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Hochbeete erleichtern das Ernten um ein Vielfaches

Die besten Tipps fürs Hochbeet

Ein Hochbeet bietet viele Vorteile: Auf dem erhöhten Beet gärtnert es sich bequem im Stehen, ganz ohne Rückenschmerzen, durch eine kompostierbare Füllung sparen Sie sich das Düngen und außerdem verlängert sich durch die Wärmeentwicklung in einem solchen Kompost-Hochbeet ganz von allein die Gartensaison.

Welche Größe ist beim Hochbeet ideal?

Damit Sie bequem am Hochbeet arbeiten können, sollte es – je nach Ihrer Körpergröße – eine Höhe zwischen 85 und 100 Zentimetern haben – idealerweise befindet sich der obere Rand des fertigen Hochbeets etwa in Höhe des Beckenkamms. In puncto Breite sollte ein von beiden Seiten zugängliches Hochbeet nicht breiter als 120 Meter sein. Eine Armlänge zum bearbeiten einer Beetfläche wird mit etwa 60 bis 70 Zentimetern beziffert.

Wie kann ich das Hochbeet am besten befüllen?

Das kommt ganz darauf an, was Sie in das Hochbeet hineinpflanzen wollen. Für Gemüse eignet sich am besten ein klassisches Komposthochbeet, das jede Menge Nährstoffe liefert. Da dieses allerdings aufgrund des Verrottungsprozesses schnell absackt, sollten Sie es im Herbst befüllen, im Frühjahr nachfüllen und durch stetiges Mulchen während der Sommermonate vor dem Absacken bewahren. Ist die Bepflanzung mehrjährig (beispielsweise Obstgehölze oder Sträucher), so sollten Sie lediglich Erde einfüllen – und keineswegs auf eine gute Drainage verzichten!

Wie kann ich die Gartensaison mit einem Hochbeet am besten verlängern?

Wenn Sie ein Kompost-Hochbeet aufgesetzt haben, können Sie dieses dank der Wärmeentwicklung sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ohnehin mindestens zwei bis drei Wochen früher bzw. länger bewirtschaften. Verwenden Sie außerdem noch einen Frühbeet- oder Gewächshaus-Aufsatz, steht dem zeitlich unbegrenzten Gärtnern nichts mehr im Wege – selbst im Winter finden sich dann noch Gemüse, die Sie unbesorgt kultivieren können.

Kann ich auch auf dem Balkon ein Hochbeet betreiben?

Für den Balkon gibt es spezielle Balkon-Hochbeete, die genau auf die Statik des Bauwerks abgestimmt sind – ein normales Kompost-Hochbeet lässt sich hier nämlich nicht aufstellen, weil es einfach zu schwer ist. Aber auch Tischhochbeete oder zweckentfremdete Kisten (wie etwa Obst- und Weinkisten) eignen sich sehr gut.

Tipps

Egal, aus welchem Material Sie Ihr Hochbeet bauen, wo es steht und wie Sie es befüllen: Eine Drainage sowie ein funktionierender Wasserablauf sind für erfolgreiches Gärtnern immens wichtig.

Text: Ines Jachomowski Artikelbild: shutternelke/Shutterstock

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