Klee vermehren
Klee lässt sich gut über Samen vermehren

Die Vermehrung von Klee

Die Gattung Klee (Trifolium) gehört zu den Hülsenfrüchtlern oder auch Leguminosen. Diese Pflanzen sind im Allgemeinen relativ einfach zu vermehren, sofern die Standortbedingungen am gewählten Anbauort stimmen.

Früher Artikel Klee im Garten: Informationen zur Blütezeit

Die Vermehrung durch Aussaat

Beim Wiesen- oder auch Rotklee (Trifolium pratense) bleiben die hartschaligen Samen in der Regel bis zu zehn Jahre und unter bestimmten Bedingungen sogar mehr als 100 Jahre lang keimfähig. In der Natur und in Futterwiesen mit gemischtem Gras- und Kleebestand werden die Samen des Rotklees auch durch Grasfresser, Regenwürmer und Ameisen verbreitet. Da es beim Klee in der Regel nicht zu spontaner Selbstbestäubung kommt, ist die Bestäubung durch Hummeln für eine hohe Samenausbeute wichtig. Der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Rot- und Weißklee wäre von März bis Mai oder auch im August. Der Boden sollte bei der Aussaat möglichst eben sein, außerdem soll die Saattiefe maximal 1 bis 2 cm betragen.

Die vegetative Vermehrung

Der Rot- oder Wiesenklee streckt seine bis zu 2 m langen Wurzeln tief verwurzelt in den Boden aus, weshalb er als besonders geschätzter Gründünger auch für eine Auflockerung von verdichteten Böden sorgt. Da der Rotklee unterirdische Ausläufer bildet, vermehrt er sich wie von selbst auf vegetative Art. Ableger können also auch einfach gewonnen werden, indem einzelne Exemplare aus dem Beet ausgestochen werden. Beim Weißklee findet zwar auch eine vegetative Vermehrung statt, diese spielt sich aber oberhalb des Bodens ab: So bilden sich beim Weißklee nach den Seiten hin wachsende Kriechtriebe, die an ihren Auflagepunkten neue Wurzeln bilden. Da die neu bewurzelten Triebe deutlich kräftiger sind als Jungpflanzen aus Samen, kann der trittfeste Weißklee auch gut als Rasenersatz verwendet werden. Im Allgemeinen sind diese Kleearten:

  • mehrjährig
  • schnell wachsend
  • auf den meisten Böden (außer Torf und Sand) kultivierbar

Glücksklee ganz einfach selbst vermehren

Wenn Sie zu Sylvester Glücksklee geschenkt bekommen haben, so können Sie diesen zunächst im Topf im Haus kultivieren und dann im Frühjahr auch auf der Terrasse oder im Garten aufstellen. Der Glücksklee lässt sich relativ leicht vermehren, indem Sie die Pflanze teilen. Sie müssen den Glücksklee im Herbst aber rechtzeitig wieder in die Wohnung holen, da der zur Gattung Oxalis gehörige Glücksklee im Gegensatz zu vielen Trifolium-Kleearten nicht vollständig winterhart ist.

Tipps

Wenn der in Ihrem Gartenbeet gezielt angebaute Klee noch nicht die erwünschte Wuchsdichte erreicht hat, dann sollten Sie die Wachstumsbedingungen am Standort prüfen oder eventuell auch einfach mit etwas Kleesamen nachsäen.

Beiträge aus dem Forum

  1. erster Schnitt Feigenbaum

    Hallo Gartenfreunde Ich habe seit letztem Sommer einen Feigenbaum in einem Topf (wobei man noch nicht wirklich von "Baum" sprechen kann:) ). Überwintert hat er im kühlen Treppenhaus und er gedeiht weiterhin prächtig. Nun stellen sich mir die Fragen, 'ob', 'wann' und 'wie' ich den das erste mal schneiden muss? Ich hab mal ein Bild mitgeschickt. Sollte ich den so belassen und er mach später selber Seitentriebe und ein Schnitt ist erst in ein paar Jahren notwendig? Oder muss ich den jetzt "köpfen"? Ich habe im Netz viel über das Schneiden von Feigenbäumen gefunden. Jedoch nicht, wann und wie diese []

  2. Moos kontra magere Blumenwiese als Bienenweide

    Hallo Leute, ihr schreibt, dass Moos auf schattigen und mageren Böden gut gedeiht. Diese Magerkeit brauche ich aber gerade für die Wildblumen, die auch magere Böden bevorzugen. Habe extra Rasenziegel abgetragen und Sand eingestreut. Und nun ist alles bedeckt mit Moos. Was soll ich tun? Ich muss dazu sagen, dass in den ersten 2 Jahren die Bienenweide wunderbar bunt vielfältig geblüht hat. Und jetzt nur noch Moos!

  3. Pilze im Haus (Keller) züchten ... Myzelvermehrung

    Hallo an alle Pilzfreunde! (Stachelbär, ich weiß inzwischen, Du bist nicht so der Pilzfan... hahaha) Folgender Sachverhalt: Habe im Januar Pilzmyzel gekauft um im Haus bzw. Keller meine eigenen Shitakes, Austernpilze und Kräuterseitlinge zu züchten bzw. vielmehr einfach wachsen zu lassen. Funktioniert super! (Pilzgerichte hängen uns schon zum Halse raus- haha) Hab alle Regeln des Myzel-Produzentens befolgt und die geimpften Ballen bei 11-13 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 75-90 Prozent gehalten, alle paar Tage mit Duschkopf abgebraust. Anbei ein Foto vom Kräuterseitling in der 3ten Wachtumsphase der Fruchtkörper. (heute aufgenommen) Laut Myzel-Züchter ist der Ballen, der die Nährstoffe liefert, []

  4. Heckenpflanzen

    Hallo, ich habe jetzt ein Haus mit Garten und möchte diesen neu gestalten. Derzeit stehen hier ganz viele Nadelgehölze. Ich möchte einige der Heckenpflanzen entfernen und das Ganze durch insekten- und vogelfreundliche Sträucher ersetzen. Gerade am Rand des Gartens möchte ich eine bunte Strauchreihe haben. Allerdings habe ich nicht sehr viel Platz. Ich mag Schlehe und Holunder sehr gern, aber diese wuchern leider sehr stark. Hat jemand eine Idee, welche Sträucher ich nehmen könnte? Ich habe schon an Sommerflieder gedacht. Danke im Voraus für eure Ratschläge.

  5. Basilikum MEHRJÄHRIGE Kultur (Hochstämmchen ziehen?)

    Hallo Ihr lieben Garten-Freunde! So, heute möchte ich mein mehrjähriges Basilikum-Saatgut aussähen. Nun habe ich mich ja über die Wintermonate schon etwas "schlau" gemacht. Der "Rote Genoveser" ist mein Saatgut und mehrjährig kultivierbar. (angeblich sind das alle rotgefärbten Sorten und z.T Kreuzungen davon) MEINE FRAGE an Euch: Kann man WIRKLICH ein Hochstämmchen aus Basilikum ziehen? (das habe ich nun schon öfters gehört, aber niemanden mit persönlichen Erfahrungen getroffen) gewönliches Küchen-Basilikum soll ja immer am obersten Trieb gekappt werden, damit es sich bestenfalls schön verzweigt und nicht gleich verreckt. Gegenteilig davon, zur Hochstämmchenkultur soll man alle Seitentriebe abzwicken. Meine persönliche Erfahrung []