Erdbeeren in Topf, Beet und Hochbeet pflanzen

Erdbeeren können schon im Frühling gepflanzt werden und tragen ab dem zweiten Jahr Früchte. Werden verschiedene Sorten aus einmal- und mehrmalstragenden Erdbeeren angebaut, kann die Ernte verlängert und der Ertrag gesichert und verlängert werden.

Erdbeeren werden in einen Kübel gepflanzt

Wie werden Erdbeeren gepflanzt?

Mischen Sie Schafwollpellets mit Erde und fügen die Mischung dem Pflanzloch hinzu. Setzen Sie die Erdbeere (das Herz nicht bedecken) in das Pflanzloch und füllen es auf. Der Pflanzabstand beträgt ca. 30 cm, der Reihenabstand ca. 60 cm. Als Ergänzung Knoblauch oder Zwiebeln zwischen die Pflanzen stecken. Düngen bei einmaltragenden Beeren nach der Ernte, bei mehrmals tragenden drei Mal pro Saison.

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Anleitung: Erdbeeren im Beet und Hochbeet pflanzen

Möchten Sie Erdbeeren pflanzen, müssen Sie das Beet nicht vordüngen. Es reicht, wenn Sie die Erde im Pflanzloch dünn mit einem Startdünger wie Schafwollpellets bedecken. Erdbeeren können drei Jahre am gleichen Standort stehen – eine sonnige Lage wird bevozugt.

Anleitung, wie Erdbeeren gepflanzt werden als Illustration

  1. Pflanzloch ausheben: Graben Sie mehrere Erdbeeren im Hochbeet ein, dann stellen Sie die Erdbeeren schon vor der Pflanzung mit einem Pflanzabstand von 20 bis 40 cm und einem Reihenabstand von 60 cm auf die richtige Stelle. So geht das Einpflanzen schneller. Schaufeln Sie für die Pflanze ein ausreichend großes Loch. In das Pflanzloch können Sie Schafwollpelletts oder Hornspäne geben. Der Dünger wird mit einer Schicht Erde bedeckt. Setzen Sie danach die Erdbeerpflanze ein.
  2. Pflanzabstand beachten: Setzen Sie die nächste Erdbeerpflanze und verschließen Sie anschließend die Löcher.
  3. Bewässern und Mulchen: Die Jungpflanzen benötigen zur Ausbildung der Blüten und Früchte große Wassermengen. Gießen Sie ihre Erdbeeren daher regelmäßig. Um das Austrocknen des Bodens zu verhindern, empfiehlt es sich, eine Schicht aus Stroh und Heu rund um die Pflanze zu verteilen.
  4. Erntezeit: Je nach Sorte und Entwicklungsstand der Jungpflanze variiert das Wann, der Erntezeitpunkt, zwischen Sommer und Herbst.
  5. Rückschnitt: Nach der Ernte aller Früchte und dem Einsetzen des Vertrocknens ist ein Rückschnitt der Erdbeere erforderlich. Nachdem das Stroh und Heu entfernt wurde, werden die trockenen Pflanzenteile abgeschnitten. Zu diesem gehören neben den Blättern auch die nicht mehr benötigten Kindel.
  6. Überwinterung: Zum Schutz der oberirdischen Pflanzenteile und dem Wurzelwerk wird Laubkompost an dem Gewächs verteilt.

Die Vorteile der Hornspäne bei der Pflanzung sind weitläufig bekannt. Ebenso ergiebig sind auch Schafwollpellets, die ebenfalls als Langzeitdünger dienen sowie zusätzlich als Wasserspeicher fungieren. Durch ihre hohe Nährstoffkonzentration von Kalium, Magnesium, Phosphat, Schwefel und Stickstoff eignet sich der Naturdünger sowohl für Gemüse als auch Blumen, Hecken, Sträucher, Kräuter und Obst.

Pflanzzeitpunkt

Der optimale Pflanzzeitpunkt liegt zwischen Mitte April und Mitte Juni. Je nach Größe der Jungpflanzen und gewünschtem Erntezeitpunkt kann die Pflanzzeit im Rahmen der vorgenannten Zeitspanne verschoben werden. In der Regel benötigen die Jungpflanzen zehn Wochen bis zur Ausbildung der ersten Früchte. Um möglichst früh Erdbeeren pflücken zu können, kann auch eine Pflanzung im Herbst erfolgen. Durch diese Maßnahme kann die Erntemenge nochmals gesteigert werden.

