Rotklee vermehren
Für die einen ein Graus, für die anderen ein Traum: Ein Teppich aus Rotklee

Rotkleevermehrung – So wird Rotklee vermehrt!

Rotklee erfreut sich im Garten nicht immer großer Beliebtheit, weil sich das Wildkraut nur schwer bekämpfen lässt. Vermehren können Sie Rotklee als Zierpflanze oder zum Ernten für Küche und Heiltees durch Aussaat oder Wurzelteilung. Tipps für die Rotkleevermehrung.

Früher Artikel Rotklee hat eine lange Blütezeit

So vermehrt sich Rotklee

Rotklee vermehrt sich zum einen durch den Samen, der in den Schoten der Hülsenfrucht heranreift. Zum anderen bildet die lange Pfahlwurzel viele Ausläufer, aus denen neue Pflanzen austreiben.

An einem günstigen Standort vermehrt sich Rotklee ganz von allein, und zwar so stark, dass Sie das Wildkraut kaum wieder aus dem Garten bekommen.

Die Samen werden beim Aufspringen der Schoten in alle Richtungen verstreut, sodass Sie überall im Garten neue Keimlinge finden. Die Wurzeln sind so robust, dass auch aus kleinsten Resten neue Pflanzen entstehen.

Neue Pflanzen aus Samen ziehen

Um selbst Rotklee im Garten zu ziehen, können Sie ihn aus Samen, Ausläufern oder durch Wurzelteilung vermehren. Die Rotkleevermehrung ist von April bis September möglich.

Für die Rotkleevermehrung durch Aussaat streuen Sie die Samen auf ein Anzuchtbeet mit normaler Gartenerde. Auch im Topf lässt sich Rotklee aussäen. Allerdings muss der Topf möglichst tief sein.

Rotklee ist ein Lichtkeimer und wird nicht mit Erde bedeckt. Halten Sie die Saat feucht aber nicht zu nass.

Rotklee durch Ausläufer vermehren

Wurzelteilung ist bei Rotklee unnötig. Die Pflanze bildet so viele Ausläufer, dass Sie einfach so viele ausstechen können, wie Sie benötigen.

Setzen Sie sie in lockere Gartenerde oder einen mit Gartenerde vorbereiteten Topf. Der Pflanzabstand sollte bei 20 Zentimetern liegen.

Rotkleevermehrung im großen Stil

Rotklee wird landwirtschaftlich angebaut. Die Pflanze wird für verschiedene Zwecke eingesetzt:

  • Gründüngung
  • Viehfutter
  • Zierpflanze
  • Wildkraut
  • Heilpflanze

Um große Mengen an neuem Saatgut zu gewinnen, wird Rotklee ausgesät und nicht über Wurzelteilung vermehrt. Das Saatgut wird für den jeweiligen Einsatzzweck speziell ausgewählt. Rotkleesaat für Viehfutter oder Gründüngung eignet sich nicht für die Zucht von Sprossen.

Tipps

Die Blüten und Blätter von Rotklee sind essbar. Wenn Sie gern Blütensalate und Gemüsesuppen essen oder eine schöne Dekoration für Gemüseplatten suchen, sind die roten oder rosa Blüten des Rotklees eine gute Alternative.

Text: Sigrid Hestermann

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