht nötig. Um Moos und Unkraut vorzubeugen, kann aber dennoch vertikutiert werden. Allerdings sollte man mindestens 12 Wochen warten, bevor man das erste Mal vertikutiert.

Kosten für einen Rollrasen

Rollrasentyp Kosten Geeignet für
Rollrasen 2 bis 10 Euro/m²  
Spiel- und Gebrauchsrasen 5,65 Euro/m² Privatgärten, Liegewiese
Spielwiese 4,75 Euro/m² höhere Belastung
Schattenrasen 8,05 Euro/m² (halb-)schattige Lagen
Mediterranrasen 6 bis 10 Euro/m² trockene Flächen
Premiumrasen 4 bis 10 Euro/m² repräsentative Flächen
Sportrasen 5,95 Euro/m² stark belastete Flächen
Gräser-Kräuter-Rasen 8,30 Euro/m² naturnahe Gärten, Dachgärten
Duftrasen 9,15 Euro/m² naturnahe Gärten, Böschungen

Wie lange hält Rollrasen?

Rollrasen sollte nach der Lieferung direkt von der Palette genommen und im Garten verteilt werden. Ansonsten drohen die grünen Teppiche zu vertrocknen oder zu verrotten. Kommt die Lieferung erst abends, kann das Auslegen auch am nächsten Morgen stattfinden. Ist der Rasen einmal richtig verlegt und anschließend gut angewachsen, hält er sich bei richtiger Pflege genauso lange wie ausgesäter Rasen.

Unkraut und Krankheiten im Rollrasen

Unkraut bekämpfen

Der Rollrasen wird zwar ohne Unkraut geliefert, aber nach dem Auslegen dauert es nicht lange, bis sich störende Wildkräuter zwischen den Grashalmen zeigen. Regelmäßiges Mähen (ein- bis zweimal die Woche) und Vertikutieren (zweimal im Jahr) halten das Gras frisch und das Unkraut klein. Gegen Moos kann Kalk verstreut werden. Wenn zudem noch gut bewässert und gedüngt wird, dann behauptet sich der Rasen in der Regel ganz allein gegen das Unkraut.

Krankheiten vorbeugen

Krankheit Erscheinungsbild Bekämpfung Prävention
Schneeschimmel grau-braune Flecken (bis 25 cm) Vertikutieren, Sand verstreuen Staunässe vermeiden, Düngen
Grauer Schneeschimmel grau-braune Flecken (bis 50 cm), einzelne Halme silbirg Laub und Schnee entfernen, Vertikutieren Dünger optimieren, Rasen frei halten
Schwarzbeinigkeit hellgrüne bis bronzene Flecken in Ringform Dünger Dünger
Dollarflecken kleine, ausgebleichte Flecken regelmäßig bewässern besonders im Sommer düngen
Blattfleckenkrankheit unregelmäßige Gelbfärbung Wässern reduzieren nicht zu kurz mähen
Rostkrankheit gelbe bis schwarze Pusteln auf den Halmen häufiger wässern kein Wässern in den Abendstunden
Wurzelfäule schleimige Halme, braune Flecken Kalken und Wässern Staunässe vermeiden, pH-Wert prüfen
Hexenringe dunkelgrüne Ringe und Pilzwachstum Gezielt die Ringe wässern, u. U. Pilze bekämpfen Wassermangel vermeiden
Anthracnose schwarze Punkte auf den Halmen Rasen nicht betreten, mehr Düngen nicht unter 4 cm schneiden

Rollrasen reparieren und ausbessern

Rollrasen wird mit Nachsaat ausgebessert

Auch Rollrasen kann kahle Stellen aufweisen und durch eine Nachsaat ausgebessert werden.

Sollte der Rasen an einigen Stellen nicht gut anwachsen oder durch Unkraut der Krankheiten zurückgedrängt werden, kann der Rollrasen mit einem speziellen Reparaturset behandelt werden. Bewährt hat sich zum Beispiel das Profi-Produkt von der Marke Kiepenkerl. Mit 500 Gram können unschöne Flächen in einer Größe von 25 Quadratmeter ausgebessert werden.

Vorteile von Rollrasen

  • insgesamt weniger Arbeit als Aussäen
  • schneller Erfolg
  • anfangs weniger Probleme mit Unkräutern

Nachteile von Rollrasen

  • hoher Preis
  • die Rollen sind sehr schwer
  • unflexibel, weil der Rollrasen unmittelbar nach der Auslieferung verlegt werden muss

FAQ

Wie bereitet man die Fläche für einen Rollrasen vor?

Die Fläche sollte eben und frei von Steinen und Wurzeln sein. Mithilfe einer Walze wird der Boden gefestigt.

Kann Rollrasen bei Regen verlegt werden?

Ja, Rollrasen kann bei Regen verlegt werden. Der Boden sollte beim Verlegen feucht sein.

Welcher Rollrasen ist der beste?

Rollrasen gibt es in verschiedenen Sorten, die unterschiedliche Nutzungen und Standorte bevorzugen. In den meisten Fällen genügt ein Sport- und Spielrasen.

Wie wird Rollrasen verlegt?

Rollrasen wird zügig von der Palette im Garten verteilt und anschließend von einer Ecke ausgehend ausgerollt. Unter Umständen müssen einige Teppiche zugeschnitten werden.

Wann wird Rollrasen verlegt?

Rollrasen kann das ganze Jahr über verlegt werden. Allerdings empfehlen sich der Frühling und der Herbst als optimale Zeitpunkte.

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Text: Gartenjournal.net
Artikelbilder: Serhii Krot/Shutterstock, Gorloff-KV/Shutterstock, mykhailo pavlenko/Shutterstock