Mit Kräutern ein Staudenbeet der etwas anderen Art zaubern

Mit mehrjährigen Kräutern können Sie ein wunderbar duftendes Staudenbeet anlegen. Dieser Beitrag verrät Ihnen, wie Sie dabei genau vorgehen sollten und welche Kräuter infrage kommen.

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Thymian, Salbei, Rosmarin - viele unserer Kräuter sind Stauden

Für ein Staudenbeet geeignete Kräuter

Zur Gestaltung eines Staudenbeets aus Kräutern kommen zahlreiche Sorten infrage. Wir haben eine kleine Übersicht für Sie zusammengestellt (es handelt sich nur um eine Auswahl):

  • Beifuß
  • Bergbohnenkraut
  • Estragon
  • Lavendel
  • Liebstöckel
  • Melisse
  • Oregano
  • Pfefferminze
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Sauerampfer
  • Thymian
  • Zitronenmelisse

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Beet für die Kräuter-Stauden vorbereiten und anlegen

Wie bei allen Stauden gilt es auch bei den kräutrigen zunächst einige Maßnahmen zur Vorbereitung des Beetes zu treffen. Orientieren Sie sich an folgenden Hinweisen:

  • Legen Sie Ihr frisches Kräuter-Staudenbeet im Frühjahr (April bis Mai) oder im Herbst (September bis Oktober) an.
  • Stellen Sie sicher, den mehrjährigen Kräutern einen sonnigen Platz geben zu können – diesen benötigen sie zwingend, um prächtig zu gedeihen.
  • Lockern Sie die Erde auf und befreien sie sorgfältig von Unkraut.
  • Harken Sie reifen Kompost oberflächlich in den Boden.

Kräuter-Stauden einpflanzen

Bevor Sie die Kräuter in das Staudenbeet einpflanzen, sollten Sie sich eine passende Zusammenstellung überlegen.

Welche Kräuter wachsen hoch, welche mittelhoch und welche eher niedrig?

  • hoch wachsende Kräuter in den hinteren Bereich des Staudenbeetes pflanzen
  • mittelhoch wachsende Kräuter in den mittleren Bereich des Beetes setzen
  • niedrig wachsende Kräuter in den Beetrand integrieren

Beispiele für hoch wachsende Kräuter-Stauden:

  • Beifuß
  • Liebstöckel

Beispiele für mittelhoch wachsende Kräuter-Stauden:

  • Lavendel
  • Melisse
  • Oregano
  • Pfefferminze
  • Salbei
  • Sauerampfer

Beispiel für niedrig wachsende Kräuter-Stauden:

  • Thymian

Hinweis: Die Wuchshöhe hängt immer auch von der Bodenbeschaffenheit ab. Wünschen Sie, dass die Pflanzen zierlicher bleiben, sollten Sie sie möglichst in einen mageren Sandboden setzen. Demgegenüber fördert fruchtbarer Humus einen üppigen Wuchs.

Überdies sollten Sie berücksichtigen, wie breit die jeweiligen Kräuter werden. Liebstöckel beiespielsweise breitet sich im Laufe der Jahre ordentlich aus, und zwar nach allen Seiten. Das bedeutet, dass er mehr Raum braucht als andere Kräuter.

Tipps

Um sich einen konkreten Überblick des zukünftigen Staudenbeetes zu verschaffen, sollten Sie zunächst die Töpfe mit den Kräuter-Stauden auf das vorbereitete Beet stellen. Rücken Sie sie entsprechend ihres Wachstums in den optimalen Bereich. Generell ist ein Pflanzabstand von mindestens 35 Zentimetern nach jeder Seite wichtig. Übrigens lassen sich Kräuter-Stauden auch sehr gut mit anderen Stauden kombinieren. Seien Sie kreativ!

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Derek Harris Photography/Shutterstock

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