Jungen Zwetschgenbaum schneiden

Den jungen Zwetschgenbaum richtig schneiden: Hilfreiche Tipps

Nachhaltiges Wachstum und üppige Ernte sind Ergebnisse eines korrekten Rückschnitts. Ab dem zweiten Jahr wirkt sich dieser positiv auf die Entwicklung junger Zwetschgenbäume aus. Wir geben Ihnen praktische Hinweise zur richtigen Vorgehensweise.

Positive Effekte

Ein weiterer Vorteil des regelmäßigen Schneidens liegt darin, dass der Baum eine gesunde Balance zwischen Trieben und Früchten entwickelt. Aus diesem Grund steht das Erscheinungsbild der Krone im Fokus. Sind die Äste gut verschnitten, gelangt ausreichend Licht an die Triebe, Blätter und Blüten. Folglich reifen die Früchte zu süßen Köstlichkeiten heran.

Gezielt verschneiden

Hauptsächlich sind alle unteren Seitentriebe zu entfernen. Diese wachsen bis maximal 50 Zentimetern über dem Boden. Verschneiden Sie alle steil wachsenden beziehungsweise zu eng stehenden Äste direkt über der Astschere. Im nächsten Schritt fokussieren Sie den Mitteltrieb. Das Schneidwerkzeug ist circa 40 Zentimeter über den höchsten Seitentrieben anzusetzen.

Des Weiteren schneiden Sie junge Triebe zurück. Diese wachsen durchschnittlich maximal ein bis zwei Jahre gut.

Tipp:

Entfernen Sie altes und knorriges Geäst auf jeden Fall. Hängende und kahle Äste beeinflussen das Wachstum ungünstig.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Zwetschgen gehören zu den Obstbäumen. Die Vegetationsruhe zwischen November und März gilt als geeigneter Zeitpunkt für den Rückschnitt. Das widerstandsfähige Gehölz sollte nur bei Frost in keinem Fall verschnitten werden. Hier besteht die Gefahr, dass das Gehölz brüchig wird. Der Baum entwickelt sich nur schwach.

Hinweis:

  • ideale Temperaturen: Null Grad Celsius vertragen die Bäume
  • Herbstschnitt: gut auslichten, im Frühjahr kürzen
  • Schnitt im zeitigen Frühjahr: größere Schnittwunden nicht behandeln, da sie schneller verwachsen und damit die Infektionsgefahr des Obstbaumes sinkt

Tipps & Tricks

Wenn Ihr Zwetschgenbaum nur schwach austreibt, kann er beim nächsten Rückschnitt stärker gekürzt werden. Dies unterstützt einen kräftigen Austrieb im nächsten Frühling.

Beiträge aus dem Forum

  1. Selbstgezogener Apfelbaum wächst nicht weiter

    Hallo zusammen,
    Ich habe im Sommer 2015 einen Apfelbaum aus einem Kern gezogen und habe diesen dann im Herbst 2015 nach draußen gesetzt damit er überwintern kann. In den letzten beiden Jahren hat er reichlich Blätter gebildet, aber er wächst nicht in die Höhe. Ich habe schon die Unteren Blätter abgezupft damit er seine Kraft in die Höhe gibt. Ich hab ihn außerdem mit Bio-Dünger für Obstbäume gedüngt aber er wächst nicht.
    Kann mir jemand helfen was ich falsch gemacht habe oder was ihm fehlt?
    Lg :)

    GartenP.Tiefenlachen
    GartenP.Tiefenlachen
  2. Avocados umtopfen

    Hallo,
    seit einiger Zeit habe ich es geschafft drei Avocadopflanze hochzuziehen.
    Nun habe ich überlegt sie in einen größeren Topf umzusetzen.
    Meine Frage an euch wäre, ab [B]welcher[/B] [B]Größe[/B] sollte man sie [B]umtopfen[/B] und welche Topfgröße wäre optimal?
    Darüber hinaus würde mich auch interessieren wann man mit einer ersten Fruchttragung rechnen kann?

    Schon mal Danke für eure Hilfe!

