Gewächshaus Hochbeet
Ein Hochbeet ermöglicht rückenfreundliches Pflanzen

Ein Hochbeet Gewächshaus: mehr als nur körperfreundlich

Ihr Vorteil liegt nicht nur darin, dass sie sehr körperfreundliches Gärtnern ermöglichen. Das Hochbeet Gewächshaus bietet Pflanzen ideale Wuchsbedingungen und gestattet einen wesentlich leichteren Austausch des Bodens, als es bei ebenerdiger Bauart der Fall ist. Und selber bauen, kann man sie auch!

Ähnlich wie im Freiland, hat sich auch das Hochbeet Gewächshaus als dessen witterungsunabhängige Variante bei der Pflanzenaufzucht tausendfach bewährt. Zweckmäßig durchdacht und mit einem stabilen Oberbau zu den Wänden hin, lässt sich die zur Verfügung stehende Innenfläche solcher Häuser besonders gut ausnutzen. Wenn dann noch die Seitenhöhe entsprechend der Höhe des Hochbeetes maximiert wird, ist auch für größere Pflanzen noch ausreichend Platz nach oben. Weitere Vorteile sind:

  • schnelleres und meist ertragreicheres Wachstum der Pflanzen, da ihre Wurzeln immer im warmen Erdreich stehen;
  • Hochbeete können auf einem separaten Fundament (Streifenfundament oder Erdanker) befestigt werden, was die Statik und Sicherheit des gesamten Baus wesentlich erhöht;
  • Im Hochbeet Gewächshaus ist ein extrem rückenfreundliches Gärtnern möglich;
  • Der Austausch des Bodens ist bedeutend einfacher als bei ebenerdiger Bauart und kann sogar schichtweise mit verschiedenen Materialien erfolgen;

Material für den Hochbeet-Aufbau

Im Handel sind sowohl komplette Hochbeet-Gewächshäuser im Angebot, vorbereitete Fertigteile aus Holz, die nur noch zusammengesteckt und verschraubt werden müssen ebenfalls und wer Lust und Laune hat, bekommt diese praktischen Holzkonstruktionen auch sehr leicht selbst zusammengebaut. Am besten gelingt es mit hochwertigem Lärchenholz, das an den Ecken mit stabilisierenden Pfosten verbunden wird. Die Materialstärke darf etwas massiver sein, da der Innendruck der im Hochbeet befindlichen Erde recht hoch ausfallen kann.

Richtig Gärtnern braucht gute Erde im Hochbeet Gewächshaus

Nicht allein hochwertiger Boden, sondern die verschiedenen Erdsorten ermöglichen, dass Ihr Gemüse und all die anderen Pflanzen auch kräftig gedeihen. Berücksichtigt werden müssen dennoch die unterschiedlichen Wachstumsbedingungen der geplanten Bepflanzung. Grundsätzlich empfehlenswert für den traditionellen Gemüse- und Kräuteranbau ist folgende Konstellation (Reihenfolge von unten nach oben):

  • Drainageschicht: Besteht aus gröberen Tonscherben und Kieseln, die in der Höhe immer kleiner werden; Wasserstaus werden damit in Grenzen gehalten bzw. gänzlich vermieden;
  • Erdschicht: Hierzu empfiehlt sich eine 10 bis 15 cm dicke Erdschicht vom Gartenboden;
  • Mittelkern- bzw. Holzschicht: Hier hinein kommen die zerkleinerten Reste vom letzten Beschneiden der Sträucher (nicht zu fein gehäckselt!) sowie ein Anteil aus gut verrottetem, also reifen Kompost möglichst mit einem Zusatz von Stallmist;
  • Gesiebter Kompost: Diese Schicht stellt die von den Pflanzen benötigten Nährstoffe bereit und enthält gründlich durchgesiebten Kompost aus eigener Produktion.

