Diese Begleitpflanzen sind nahezu geschaffen für die Clematis!

Als Kletterpflanze ist die Clematis fast unwiderstehlich schön. Doch mit anderen Gewächsen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wächst sie oftmals sogar noch besser und kommt erst richtig zur Geltung. Welche Begleitpflanzen passen zu ihr?

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Begleitpflanzen mit ähnlichen Blütenfarben sorgen für ein harmonisches Bild

Welche Punkte sollten die Begleitpflanzen für Clematis erfüllen?

Als Begleitpflanzen für die Clematis sollten Gewächse infrage kommen, die ihr Schatten im Wurzelbereich schenken und kein Sonnenlicht im oberen Bereich nehmen. Dafür können Gewächse herangezogen werden, die niedrig bleiben und einen dichten Wuchs aufweisen wie beispielsweise Kräuter, Bodendecker und kleine Stauden. Weiterhin sind auch hohe Bäume mit lichter Krone als Begleitpflanzen für Clematis geeignet. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, Pflanzen zu wählen, die zwar zur Unterpflanzung bzw. zum Schattenspenden dienen, aber der Clematis optisch nicht die Show stehlen.

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Welche Begleitpflanzen sind für die Clematis geeignet?

Für die Waldrebe eignen sich zahlreiche Begleitpflanzen, die nicht höher als 60 cm wachsen. Dazu gehören unter anderen:

  • Frauenmantel
  • Färberkamille
  • Glockenblume
  • Storchschnabel
  • Steinquendel
  • Blaukissen
  • Schleierkraut
  • Gänseblümchen
  • Aster
  • Goldkörbchen
  • Funkie
  • Purpurglöckchen
  • Silberraute

Auch Ziergräser wie Steinfeder, Blaugras und Bärenschwingelgras sind gut geeignete Begleitpflanzen für die Clematis.

Enorm vorteilhaft sind auch Kräuter in Nachbarschaft zu der Clematis, da diese oftmals sogar noch Schädlinge durch ihre enthaltenen ätherischen Öle fernhalten. Zur Clematis passen beispielsweise Lavendel, Thymian, Ysop, Salbei, Oregano und Bohnenkraut.

Weshalb ist die Rose eine so beliebte Clematis-Begleitpflanze?

Rosen und Clematis passen gut zusammen. Sie haben ähnliche Standortanforderungen (sonnig bis halbschattig) und entwickeln etwa zeitgleich ihre Blüten, die sich durch einen Rückschnitt wieder erneuern lassen. Auch im Hinblick auf den Boden sind Rosen und Clematis einer Meinung: Sie brauchen ein nährstoffreiches, lockeres und nicht zu Staunässe neigendes Substrat. Sie können sogar an derselben Rankhilfe emporklettern und vertragen sich ohne Probleme.

Welchen Vorteil bringen der Clematis Begleitpflanzen?

An erster Stelle steht der Vorteil, dass Begleitpflanzen eine Beschattung des Wurzelbereichs der Clematis bewirken. Damit wird die Clematis einerseits vor Trockenheit im Sommer, die sie schlecht verträgt, bewahrt. Andererseits bleibt ihr Wurzelbereich durch den Schatten kühl und das ist wichtig, da sie durch Hitze im unteren Bereich in Stress gerät und schlechter blüht. Nicht zuletzt können Begleitpflanzen das optische Erscheinungsbild einer Clematis aufwerten und sie durch ihre Farbe kontrastreich zum Leuchten bringen.

Was ist beim Setzen von Begleitpflanzen für die Clematis wichtig?

Zunächst sollten die Begleitpflanzen am besten zeitgleich mit der Clematis gepflanzt werden. Die Begleitpflanzen sollten darüber hinaus das Wachstum der Clematis nicht einschränken oder sie gar mit einem Ausläufer treibenden Wurzelgeflecht vom Standort verdrängen. Ähnliche Standort- und Bodenansprüche sind ebenfalls von Bedeutung.
Optimal sind zudem Gewächse, die mit ihren Blüten und ihrem Blattwerk einen schönen Kontrast zur Clematis erschaffen. Also können Sie beispielsweise weißblühende Clematissorten mit roten Rosen kombinieren.

Tipp

Begleitpflanzen für Clematis im Kübel

Sollten Sie Ihre Clematis im Kübel halten, können Sie sie ebenso mit Begleitpflanzen unterlegen. Hierfür eignen sich anspruchslose und niedrig bleibende Gewächse wie die Glockenblume, das Goldkörbchen oder der Hornklee.

Text: Anika Gütt
Artikelbild: Sergey V Kalyakin/Shutterstock

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