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Vertikutieren repariert den Rasen

Rasen richtig vertikutieren – warum, wann und wie?

Moos, Unkraut und Mährückstände torpedieren einen dichten, samtig-grünen Rasen. Vertikutieren räumt die Probleme aus dem Weg und optimiert die Sauerstoffversorgung der Gräserwurzeln. Lesen Sie hier eine praxiserprobte Anleitung mit handfesten Tipps & Tricks für Hobbygärtner. So vertikutieren Sie Ihren Rasen richtig.

Warum ist Vertikutieren sinnvoll?

Wenn im Rasen Moos, Unkraut und vergammeltes Schnittgut die Oberhand gewinnen, können junge Rasengräser den Filz nicht mehr durchdringen. Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe wenige Millimeter tief angeritzt. Rotierende Messer kämmen die Grünfläche aus. Der grüne Unrat bleibt auf der Rasenoberfläche liegen und wird einfach abgekehrt. Im Ergebnis können die Wurzeln der Gräser wieder tief durchatmen und Nährstoffe besser verarbeiten.

Rasen vertikutieren – hinterfragen erlaubt

Die leidenschaftlichen Plädoyers von Rasenexperten suggerieren, es sei nötig, einen Rasen jedes Jahr zu vertikutieren. Bevor Sie sich der zeit- und kraftraubenden Prozedur widmen, sollten Sie kritisch das Verhältnis von Aufwand und Erfolg hinterfragen. Damit Sie ohne viel Kopfzerbrechen eine klare Entscheidung treffen können, haben wir maßgebliche Kriterien für Ja oder Nein im Folgenden für Sie zusammengetragen:

Ja Nein
dichte Moospolster wenig bis kein Moos
reichlich Unkraut vereinzelter Unkrautbewuchs
kahle Stellen durch Rasenfilz dichte Grasnarbe ohne Lücken

Wollen Sie sich nicht auf rein optische Faktoren verlassen, bevor Sie sich zwischen Ja oder Nein entscheiden? Dann nehmen Sie eine Gartenharke oder einen Grubber zur Hand. Harken Sie an verschiedenen Stellen den fraglichen Rasen locker durch. Bleiben Moos, Unkraut und altes Schnittgut in den Zinken hängen, sollten Sie Ihren Rasen vertikutieren.

Wann ist die beste Jahreszeit?

Im Grunde genommen können Sie Ihren Rasen während der gesamten Wachstumsperiode vertikutieren. Ab wann der Startschuss fällt, verkündet das Thermometer. Die Temperaturen sollten auch bei Nacht nicht mehr unter 10 Grad Celsius fallen. Diese Vorgabe hat ebenfalls Gültigkeit, wenn Sie im Herbst ermitteln möchten, bis wann Sie eine Grünfläche auskämmen können.

Die beste Jahreszeit, einen Rasen zu vertikutieren, ist im Frühjahr während der Monate März und April. In wintermilden Weinbauregionen kann sich das Zeitfenster bereits im Februar öffnen. Wenn Sie Ihren Rasen frisch ausgekämmt in den Winter entlassen mögen, vertikutieren Sie im September oder Oktober ein zweites Mal. Wiederum genießen Gärtner in milden Lagen das Privileg, einen Rasen bis in den November hinein vertikutieren zu können.

Wie oft ist Vertikutieren sinnvoll?

Einen vermoosten Rasen mit dichtem Unkrautbewuchs sollten Sie mindestens einmal pro Jahr vertikutieren. Damit Sie sich lange am samt-grünen Rasenteppich erfreuen können, bietet sich das Frühjahr als bester Termin an. Ein stark strapazierter Sport- und Spielrasen profitiert davon, wenn Sie die Grünfläche im Herbst ein zweites Mal auskämmen. Ohne die Belastungen durch Moos, Unkraut und liegen gebliebenes Schnittgut sind freilich auch Zier- und Schattenrasen besser gewappnet für den Winter.