Pflanzabstände und Pflanztiefe

Um die bestmögliche Entwicklung der einzelnen Gewächse zu erreichen, sollten Mindestabstände eingehalten werden. Der Abstand zwischen zwei Pflanzen in einer Reihe sollte bei 20 bis 40 Zentimetern liegen. Zwischen einzelnen Reihen sollte der Abstand mindestens 60 Zentimetern betragen.
Darüber hinaus spielt auch die Pflanztiefe eine entscheidende Rolle. Die Wurzeln der Erdbeerpflanze sollten ausreichend Platz im Pflanzloch haben. Auf eine Stauchung oder Quetschung einzelner Wurzeltriebe ist dringend zu vermeiden. Zudem sollte sich das Pflanzherz auf Höhe der Erdoberfläche befinden.

Standort

Der bevorzugte Standort für Ihre Erdbeeren im Garten befindet sich an einem sonnigen und windgeschützten Platz. Das Substrat sollte eine lockere und humusreiche Struktur aufweisen. Verdichtete Böden sollten vorab mit Sand und Kies aufgelockert werden. Insbesondere Staunässe wird von den Erdbeeren nicht vertragen und begünstigt die Ausbildung von Wurzelerkrankungen. Idealerweise liegt der pH-Wert im leicht sauren Bereich, um eine optimale Nährstoffaufnahme zu gewährleisten.

Rückschnitt und Ableger

Der Rückschnitt im Herbst ist für eine neuerliche Ausbildung von Blüten und Früchten im nächsten Jahr unerlässlich. Darüber hinaus bilden die abgetrockneten Halme eine willkommene Grundlage für ungewollte Schädlinge und Krankheiten. Schneiden Sie daher die alten Triebe der Erdbeerpflanzen und nicht gewollte Kindel bis zum Herz zurück.

Erdbeeren bilden Ableger

Erdbeerpflanzen vermehren sich mittels Kindeln, die selbständig Wurzeln ausbilden.

Neue Ableger Ihrer Erdbeerpflanze bilden sich grundsätzlich alleine. Eine Jungpflanze erkennen Sie an der Ausbildung eines eigenen Herzens, das anfangs einer Rosette gleicht. Füllen Sie einen kleinen Übertopf mit einer Mischung aus Kompost und Anzuchterde. Die Planzen werden so lange an der Mutterpflanze belassen, bis sie im Topf gewurzelt haben.Entfernen Sie die Ableger anschließend mithilfe einer Gartenschere von der Mutterpflanze und pflanzen sie an eine andere Stelle. Ein Verbleib an der gleichen Stelle würde das Wachstum der Mutterpflanze in den nachfolgenden Jahren einschränken und zu einem geringeren Ernteertrag führen.

Düngen

Die Düngung ist ein weiterer wesentlicher Garant für eine üppige Ernte. Um die Pflanzen optimal zu versorgen, empfiehlt sich der Einsatz eines Beerendüngers, Kompost oder Schafwollpellets. Diese organischen Dünger enthalten alle notwendigen Nährstoffe zur Blüten- sowie aromatischen Fruchtausbildung. Handelsübliche Blumendünger (27,00€ bei Amazon*) sollten nicht herangezogen werden. Diese enthalten in der Regel die falsche Wirkstoffkombination und fördern vornehmlich die Bildung neuer Blätter.

Je nach Sorte unterscheidet sich die Häufigkeit der Düngergabe. Nachfolgend erfolgt deshalb eine Unterscheidung in einmaltragende und remontierende Erdbeeren.

Einmaltragende Erdbeeren (Sommererdbeeren)

Sommererdbeeren tragen pro Saison lediglich eine Ernte aus und verbleiben den Rest des Jahres in einem grünen Zustand. Sie benötigen daher auch nur eine einmalige Düngung im Herbst, da zu dieser Zeit die Blüten für das nächste Jahr gebildet werden.