  3. Pilz am Kirschbaum

    Hallo und einen schönen guten Abend,
    ich möchte mich als Neuling "Unwissender", also Jens erst mal vorstellen. Ich erhoffe hier ein paar Tipps und Ratschläge für mein Problem zu erfahren.
    Mein über 60 Jahre alter Kirschbaum, den mein Opa aufgepfropft/veredelte, hat an einer alten Schnittstelle ein Pilz, der seit ein paar Wochen richtig gross geworden ist.
    Meine Recherchen im Inet waren bisher nicht von Erfolg gekrönt und so hoffe ich hier auf Hilfe.

    Muss ich mir ernsthafte Sorgen um unseren alten Kirschbaum machen, der eine wirklich grosse Knorpelkirsche produzierte?
    Gibts es Abhilfe zur Beseitigung des Pilzes?
    Welche Art von Pilz ist es eigentlich?

    Ich wäre Euch sehr dankbar für eine Hilfe...[ATTACH=full]18[/ATTACH]

  4. Bananenpflanzen

    Hallo,
    ich habe eine Frage zu Bananenpflanzen. Und zwar, meine beiden Bananenpflanzen wachsen wie der Teufel u machen auch ein Blatt nach dem anderen. Was sie allerdings nicht machen sind Kindel. :-( Was mach ich falsch?
    Sie haben einen sonnigen, warmen Platz direkt am Fenster.

    Vielen Dank

    Liebe Grüße

  5. Avocadopflanze

    Hallo zusammen,

    bin neu hier und begrüße euch erstmal recht herzlich :).
    Ich habe folgende Fragen:

    1. Ist es möglich den Avocadokern bzw. die daraus entstandene Pflanze [B]permanent[/B] in einem Krug mit Wasser zu lassen und ohne Erde sie aufzuziehen? Vorteile Nachteile falls möglich?

    2. In welche Erde sollte man die junge Avocadopflanze am besten pflanzen und in welcher Topf-Kombi? Meine vorherigen Versuche in Blumenerde (trotz mäßigem Gießens) haben leider alle immer mit starkem Schimmel auf der Erde geendet. [I]Genutzt habe ich einen normalen (dekorativen) Blumentopf und einen Untertopf mit Löchern unten, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. [/I]

    Danke schonmal - ich freue mich auf eure Erfahrungen ;)

  6. Schwangere Phalaenopsis

    [B]Hallo, an alle ein herrzliches Grüß Gott,[/B]

    i[I]ch bin seit heute neu hier in diesem Forum und falle fast mit der Tür ins Haus. [/I]

    Ich glaube ich kann sagen, daß ich mich mit Phalaenopsis sehr gut auskenne, bei mir stehen zwölf Stück zu Hause, natürlich hatte ich die nötige Hilfe der Bücher und Freunde, die ebenfalls Phalaenopsis haben. Im Internet sah ich zufällig ein Video, wie die Vermehrung, sprich Pollentausch vorsich ging. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine blühende Orchidee und müßte das sofort ausprobieren. Mangels zweiter Pflanze mußte ich die Blüten von der einen nehmen, also Zahnstocher raus und angefangen. Pollen von einer Blüte raus, natürlich mußte die andere Blüte auch ihren Pollen hergeben, Pollen wechsel dich.

    Nach ein paar Tagen fingen die beiden Blüten zu welken an, dann wieder ein paar Tage später bekamen die Stiele dicke Hälse und wurden länger und länger. Mittlerweile sind sie 10 cm lang und der umfang ca. 3 cm.
    Jetzt heißt es warten und zwar 8 Monate, in Worten, acht Monate.......Der Pollentausch war am 19. 11. 2017.

    Was dann kommt, wird wahrscheinlich ein Geduldsspiel, haben die beiden keimfähige Samen, oder wars der Mühe nicht wert. Die Mühe besteht darin, meine Küche in ein steriles Labor zu verwandeln, oder ich finde einen Züchter, der Fremdsamen mit aufzieht.

    Es könnte ja sein, daß jemand aus dem Forum sich mit der Aufzucht der Phalaenopsissamen auskennt. Das wäre ein Glücksfall für mich