Ausschlusskriterien im Überblick

Nach lang anhaltendem Regen ist Ihr Rasen so stark aufgeweicht, dass Vertikutieren fatale Folgen nach sich ziehen kann. Im Winter eine Rasenfläche zu vertikutieren, ist ebenfalls zum Scheitern verurteilt. Unter welchen Voraussetzungen Sie mit erheblichen Problemen rechnen müssen, fasst folgender Überblick zusammen:

Ausschlusskriterium Schadbild
nasser Rasen vernichteter Rasen
feuchter Rasen stellenweise ausgerupfte Edelgräser
gefrorener Rasen kein Vertikutier-Effekt
junger Rasen ausgekämmte Keimlinge und Junggräser

Erfreuen Sie sich an bunten Blumen inmitten der Rasenfläche, sollten Sie genau abwägen, ob Sie Moos und Unkraut auskämmen oder nicht. Trotz Blumen einen Rasen zu vertikutieren, vernichtet für lange Zeit die bunten Farbtupfer. Vertikutierer ziehen alles aus dem Boden, dessen sie habhaft werden. Blumenwurzeln bleiben von den rotierenden Messern nicht verschont.

Tipps

Als verschandelter Flickenteppich stellt ein Rasen seinen Gärtner vor die Entscheidung: fräsen oder vertikutieren? Hierbei sollten Sie die Regenerationsfähigkeit von Edelgräsern nicht unterschätzen. Bevor Sie einen Rasen abschälen und neu anlegen, lohnt sich ein Test mit dem Vertikutierer. Vorheriges Düngen vitalisiert die letzten Rasengräser. Nach zwei bis drei Wochen kämmen Sie die Grünfläche aus, streuen eine Nachsaat aus und begutachten nach einigen Wochen das Ergebnis.

Vertikutieren gelingt manuell und maschinell

Es unterliegt Ihrer gärtnerischen Entscheidung, ob Sie einen Rasen von Hand oder maschinell vertikutieren. Ein Handgerät arbeitet mit starren Stahlmessern, die entlang einer Achse zwischen zwei Rädern montiert sind. Indem Sie den Handvertikutierer unter Druckausübung durch die Grasnarbe ziehen, werden Moos und Unkraut entfernt. Zweifellos erfordert manuelles Vertikutieren einen erheblichen Kraftaufwand und ist primär für kleine Rasenflächen sinnvoll.

Motorisierte Vertikutierer arbeiten mit rotierenden Messerwalzen, die den Boden einschlitzen und Rasenfilz herausziehen. Die Arbeitstiefe kann individuell eingestellt werden. Im Fachhandel sind die Geräte wahlweise als Elektro- oder Benzin-Vertikutierer erhältlich.

Sparfüchse mieten Maschinen und Hilfsmittel

Bei einem gepflegten Rasen steht nicht jedes Jahr Vertikutieren auf dem Terminplan. Die Investition in teure Maschinen und Hilfsmittel lohnt sich für viele Hobbygärtner nicht. Clevere Sparfüchse greifen auf das Angebot verschiedener Baumärkte und einiger privater Anbieter zurück, um Elektro-, Benzin- und Handvertikutierer zum günstigen Preis für einen Tag zu mieten.

Richtige Reihenfolge beachten

Schlüssel zum Erfolg ist die richtige Reihenfolge der Arbeitsschritte. Die folgende Auflistung gibt einen Überblick, in welcher Abfolge Sie Ihren Rasen richtig vertikutieren:

  • 2-3 Wochen vorher: Rasen mähen auf 4 cm Halmhöhe und düngen
  • Am gewählten Termin: Rasen mähen auf 2-3 cm Halmhöhe, vertikutieren und abkehren
  • Nach dem Vertikutieren: bei Bedarf sanden und/oder kalken, regelmäßig beregnen
  • 7 bis 10 Tage nach dem Vertikutieren: erkennbar kahle Stellen nachsäen und sprengen
  • 3-4 Wochen nach dem Vertikutieren: erstmalig mähen und erneut düngen

Damit sich ein vertikutierter Rasen in eine ebenmäßige, repräsentative Grünfläche verwandelt, fassen Sie sich nach dem Vertikutieren bitte in Geduld. Lassen Sie Sand, Kalk und Nachsaat ihre Wirkung entfalten, bevor Sie mähen. Mindestens 8 Zentimeter Höhe sollten die Halme erreicht haben.