Remontierende Erdbeeren

Remontierende Erdbeeren können mehrmals pro Jahr abgeerntet werden. Sie benötigen daher einen fortlaufend hohen Nährstoffgehalt im Substrat, um stetig neue Blüten auszubilden. Organische Langzeitdünger weisen üblicherweise eine Wirkdauer von zwei bis drei Monaten auf, sodass etwas drei Mal pro Saison gedüngt werden sollte. Bei der Gabe von flüssigen Düngemitteln ist die Wirkdauer deutlich vermindert. Sollten Sie ein solches Produkt verwenden, empfiehlt sich die Düngung im zweiwöchentlichen Rhythmus.

Mulchen

Erdbeeren mit Stroh als Mulch

Eine Mulchschicht schützt nicht nur den Boden vor dem Austrocknen, sondern dämmt auch die Unkrautbildung ein.

Das Mulchen der Beete hat erst in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ursächlich für diese Entwicklung waren die zunehmenden Trockenzeiten und die insgesamt weniger werdenden Regenmengen. Eine Schicht Mulch verhindert vorrangig das Austrocknen der darunterliegenden Erdschichten, indem aufsteigende Feuchtigkeit zurückgehalten wird. Das trockene Bett sorgt darüber hinaus für eine ideale Grundlage für die Erdbeeren. Zudem werden die Bildung von Unkraut und die Verbreitung gefährlicher Krankheitserreger im Beet verhindert.

Optimale Mulchmaterialien sind:

  • Heu
  • Rasenschnitt (trocken)
  • Rindenmulch
  • Schafwolle
  • Stroh

Ergänzend finden Sie in diesem Artikel Tipps und Tricks für die Ausbringung im Beet.

Anleitung: Erdbeeren im Topf und Kübel pflanzen

Um auch in kleinen Gärten oder auf Terrassen und Balkonen in den Genuss von eigenen Erdbeeren zu kommen, empfiehlt sich der Anbau in Töpfen und Kübeln. Um in dem geschlossenen Umfeld einen ebenso angemessenen Standort zu schaffen, sind bei der Füllung des Pflanzgefäßes einige Hinweise zu beachten.

Anleitung, wie Erdbeeren in einen Topf gepflanzt werden als Illustration

  1. Pflanzkübel auswählen: Wählen Sie für den Anbau Ihrer Erdbeeren ein ausreichend großes Gefäß. Achten Sie darüber hinaus darauf, dass der Topf unterseitig ein Abflussloch enthält. Falls dieses herstellerseitig nicht vorhanden ist, sollte es zwingend nachgesetzt werden.
  2. Drainageschicht einfüllen: Um einen optimalen Wasserabfluss zu gewährleisten, sollte die unterste Schicht mit Drainagematerialien ausgestattet werden. Hierzu werden Blähton,(19,00€ bei Amazon*) Holzhäcksel oder Steine genutzt. Vom gesamten Füllvolumen des Kübels sollten etwa 10 % durch die Drainage abgedeckt sein.
  3. Pflanzerde zugeben: Das verbleibende Volumen des Topfes wird anschließend mit spezieller Beerenerde oder Kräuter- bzw. Anzuchterde gefüllt. Für jede Erdbeerpflanze sollte jedoch ein ausreichend großes Pflanzloch verbleiben.
  4. Pflanzloch vorbereiten: In die einzelnen Gruben sollten Sie vor dem Einsetzen der Jungpflanzen Schafwollpellets oder Hornspäne geben. Diese sorgen als Langzeitdünger für eine gleichbleibende Nährstoffversorgung über die ersten zwei bis drei Monate.
  5. Gewächs anbauen: Abschließend wird die Erdbeerpflanze in das Loch eingesetzt und gut angedrückt. Verbleibende Unregelmäßigkeiten in der Substratschicht können durch die Zugabe weiterer Erde ausgeglichen werden.

Der Einsatz von Spezialerde für den Anbau von Erdbeerpflanzen empfiehlt sich insbesondere bei ungünstigen Bodenbedingungen. Durch die einzigartige Zusammensetzung des Substratgemisches werden alle erforderlichen Nährstoffe in den korrekten Mengen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus ist das Produkt von JASKER zur 100 % torffrei und erfüllt die Bedingungen der Bio-Zertifizierung. Die erhältlichen Größen reichen hierbei von fünf bis hin zu 80 Litern.

Welche Sorten eignen sich für die Kultivierung in Pflanzgefäßen?

