Glücksklee selber vermehren – So einfach ist das!

Glücksklee lässt sich recht einfach vermehren. Wenn Sie die hübsche Zierpflanze als Glücksbringer selber vermehren möchten, stehen Ihnen dafür verschiedene Methoden zur Verfügung. So klappt die Vermehrung von Glücksklee.

Glücksklee Stecklinge
Die Vermehrung vom Glücksklee ist ein Kinderspiel
Früher Artikel Glücksklee im Haus oder Freiland richtig überwintern

Methoden zur Vermehrung von Glücksklee

Es gibt vier verschiedene Methoden, um Glücksklee zu vermehren. Die Anzucht aus Samen ist dabei die beliebteste.

  • Samen
  • Wurzelteilung
  • Stecklinge
  • Absenker

Glücksklee aus Samen ziehen

Diese Methode empfiehlt sich, wenn Sie den Glücksklee zu Neujahr verschenken möchten. Säen Sie im Herbst einfach ein paar Samen in einen Topf mit Anzuchterde.

Stellen Sie die Töpfe sehr hell und warm auf und halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht.

Wurzeln im Herbst teilen

Glücksklee bildet viele kleine Tochterzwiebeln. Wenn Sie den Glückstee umtopfen oder im Herbst ausgraben, um ihn zu überwintern, trennen Sie die Zwiebelchen vorsichtig. Setzen Sie sie anschließend in kleine vorbereitete Töpfe mit Anzuchterde.

Glücksklee aus Stecklingen oder Absenkern vermehren

Auch die Vermehrung aus Stecklingen ist unkompliziert. Schneiden Sie im Frühjahr ein paar Blätter mit möglichst langen Stielen ab. Stecken Sie die Triebe in Töpfe mit Anzuchterde und halten Sie sie schön feucht. Sie können die Blätter auch einfach in ein Glas mit Wasser stellen. Dort bilden sich dann nach einiger Zeit ebenfalls Wurzeln.

Glücksklee aus Absenkern zu vermehren funktioniert nur im Freiland. Dafür legen Sie ein paar Blätter mit langen Stielen auf den Boden und bedecken Sie den Stiel mit etwas Erde.

Im Freiland vermehrt sich Glücksklee von selbst

Wenn Sie den Glücksklee ganzjährig im Freiland und nicht im Topf ziehen, brauchen Sie sich um die Vermehrung nicht zu sorgen. Ist der Standort günstig, bildet die Zierpflanze viele unterirdische Ausläufer, aus denen neuen Pflänzchen entstehen.

Blüht der Glücksklee, reifen in den Früchten später Samen, über die sich die Pflanze selbst aussät.

Manche Gärtner halten Glücksklee deshalb genau wie den Gartenklee für Unkraut, weil sich die Ausbreitung kaum stoppen lässt.

Tipps

Besonders beliebt ist die Sorte Oxalis triangulari, auch Dreieckiger Glücksklee genannt wird. Sie ist nicht nur mit grünen, sondern auch mit roten Blättern erhältlich.

Text: Sigrid Hestermann
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