Zuerst Mähen oder Vertikutieren?

Ein Blick auf diese praxiserprobte Reihenfolge im Arbeitsablauf räumt einen klassischen Stolperstein für den perfekt vertikutierten Rasen aus dem Weg. Hobbygärtner mit geringem Erfahrungsschatz fragen sich, ob sie zuerst mähen oder vertikutieren sollten. Damit die rotierenden Messer des Vertikutierers oder die Zinken des Rechens zielgenau den Rasenfilz an der Wurzel erfassen, macht vorheriges Mähen den Weg frei zum lästigen Moos und dreisten Unkraut.

Schritt-für-Schritt-Anleitung – So vertikutieren Sie vorbildlich

Um eine große Rasenfläche ab etwa 200 Quadratmetern richtig zu vertikutieren, planen Sie bitte einen Arbeitstag ein. So gehen Sie Schritt für Schritt sachkundig vor:

  • Rasen mähen auf 2 bis 3 cm
  • Vertikutierer einstellen auf die gewünschte Arbeitstiefe
  • Gerät parallel zu einer Rasenkante positionieren und anwerfen
  • Langsam und ohne stehenzubleiben den Rasen in Längsrichtung vertikutieren
  • Schnittgut mit einem Rechen abkehren
  • Die Grünfläche in Querrichtung auskämmen und abkehren
  • Bei Bedarf den Rasen sanden und kalken
  • Zuletzt die vertikutierte Rasenfläche beregnen

Sorgenfalten auf die Stirn bereitet Hausgärtnern die Frage, wie tief ein Rasen zu vertikutieren ist. Die langjährige Praxis im privaten und gewerblichen Bereich hat erwiesen, dass eine Auskämmtiefe von 3 Millimetern zu empfehlen ist. Stellen Sie den Vertikutierer eingangs darauf ein und schreiten einige Meter der Rasenfläche ab. Liegt eine dicke Schicht aus Moos, Filz und Unkraut auf der Bahn, sind keine weiteren Einstellungen erforderlich.

Exkurs

Humus ebnet Rasenlöcher ein

Wenn Rasenmäher und Vertikutierer über die Grünfläche holpern, gleichen Sie die Unebenheiten mit Humus aus. Beste Gelegenheit für die Sanierungsmaßnahme ist nach dem Auskämmen von Moos und Unkraut. Reichern Sie den Humus zu einem Drittel an mit feinkörnigem Sand. Diesen Mix verteilen Sie gleichmäßig auf alle Lücken im Rasen. Anschließend walzen Sie die Schadstellen glatt und streuen Rasensamen aus. Die Lichtkeimer übersieben Sie hauchdünn mit Sand und gießen mit feiner Brause. Die Verwendung von Torf ist im naturnahen Hausgarten auch für diesen Zweck längst verpönt, um den Raubbau an unseren wertvollen Moorlandschaften zu stoppen.

Nach dem Vertikutieren Rasen säen – so geht es

Sind Ihnen kahle Stellen im Rasen ein Dorn im Auge und Sie fragen sich, wann Sie nachsäen sollten? Hervorragende Rahmenbedingungen für eine schnelle Keimung finden Rasensamen im vertikutierten Rasen vor. Vertikutieren entfernt Moos, Unkraut und Filz, die jungen Rasensamen das Leben schwer machen. So säen Sie Rasen nach dem Vertikutieren richtig aus:

  • Bester Zeitpunkt ist nach dem Vertikutieren zwischen April und September
  • Saatgut in einen Streuwagen füllen
  • Dosierung einstellen gemäß Anleitung des Herstellers
  • Rasensamen in Längs- und Querrichtung ausstreuen
  • Mit einem Rechen leicht einarbeiten und beregnen

In den folgenden vier Wochen halten Sie die vertikutierte und nachgesäte Rasenfläche konstant leicht feucht. Bei sommerlicher Trockenheit sollten Sie täglich sprengen. Ab einer Halmhöhe von etwa 8 Zentimetern mähen Sie den sanierten Rasen auf 4 bis 5 Zentimeter zurück.

