So überwintern Kräuter im Garten und im Haus

Die meisten Kräuter überstehen den Winter in unseren Breitengraden problemlos im Freien. Auch Minusgrade schaden ihnen nicht. In besonders rauen Lagen freuen sich jedoch einige mediterrane Einwanderer über leichte Winterschutzmaßnahmen.

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Die meisten Kräuter sind winterhart
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Winterschutz für empfindliche Kräuter

Currykraut, Estragon und einige Thymian- und Salbeiarten decken Sie am besten mit einer isolierenden Lage Stroh oder Laub und Fichtenreisig ab, um sie vor Frost und vor allem vor der Wintersonne zu schützen.

Kräuter im Haus richtig überwintern

Exoten und einige wenige kälteempfindliche Südländer müssen Sie dagegen vor den ersten Frösten einräumen. Dazu gehören Rosmarin, Zitronenverbene, Lorbeer, Duftgeranien, verschiedene Fruchtsalbeiarten, Basilikum sowie ausgesprochene Tropenkinder wie Ingwer oder Kurkuma. Die meisten überwintern am besten in hellen, kühlen Räumen (beispielsweise im Wintergarten, im Treppenhaus oder in hellen Kellern) und werden in dieser Zeit auch nur sehr sparsam gegossen. Tropenbewohner können dagegen ganzjährig warm stehen.

Tipps

Immergrüne Halbsträucher wie Salbei, Thymian, Ysop oder Weinraute lassen sich auch im Winter beernten – der Frost tut dem Aroma keinen Abbruch. Andere Kräuter lassen sich dagegen auf der Fensterbank kultivieren.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: Iuliia Kudrina/Shutterstock
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