Es gibt eine Vielzahl an Erdbeeren, die sich für den Anbau im Topf eignet. Nachfolgend eine Liste der belibtesten Beeren:

  • Alexandria
  • Mara de Bois
  • Camara
  • Cupido
  • Magnum Cascade
  • Mariguette
  • Siskeep
  • Toscana

Tipp

Mischen Sie verschiedene Erdbeersorten miteinander. So verlängern Sie den Erntezeitraum.

Wie groß sollten die Pflanzgefäße sein?

Erdbeeren in einem Balkonkasten

Auch Balkonkästen (34,00€ bei Amazon*) eignen sich für den Anbau von Erdbeerpflanzen, wenn diese die erforderlichen Mindestmaße aufweisen.

Da Erdbeeren zu den Flachwurzlern zählen, ist bei der Auswahl des richtigen Pflanzgefäßes eher die Breite als die Höhe entscheidend. Die Mindestgröße für einen Topf, der mit einer Pflanze besetzt werden soll, ist 30 Zentimeter x 30 Zentimeter. Entsprechend erhöht sich die erforderliche Breite pro weiterem Gewächs um 30 Zentimeter, sodass ein Kasten für vier Erdbeerpflanzen eine Länge von 1,20 Metern und eine Breite von 30 Zentimetern besitzen sollte.

Wo sollten die Pflanzgefäße aufgestellt werden?

Erdbeerpyramide aus Holz

Mithilfe einzelner Pflanzkästen lässt sich mit etwas Geschick auch eine imposante Pyramide herrichten.

Um die Ausbildung der Blüten und das Heranreifen der Früchte bestmöglich zu unterstützen, empfiehlt sich eine Ausrichtung des Pflanzgefäßes nach Süden oder Südosten. Dies gewährt dem Gewächs ausreichend Sonneneinstrahlung und Wärme, sodass sie auch im Winter an Ort und Stelle verbleiben können.

Erdbeerfeld anlegen: So geht´s

Um die Größe des Erdbeerfeldes abschätzen zu können, sollten Sie vorher schon wissen, wie viele Personen mit den Beeren versorgt werden sollen und ob Sie die Ernte zur Weiterverarbeitung nutzen wollen. Astrid Späth vom Biogarten Füllhorn gibt den Tipp, pro Person 12 Erdbeerpflanzen zu kalkulieren. 12 Pflanzen bringen einen Ertrag von etwa 4 bis 6 Kilogramm.

Erdbeerfeld wird bewässert

12 Erdbeerpflanzen können den Bedarf einer im Haushalt lebenden Person decken.

  1. Standort auswählen: Da die Pflanzen für mehrere Jahre an der gleichen Stelle verbleiben, fällt der Auswahl des richtigen Standorts eine hohe Bedeutung zu. Achten Sie auf einen sonnigen bis halbschattigen und windgeschützten Platz. Berücksichtigen Sie zudem die Hinweise zu einer gelungenen Fruchtfolge. Ergänzende Hinweise zum Thema finden Sie in diesen Artikel .
  2. Boden vorbereiten: Befreien Sie den Boden von Unkraut und Steinen und lockern sie anschließend die gesamte Fläche auf. Zu stark verdichtete Böden können mit Sand und Kies aufgelockert werden.
  3. Sortenauswahl: Wählen Sie für den Anbau eine mehrjährige Gattung, die mit sich selbst äußerst verträglich ist.
  4. Dünger einarbeiten: Um den Nährstoffbedarf der Gewächse zu decken, empfiehlt sich die Einarbeitung eines Langzeitdüngers in die Erde. Idealerweise sollte hierfür ein organisches Mittel verwendet werden.
  5. Pflanzen setzen: Die einzelnen Erdbeerpflanzen werden nun in einem Abstand von mindestens 30 Zentimetern eingepflanzt. Der Abstand der einzelnen Reihen zueinander sollte mindestens 60 Zentimeter betragen.
  6. Ausgiebige Bewässerung: Vor allem im Anfangsstadium benötigen Erdbeeren reichlich Wasser. Mit Trockenstress können besonders die Jungpflanzen nur sehr schlecht umgehen, weshalb dieser zu vermeiden ist.