Bitte beachten Sie, dass wirklich ausschließlich hochwertige Komposterde verwendet wird, da es ansonsten zu einer verstärkten Fäulnisbildung kommen kann, die sich auf das Wachstum der Pflanzen negativ auswirkt.

Die Pflege der Hochbeete im Gewächshaus

Die obere Schicht kann nach jeder Ernte ein wenig aufgefrischt werden. So ist garantiert, dass immer ein ausgewogenes Verhältnis von Nährstoffen im Boden vorhanden ist. Insgesamt w sich der Inhalt und damit auch die Höhe im Hochbeet um ungefähr 10 bis 15 cm verringern, sodass bis in die zweite Ebene hinein immer wieder eine Nachfüllung erfolgen soll, ehe nach fünf bis sieben Jahren der vollständige Austausch aller Schichten erfolgt.

Tipps

Ähnlich wie beim Freiland im Garten, sollten von der Erde aus dem Hochbeet Gewächshaus regelmäßige Bodenproben genommen und im Labor ausgewertet werden. Auch ein Schnelltest, der zumindest Auskunft über den aktuellen pH-Wert liefert, gibt in dieser Hinsicht bereits wertvolle Aufschlüsse.

Beiträge aus dem Forum

  1. Wer kennt diese Pflanze

    Ich habe mir letzten November von der Insel La Palma eine kleine Pflanzenspitze mitgebracht, eingetopft und am Fenster aufgestellt. Nun hat sie wunderhübsche kleine glockenähnliche Blüten.

  2. Ableger vom rotlaubigen Holunder

    Wie macht man von Holunder Ableger? Genau wie von Johannisbeeren durch Steckholz und auch im Frühwinter ? Ich habe einen wunderschönen rotlaubigen Holunder denn ich gerne vermehren würde. Dankeschön...

  3. Blauregen auf Stamm ziehen

    Hallo liebe Grünfinger, ich träume schon seit langem von einem Blauregen-'Bäumchen' und würde gern dieses Jahr damit beginnen mir diesen Traum zu erfüllen. Ich habe nicht viel Erfahrung, aber an Liebe, Pflege und Geduld soll es nicht mangeln. Auf dem angehängten Foto zu sehen ist der aktuelle Stand des veredelten Zöglings, wie gekauft (Höhe knapp 50cm) . Für die ersten Jahre wird er im Kübel auf dem Balkon stehen. Auf diesem Forum habe ich folgende Anleitungen zur Zucht als Hochstamm gefunden: https://www.gartenjournal.net/blauregen-auf-stamm https://www.gartenjournal.net/blauregen-auf-stamm-schneiden Dort steht, dass ich im ersten Jahr mit dem Schnitt beginnen soll - nämlich alles bis auf []

  4. Bananenstaude-Blätter knicken ab

    Hallo an alle , mit einem grünen Daumen, ich habe 2 Bananenstauden(die sollten eigentlich winterhart sein, ich hab sie aber in großen Kübeln über den Winter ins Wohnzimmer geholt), nun knicken so nach und nach immer wieder die großen Blätter ab. Was fehlt ihr?Für Hilfe wäre ich dankbar.

  5. Arbeitseinsätze

    Wie werden bei euch Arbeitseinsätze vergütet ? Der Gartenfreund , der bei uns nach Ableistung seiner fünf Pflichtstunden an Arbeitseinsätzen teilnimmt , bekommt 5 € die Stunde . Fachleute wie zB . Elektriker bekommen 10 € . Egal ob Pflichtstunden oder freiwillige Teilnahme , es gibt immer Freibier . Wie ist das bei Euch ?

  6. Rasen nach dem Vertikutieren

    Guten Morgen in die Runde, nach dem Vertikutieren des Rasens sind doch einige Kahlstellen entstanden. Es muß also zwischengesät und gedüngt werden. Meine Frage hierzu: Kann ich beides zur gleichen Zeit oder wenn nacheinander, was zuerst? Erst säen oder erst düngen. Ihr seht, ich bin Anfänger, also erhellt mich.:oops::D