Die romantischsten Ideen zum Kombinieren der Clematis

Mit ihrem ergreifend zarten Ausdruck und ihrer Fülle an Blüten gehört die Clematis zu den beliebtesten Kletterpflanzen. Sie steht allerdings nur äußerst ungern einsam und allein. Welche Partner können für sie infrage kommen und was sollte beim Kombinieren berücksichtigt werden?

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Clematis und Kletterrosen sind ein Traumpaar

Welche Faktoren sind beim Kombinieren von Clematis zu beachten?

Um das Erscheinungsbild der Clematis nicht zu beeinträchtigen, sollten Sie die folgenden Faktoren bei der Wahl von Begleitpflanzen beachten:

  • Blütenfarbe: weiß, gelb, rosa, rot, burgund, lavendel, violett
  • Blütezeit: April bis September
  • Standortanforderungen: sonnig bis halbschattig, humusreicher und feuchter Boden
  • Wuchshöhe: bis zu 12 m

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Beachten Sie bei der Kombination Ihrer Clematis deren Blütezeit. Es gibt Clematisarten wie die Clematis alpina, die bereits im April erblühen. Andere Arten blühen erst im Sommer. Darüber hinaus gibt es Züchtungen, die eine Nachblüte im September entwickeln.

Damit die Clematis voll und ganz im Rampenlicht stehen kann, sollten die Pflanzpartner im Idealfall nicht höher als 50 cm wachsen. Andernfalls ist es ratsam, sie in einem ausreichend großen Abstand zu setzen und Farbkontraste zu kreieren.

Die Waldrebe benötigt einen hellen Standort, an dem sie an ihrem Fuß beschattet wird. Wenn ihre Begleitpflanzen sie dabei unterstützen können und das Sonnenlicht nicht scheuen, haben Sie die perfekte Wahl getroffen.

Clematis im Beet oder im Kübel kombinieren

Für eine gelungene Kombination im Beet oder Kübel sind Pflanzpartner optimal, die den Wurzelbereich der Clematis bedecken. Somit kann die Clematis vor Hitze und Austrocknung bewahrt werden. Dazu können beispielsweise Stauden und Bodendecker dienen. Allerdings ist es wichtig, dass diese flach wurzeln. Weiterhin passen zu der Clematis Ziergräser, die eher schlicht im Hintergrund stehen und der Clematis nicht die Show stehlen.

Ausgezeichnete Pflanzpartner für die Clematis sind unter anderem:

  • Efeu
  • Blaukissen
  • Purpurglöckchen
  • Dahlien
  • Kletterrosen
  • Ziergräser wie Steinfeder, Japanisches Berggras und Bärenschwingelgras
  • Frauenmantel
  • Teppich-Phlox

Clematis mit Kletterrose kombinieren

Die häufigste Begleitpflanze zu der Clematis ist die Kletterrose. Die Beiden harmonieren perfekt miteinander und bringen ein wahres Blütenmärchen hervor. Da die Clematis jedoch wesentlich schneller wächst als die Kletterrose, sollten Sie die Kletterrose am besten schon ein bis zwei Jahre vor der Clematis gepflanzt haben.

[bild:beet|clematis,kletterrose]

Clematis mit Blaukissen kombinieren

Absolut herrlich wirkt das Zusammenspiel des Blaukissens mit der Clematis. Das Blaukissen beschattet den Fuß der Clematis mit seinen zahlreichen Blüten. Zugleich entsteht bei einer Kombination mit weißen oder gelben Clematis ein berauschender Kontrast.

[bild:beet|clematis,blaukissen]

Clematis mit Eisbegonie kombinieren

Gern steht die Eisbegonie etwas absonnig unterhalb der Clematis. Die Clematis profitiert währenddessen vom dichten Wuchs der Eisbegonie. Wenn sich die Zwei schließlich in ihre Blütezeit begeben, können Sie den optischen Vorzug dieser Kombination genießen. Wundervoll wirken weiße Eisbegonien mit violetten oder rosa Clematis.

[bild:kuebel|clematis,eisbegonie]

Clematis als Strauß in der Vase kombinieren

Einem Blumenstrauß hauchen Clematis Eleganz ein. Diese können Sie mit anderen Blumen noch spielerischer zum Ausdruck bringen. Fantastisch passen zu der Clematis in der Vase unter anderem gefüllte Rosen. Etwas Schleierkraut dazu sorgt für die sonst fehlende luftige Leichtigkeit.

  • Rosen
  • Chrysanthemen
  • Tulpen
  • Schleierkraut
[bild:vase|clematis,rosen,schleierkraut]
Text: Anika Gütt
Artikelbild: mycoweb/Shutterstock

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