Rosen, die edle Ergänzung des mediterranen Kiesbeets

Rosen zählen seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Gartenblumen. Großblütige Exemplare bestechen durch ihre elegante Erscheinung, Duftrosen verströmen ein betörendes Aroma und im Herbst schmücken die leuchtenden Hagebutten vieler Arten den Garten und dienen den Vögeln als wertvolles Futter. Auch wenn Sie ein pflegeleichtes Kiesbeet anlegen möchten, müssen Sie auf diese Gartenschönheiten nicht verzichten. Sie passen wunderbar in mediterrane Beete und bringen das Flair südlicher Gärten in unsere Gefielde.

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Rosen sind ein schönes Element fürs Kiesbeet

Die Voraussetzungen

Die Königin der Blumen benötigt einen sonnigen und luftigen Standort. Deshalb sollte das Kiesbeet den ganzen Tag vom Sonnenlicht umspielt werden. Sie verträgt zudem weder zu dichte, noch zu leichte Böden. Mutterboden, gemischt mit Sand ist also ideal. Hier bekommen die Wurzeln genügend Luft und Staunässe, die von Rosen sehr schlecht toleriert wird, ist nicht zu befürchten.

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Zudem sollte das Beet über eine gewisse Größe verfügen, damit sowohl die Königin der Blumen als auch die Gerüstbilder und die ergänzenden Pflanzen attraktiv zur Geltung kommen. Mit ihrem dunklen Laub stehen Rosen in schönem Gegensatz zu hellen Kiessorten, was den besonderen Reiz des Beetes ausmachen kann.

Begleitpflanzen

Aromatisch duftende Mittelmeerkräuter sowie Gräser mit hübsch geformtem Laub lassen Rosenblüten noch schöner wirken. Dies gilt auch für mediterrane Gehölze, deren Wuchsform wunderbar zur Wirkung des mit Rosen bepflanzten Kiesbeets passt.

 Name der PflanzeEigenschaften
GehölzeZypresseimmergrün, vielfältige Kulturformen, bietet den Rosen Windschutz
 Smaragdthujaimmergrün, straff aufrecht wachsend, saftig grünes Laub
 Buchsbaumeignet sich sehr gut für Einfassungen sowie Formschnitt
BegleitpflanzenLavendelherrlich duftender Klassiker
 Rosmarinwertvolles Küchenkraut
 Salbeiblüht attraktiv hell- bis blauviolett
 Thymianaromatisch duftender Halbstrauch
 Oreganodas wohl bekannteste Würzkraut der Mittelmeerküche
ZiergräserBlauschwingelwunderschön geformtes und gefärbtes Laub mit toller Zierwirkung
 Rutenhirsehübsch blühender Rosenbegleiter für den Hintergrund

Die Rosenpflege

Rosen gelten als etwas heikel. So schwer wie häufig behauptet ist die Pflege aber nicht, beachten Sie einige grundlegende Dinge:

  • Optimal sind Lagen, die etwa acht Stunden täglich von der Sonne erreicht werden.
  • Rosenwurzeln brauchen Platz und können weit in den Untergrund reichen. Planen Sie ein Kiesbeet, in dem die Königin der Blumen kultiviert wird, heben Sie dies tief genug aus.
  • Anders als viele Kiesbeetpflanzen sind Rosen hungrig. Nicht ausreichend versorgte Pflanzen blühen spärlich, bilden nur kümmerliche Neutriebe und sind anfällig für Pilzerkrankungen. Düngen Sie deshalb auch im Kiesbeet regelmäßig.
  • Rosen müssen geschnitten werden. Möchten Sie ein Beet, das kaum Arbeit macht, sind diese Blühpflanzen keine ganz so gute Wahl.

Tipps

Resistente Rosensorten eignen sich besser für das Kiesbeet. Sie sind gegenüber den typischen Rosenkrankheiten Mehltau, Rußtau und Rost wenig anfällig. Gesunde Pflanzen erkennen Sie am kräftig grünen Laub. Drehen Sie die Blätter auch einmal um, denn hier verstecken sich gerne Schädlinge.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Uliabond/Shutterstock

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