Welche Pflanzen kann man durch Stecklinge vermehren?

Obgleich sie zu den einfachsten Maßnahmen in der Pflanzenkultivierung gehört, sorgt die erfolgreiche Vermehrung einer Pflanze durch Stecklinge doch immer wieder für großen Stolz bei Hobbygärtner. Doch was, wenn das Vorgehen einmal missglückt. Lag es vielleicht nicht an der Herangehensweise des Gärtners, sondern an der Pflanze selbst? In diesem Artikel stellen wir Ihnen Gewächse vor, die sich garantiert über Stecklinge vermehren lassen.

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Geranienstecklinge lassen sich wunderbar im Wasserglas ziehen

Geeignete Pflanzen für die Stecklingsvermehrung

Rosen

Die Rose als Königin des Gartens lässt sich problemlos zu einem ganzen Volk erweitern. Allerdings gelingt dies nur mit sortenreinen Exemplaren und nicht mit veredelten Varianten.

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Oleander

Der Oleander fühlt sich im Kübel auf der Terrasse wohl und erzeugt mit seinen rosafarbenen Blüten mediterranes Flair. Doch Vorsicht, die südländisch anmutende Pflanze ist frostempfindlich. Bringen Sie den Oleander im Winter ins Haus, schneiden Sie am besten gleich ein paar Stecklinge für die Vermehrung ab. Diese gedeihen im Wasserglas am besten.

Hortensien

Die buschige Blüte der Hortensie kommt am besten in geballter Form zur Geltung. Allerdings verspricht die Aussaat ziemlich wenig Erfolg. Ganz anders die Anzucht von Stecklingen. Der beste Zeitpunkt, um diese zu schneiden ist der Frühsommer. Die Stecklinge sollten noch keine Blüten tragen.

Hinweis: Tragen Sie beim Schneiden der Stecklinge unbedingt Handschuhe. Der Oleander ist giftig.

Geranien

Die rot blühende Geranie ist eine der beliebtesten Zierpflanzen. Besonders in kleinen Gärten oder im Blumenkasten (18,90€ bei Amazon*) auf dem Balkon spielt sie ihre Vorzüge voll aus. Eine ansehnliche Optik entsteht vor allem dann, wenn mehrere Blumen auf einem Haufen ein wahres Blütenmeer erzeugen. Aus diesem Grund dürfen es ruhig etwas mehr Geranien sein. Zum Glück müssen Sie dafür nicht viel Geld ausgeben, denn die Vermehrung über Stecklinge gelingt auch unerfahrenen Züchtern. Vorzugsweise verwenden Sie bereits leicht verholzte Triebe. Zudem empfiehlt es sich, mit einer über den Anzuchttopf gespannten Folie für hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen.

Vorgehensweise beim Vermehren

Wie war das noch mal mit den Stecklingen? Hier eine kurze Anleitung zum richtigen Vorgehen:

  • bester Zeitpunkt: Frühjahr beziehungsweise Frühsommer
  • einen 10 bis 20 cm langen Trieb abschneiden
  • nur junge, keine verholzten Triebe verwenden
  • Blätter am unteren Ende entfernen
  • Steckling in sandigen Boden stecken
  • angießen

Hinweis: Pflanzen Sie frostempfindliche Exemplare erst nach den Eisheiligen ins Freiland.

Text: Gartenjournal.net

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