Tipps

Rasen-Nachsaat ohne Vertikutieren ist in der Regel zum Scheitern verurteilt. Aus Moos, Unkraut und übrig gebliebenem Schnittgut formiert sich eine alles erstickende Schicht auf der Grasnarbe. Damit Rasensamen keimen und Keimlinge wurzeln können, muss das filzige Bollwerk zuerst weichen.

Rasen sanden nach Vertikutieren – wann und wie?

Gedeiht ein Rasen auf Lehmboden, schwebt nach jedem kräftigen Regenguss die Gefahr von Staunässe wie ein Damoklesschwert über der Grünfläche. Indem Sie nach dem Vertikutieren feinkörnigen Sand auftragen, lockern Sie verdichteten Untergrund auf und erzeugen eine wirksame Drainage. Gut geeignet ist Sand mit einer Körnung von 0 bis 2 mm, wie gewaschener Rheinsand oder Spielsand. Verteilen Sie den Sand mit einem Streugerät, das Sie einstellen auf eine Dosierung von 5 Litern je Quadratmeter.

Rasen lüften oder vertikutieren? – Unterschiede

Vertikutieren ritzt die Grasnarbe oberflächlich an, um Unkraut, Moospolster und alten Rasenschnitt zu entfernen. Bleibt der Rasen dennoch schütter, löst eine tiefer gehende Behandlung das Problem. Indem Sie einen Rasen lüften, brechen Sie Verdichtungen bis in 10 Zentimetern Tiefe auf. Im Fachjargon wird die Frischekur als Aerifizieren bezeichnet.

Motorisierte Aerifiziergeräte arbeiten mit hohlen Spoons, die den sauerstoffarmen Rasen tiefgründig perforieren. Maschinenverleiher bieten die Geräte zum günstigen Mietpreis an. Kleinere Rasenflächen können Sie manuell lüften. Hand-Lüfter bestehen aus hohlen Bodennägeln an einer Schiene. Diese werden über einen Handgriff mit Stiel in die Grasnarbe gedrückt und die Erdkegel in einer Wanne aufgefangen. In die gestanzten Rasenlöcher kehren Sie im Anschluss feinkörnigen Sand als Drainage ein.

Hintergrund

Kalken nur bei Bedarf

Kalken zählt nicht automatisch zur sachkundigen Nachbehandlung eines ausgekämmten Rasens. Verstärktes Mooswachstum signalisiert, dass der pH-Wert zu niedrig ist und mithilfe von Kalk verbessert werden sollte. Mischten sich hingegen Klee und andere Unkräuter unter den Rasenfilz, sollten Sie den tatsächlichen pH-Wert überprüfen. Letzte Zweifel räumt ein Bodentest aus, den Sie zum günstigen Preis in Gartencentern und Baumärkten erwerben können. Ein pH-Wert von unter 5,5 signalisiert, dass Sie Ihren Rasen nach dem Vertikutieren kalken sollten.

Häufig gestellte Fragen

Wann können wir unseren neu angelegten Rasen das erste Mal vertikutieren?

Neuer Rasen ist frühestens nach zwei bis drei Jahren so gut verwurzelt, dass Sie die Grünfläche vertikutieren können. Ein Vertikutierer kann nicht unterscheiden zwischen Moos, Unkraut und Edelgräsern. Warten Sie mit dem ersten Vertikutieren bitte ab, die zarten Halme so tief Wurzeln geschlagen haben, dass sie nicht auf leichten Zug nachgeben.

Meinen Rasen möchte ich nach dem Mondkalender vertikutieren, nachsäen und pflegen. Worauf sollte ich besonders achten?

Aus unserer Sicht ist es nicht sinnvoll, einen Rasen ausschließlich nach dem Mondkalender zu pflegen. Vielmehr hat sich in der täglichen Gartenpraxis eine Kombination aus lokalen Rahmenbedingungen und Terminen nach dem Mondkalender gut bewährt. Wenn der Mondkalender einen Termin zum Vertikutieren empfiehlt, sollte der Rasen trocken und der Boden aufgetaut sein.

Rasen entmoosen ohne vertikutieren – geht das?

