Gräser, die interessanten Schönheiten im Kiesbeet

Dekorative Gräser runden das Pflanzenspektrum im Kiesbeet ab. Es gibt sie in einer wundervollen Vielfalt, die sich durch Farbe und Form der Blätter und späteren Samenstände unterscheidet. Sie bereichern auch im Winter noch den Garten, wenn sie von Raureif und Schnee überzogen glitzernde Akzente setzen.

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Ziergräser sind eine beliebte Pflanzen fürs Kiesbeet

Welche Gräser eigenen sich?

Gräser besitzen runde Halme mit knotigen Gliederungen. Ihre zarten Blüten, die fast nie auffällig gefärbt sind, wachsen in Rispen-, Trauben- oder Ährenform. Die meisten in unseren Gärten kultivierten Sorten sind robust und ausgesprochen pflegeleicht. Sie unterscheiden sich jedoch stark in der Wuchshöhe, was bereits bei der Anlage des Kiesbeets Beachtung finden sollte.

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Nachfolgend einige Gräser, die besonders trockenheitsverträglich sind und die deshalb gut in das Kiesbeet passen:

Kleinwüchsige Sorten:

  • Moskitogras: Präriegras mit ungewöhnlichen Blütenständen. Höhe: 25 bis 40 Zentimeter.
  • Schwingel: Wintergrün mit feinen, überhängenden Blättern. Wunderschönes Farbspiel. Höhe: 25 bis 45 Zentimeter.
  • Schillergras: Bildet dichte, blaugrüne Horste. Höhe: 15 bis 40 Zentimeter.

Mittelhohe Sorten:

  • Strandhafer: Äußerst attraktives, bogig überhängendes Laub. Höhe: 100 bis 130 Zentimeter.
  • Reitgras: Sehr widerstandsfähig mit bis in den Winter hinein attraktiven Blütenständen. Höhe: 80 bis 100 Zentimeter.
  • Rutenhirse: Die hübsch geformten Blätter dieser Gräser verfärben sich ab August in wunderschönen Rottönen. Höhe: 80 bis 100 Zentimeter.

Hohe Sorten:

  • Riesen Federgras: Perfekter Gerüstbilder im Kiesbeet, der durch die haferähnlichen Blütenrispen besticht. Höhe: 60 bis 180 Zentimeter.
  • Pampasgras: Ein Gigant, der nur in einem großzügig angelegten Beet richtig zur Geltung kommt. Höhe: 100 bis 250 Zentimeter.
  • Pampasgras: Bezaubert durch die wunderschönen, weißen Blütenfackeln. Höhe: 100 bis 250 Zentimeter.

Die Pflege der Ziergräser

Fast alle Gräser fühlen sich an einem vollsonnigen Standort wohl. Sie benötigen einen durchgelockerten Boden. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Das macht sie zu perfekt auf die besonderen Bedingungen abgestimmten Spezialisten für das Kiesbeet.

Viele im Handel erhältliche Ziergräser sind winterhart. Binden Sie höher wachsende Arten in der kalten Jahreszeit zusammen und schützen Sie diese in rauen Lagen zusätzlich mit etwas Reisig.

Zurückgeschnitten wird erst im Frühjahr. Achten Sie bei dieser Pflegemaßnahme unbedingt darauf, den Austrieb nicht mit abzuschneiden.

Tipps

Mit Gräsern lässt sich das Kiesbeet wunderbar strukturieren. Kombinieren Sie hierfür verschiedene Wuchsrichtungen, -formen und -höhen. Dabei sollte der Abstand zu anderen Pflanzen mindestens so groß sein wie die endgültige Wuchshöhe. Die Giganten unter den Gräsern können Sie mit kleinwüchsigen Pflanzen, die im Halbschatten der Wedel gedeihen, unterpflanzen.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: pipapur/Shutterstock

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