Katze fernhalten – wirksame Mittel

In manchen Regionen scheinen Katzen die Vorherrschaft über Gärten zu besitzen. Sie kennen ihre Lieblingsplätze, an denen sie regelmäßig ihre Exkremente verscharren. Um die Vierbeiner vom eigenen Grundstück fernzuhalten, müssen Sie den Fokus auf Geruchs- und Geschmackssinn der Tiere legen.

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Katzen machen gern in weichen Beeten ihre Geschäfte

Das hilft gegen Katzen:

  • Pflanzen: wirken durch Gerüche als Katzenschreck
  • Kaffeesatz: verursacht einen bitteren Beigeschmack
  • Katzengranulat: stört den feinen Geruchssinn

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Pflanzen

Mit der richtigen Bepflanzung halten Sie Katzen dauerhaft davon ab, sich in Ihrem Garten herumzutreiben. Die feinen Nasen reagieren sensibel auf Gerüche verschiedener Gewürzpflanzen. Größtmögliche Wirkungen erzielen Sie durch das Anpflanzen von Weinraute, Zitronenmelisse, Pfefferminze und Lavendel am Grundstücksrand. Gute Erfolge leistet der Harfenstrauch gegen Katzen. Diese Verpissdich-Pflanze, welche unter dem botanischen Namen Plectranthus ornatus bekannt ist, gilt als Paradeexemplar zur natürlichen Katzenabwehr. Übrigens schrecken diese aromatischen Pflanzen auch Marder, Hunde und Hasen ab.

Kaffeesatz

Kaffeetrinker können den übrigen Satz aus dem Filter nutzen und damit ihr Beet vor Katzen schützen. Achten Sie darauf, dass Sie die Durchgangswege der Katze in Beeten, auf Wiesen oder Gehwegen dick mit den Kaffeeresten bestreuen. Wiederholen Sie diesen Prozess täglich am Morgen für etwa eine Woche.

Es ist nicht der Geruch, welcher die Samtpfoten abschreckt. Sobald sie sich über die behandelten Flächen wagen, bleibt das feuchte Kaffeepulver an den Pfoten hängen. Wenn das Tier diese mit der Zunge reinigt, bemerkt sie den bitteren Geschmack und lernt Ihren Garten zu meiden.

Katzengranulat

Sogenannte Katzen-Verdufter in fester Form bedienen sich intensiven Geruchsstoffen wie Knoblauch, welche die Vierbeiner nicht mögen. Bei ökologischen Produkten sind die Stoffe an Tonmineralien gebunden, sodass diese keine Gefahr für die Umwelt darstellen und im Beet eingearbeitet werden können. Ihre vergrämende Wirkung bleibt für drei bis vier Wochen erhalten, wobei 200 Gramm Tongranulat für etwa 50 Quadratmeter Fläche ausreichen.

Tipps

Das Ausbringen von Rindenmulch im Beet gilt oft als abschreckende Maßnahme, doch häufig zieht das lockere Material die Katzen an. Die Vierbeiner verscharren ihre Exkremente gerne und für dieses Verhalten bieten sich gehäckselte Rindenstücke gut an, sodass Sie besser darauf verzichten sollten.

Text: Christine Riel
Artikelbild: Thinnapob Proongsak/Shutterstock
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