Es ist kein leichtes Unterfangen, Moos im Rasen zu entfernen ohne zu vertikutieren. Es gilt, dem Moos die Lebensgrundlage im Rasen zu entziehen, indem Sie die Rahmenbedingungen für die Edelgräser verbessern. Hauptursachen für einen vermoosten Rasen sind: zu niedriger pH-Wert, Nährstoffmangel, Bodenverdichtung, Staunässe und zu tiefes Mähen.

Warum sollte ich meinen Rasen erst düngen und dann vertikutieren? Ist das nicht eine Verschwendung von teurem Rasendünger?

Wertvolle Rasengräser müssen hart im Nehmen sein, damit sie den rotierenden Messern des Vertikutierers nicht zum Opfer fallen. Sie stärken die Widerstandskraft der Halme deutlich, wenn Sie einen Rasen zuerst düngen und nach etwa zwei Wochen vertikutieren. Als weiteren Vorteil schließen sich kleine Lücken im ausgekämmten Rasen schneller, wenn Sie vorab einen Rasendünger verabreicht haben.

Sollte ich den Rasen im Herbst vertikutieren?

Im Verlauf des Sommers sammeln sich zwischen den Edelgräsern Mäh- und Pflanzenreste an. Auf diese Weise verfilzt der Rasen und der Boden verdichtet. Sprießen zusätzlich Moos und Unkraut, gelangen Wasser, Nährstoffe und Luft nicht mehr bis an die Rasenwurzeln. Es ist daher empfehlenswert, die Wiese vor dem Winter ein weiteres Mal zu vertikutieren. So geht es richtig:

  • Im August oder September die verfilzte Wiese ein Mal in Längsrichtung vertikutieren
  • Die Messer schlitzen nicht tiefer als 3 Millimeter in die Grasnarbe
  • Nach einer Woche den Rasen düngen und wiederholt beregnen

Zu dieser Jahreszeit bedarf der Rasen im Garten einer anderen Nährstoffzusammensetzung als im Frühjahr. Statt Stickstoff und Phosphor steht nun Kalium im Fokus. Dieser Mineralstoff stärkt die Pflanzenzellen gegenüber den Belastungen des Winters. Insbesondere den schwankenden Temperaturen zwischen Frost- und Tauwetter halten die Zellwände dank Kalium besser stand. Erfahrene Rasenflüsterer düngen daher im Rahmen der Herbstpflege jedes Jahr mit Patentkali nach dem Vertikutieren.

Welche Alternativen gibt es zum Vertikutieren?

Geübte Gärtner vertikutieren ihren Rasen bei Bedarf mindestens ein Mal jedes Jahr. Wer indes nicht über etliche Wochen einen schütteren Rasen vor Augen haben möchte, begegnet dem Problem mit Kontinuität. Statt einmalig mit Messern in die Grassode zu schlitzen, wird der Rasen nach jedem Mähen gelüftet. So geht es richtig:

  • Der Rasen ist nicht zu einer vollständig vermoosten Wiese mutiert
  • Es steht ein stabiler, qualitativ hochwertiger Federbesen zur Verfügung
  • Nach jedem Mähen die Grasfläche gründlich mit dem Federbesen abrechen
  • Moos und nicht aufgefangenes Schnittgut werden kontinuierlich entfernt

Sofern alle anderen Maßnahmen einer fachgerechten Rasenpflege im Garten durchgeführt werden, können Sie sich dank dieser Beharrlichkeit das Vertikutieren jedes Jahr ersparen. Da Sie bei dieser Tätigkeit jedem Unkraut einzeln begegnen, stechen Sie unerwünschte Gäste, wie Löwenzahn und Konsorten mit dem Unkrautstecher einfach aus.

Tipps

Wer bereit ist, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen, kann seinen Rasen vom Fachmann vertikutieren lassen. Entscheidender Faktor für die Berechnung der Kosten ist die Größe der Grünfläche. Schon ab 1,19 Euro je Quadratmeter erledigen versierte Fachkräfte alle Vertikutierarbeiten, einschließlich anfallender Vor- und Nacharbeiten. Sofern Sie sich für einen lokalen Anbieter entscheiden, fallen keine gesonderten Anfahrtskosten an.

Text: Gartenjournal.net Artikelbild: iratxe_lopez/Shutterstock

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