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Kletternd oder blühend: Für den Balkon kommen viele Pflanzen infrage

Balkonpflanzen: Tipps und Ideen

Alljährlich steht die Frage an, welche Blumenpracht unserem Balkon ein hübsches Gesicht verleihen soll. Die eher bodenständige Begonien Ein Klassiker, wie die Kamelie? Oder die immer wieder gern gesehene Geranie?

Regel Nr 1: Was gefällt, ist gut

Die Auswahl der richtigen Balkonpflanzen ist im Grunde eine höchst persönliche Angelegenheit. Nicht jedem liegt das Farbenspiel der Fuchsie und gar mancher findet Stiefmütterchen ein wenig lästig. Regel Nr 1 bei der Wahl der Balkonpflanzen lautet daher: Lassen Sie sich von Ihrem Gefühl leiten. Oder anders ausgedrückt: Was gefällt, ist gut. Allerlei Tipps für die richtige Auswahl der Balkonpflanzen gibt’s auch bei gartenkalender.info

Regel Nr 2: Jede Pflanze nach ihren Bedürfnissen

Ganz so einfach ist es dann allerdings nicht, denn Regel 2 lautet: Erfüllen Sie die Bedürfnisse Ihrer Balkonpflanze. Die allermeisten unserer Balkonpflanzen waren ursprünglich in tropischen Breitengraden heimisch, und ihren Durst nach Sonnenlicht und Wärme haben Sie auch nach ihrer Migration in mitteleuropäische Gefilde nicht verloren. Ist Ihr Balkon ein fröstelndes Nordlicht, das den ganzen Tag keine Sonne zu sehen bekommt? Dann sollten Sie beispielsweise zur Fuchsie greifen, ein sehr dankbares Geschöpf, das auch im Schatten seine Blütenpracht entfaltet. Oder ist auf Ihrem Balkon dank südlicher Ausrichtung im Sommer den ganzen Tag Sahara-Hitze angesagt? Dann stehen Ihnen viele Balkonpflanzen zur Auswahl, die sich über den sonnigen Standort sehr freuen. Geranien und Petunien sind klassische Sonnenanbeter, die dort bestens gedeihen werden. Einige andere Pflanzen hingegen vertragen nicht so viel Sonnenlicht, sie würden sich einen „Sonnenbrand“ holen und im schlimmsten Fall eingehen. Weitgehend problemlos lassen sich Balkonpflanzen bei Ost- oder Westausrichtung anpflanzen, diese bietet meist den richtigen Mix aus Sonne und Schatten und somit einen guten Kompromiss für viele Gewächse. Eine erstklassige Halbschattlerin ist beispielsweise die Begonie.

Neben dem Sonnenlicht spielt natürlich auch die Bodenzusammensetzung eine Rolle. Mit handelsüblicher Blumenerde sind die allermeisten Pflanzen zwar ganz zufrieden, aber einige bedürfen besonderen Nährstoffen, viel Pflege und Hingabe.
Auch was den Bedarf an Wasser angeht, ist jede Balkonblume verschieden. Während die einen gar allergisch auf Staunässe reagieren, macht dies anderen Pflanzen nichts aus.

Es würde zu weit führen, an dieser Stelle auf die Bedürfnisse der einzelnen Sorten einzugehen. Belassen wir es daher dabei, uns zu merken, dass jede Pflanze verschieden ist, und entsprechend behandelt werden möchte.

Ihre Blumen werden es Ihnen danken, mit kräftigen Farben, gutem Wuchs und nicht zuletzt – einem echten Balkonparadies.

Text: Paula Jansen Artikelbild: Elena Mokhova/Shutterstock

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