Viele ergänzende Hinweise werden auch im verlinkten Video von SelfBio gegeben. Dieses veranschaulicht die vorgenannte Anleitung noch einmal bildlich. Ein wertvoller Tipp des Experten: Um die Verwurzelung der Pflanzen anzuregen, sollte die Mulchschicht erst nach zwei bis drei Wochen ausgebracht werden. Diese verringert zwar die Verdunstung der Feuchtigkeit aus dem Boden, sorgt aber zugleich auch für eine geringere Wärmespeicherung.

Erdbeersorten: Einmaltragende und Remontierende Erdbeeren

Erdbeerpflanze mit roten Blüten

Erdbeeren mit roter Blütenfarbe sind besonders für den Balkongarten eine geschmackvolle Abwechslung.

Die im Handel erhältlichen Erdbeersorten lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: die einmaltragenden und die remontierenden Gattungen. Während die einmaltragenden Sorten lediglich einmal pro Saison geerntet werden, bilden die remontierenden Arten über das ganze Jahr fortlaufend Früchte. Wie Sie Walderdbeeren richtig pflanzen, können Sie hier nachlesen.

Einmaltragende Erdbeeren (Sommererdbeeren)

  • Clery (weiße Blüten)
  • Dahli (weiße Blüten)
  • Daroyal (weiße Blüten)
  • Darselect (weiße Blüten)
  • Elsanta (weiße Blüten)
  • Faith (weiße Blüten)
  • Lambada (weiße Blüten)
  • Malwina (weiße Blüten)
  • Mara de Bois (weiße Blüten)
  • Maxim (weiße Blüten)
  • Mieze Schindler (weiße Blüten)
  • Red Ruby (rote Blüten)
  • Reine des Vallées (weiße Blüten)
  • Renaissance (weiße Blüten)
  • Rubra (rote Blüte)
  • Rumba (weiße Blüten)
  • Senga Sengana (weiße Blüten)
  • Snow White (weiße Blüten)
  • Sonata (weiße Blüten)
  • Sonsation (weiße Blüten)
  • Verdi (weiße Blüten)
  • Vesca (weiße Blüten)

Remontierende Erdbeeren (Immertragende Erdbeeren)

  • Amandine (weiße Blüten)
  • Bravura (weiße Blüten)
  • Favori (weiße Blüten)
  • Furore (weiße Blüten)
  • Hademar (weiße Blüten)
  • Korona (weiße Blüten)
  • Ostara (weiße Blüten)
  • Pink Princess (rosa Blüte)
  • Rosanna (rosa Blüte)

Erdbeeren in Mischkultur und Fruchtfolge pflanzen

Erdbeeren und Knoblauch in einem Beet gepflanzt

Erdbeeren und Knoblauch sind gute Pflanzpartner im Beet.

Die Mischkultur ist sich immer weiter durchsetzende Anbaumethode, bei der verschiedene Pflanzen gemeinsam kultiviert werden. Hierdurch werden höhere Ernteerträge bei einer deutlich effektiveren Nutzung der vorhandenen Ressourcen erreicht. Darüber hinaus verspricht sie eine besonders naturnahe Bewirtschaftung, die ohne Pestizide auskommt.

Das Einbringen von Erdbeeren in die Mischkultur und damit verbundenen Fruchtfolge geht jedoch mit einiger Planung einher. Da es sich bei den Gewächsen in der Regel um mehrjährige Sorten handelt, die am gleichen Standort verbleiben, ist insbesondere die Auswahl des Standorts essenziell. Weitere Informationen zur Mischkultur mit Erdbeeren finden Sie hier .

Gute Beetpartner für Erdbeeren

Um das Wachstum der Erdbeerpflanzen zu unterstützen sollte sie mit guten Beetnachbarn kombiniert werden. Zu diesen gehören:

  • Borretsch
  • Buschbohnen
  • Feldsalat
  • Kohlrabi
  • Knoblauch
  • Lauch
  • Radieschen
  • Salat
  • Schnittlauch
  • Spinat
  • Tagetes
  • Zwiebeln

Schlechte Beetpartner für Erdbeeren

Im Gegensatz dazu sollte die Kombination mit den nachfolgenden Pflanzen vermieden werden:

  • Gladiolen
  • Kartoffeln
  • Kohl
  • Puffbohnen
  • Tulpen

Fruchtfolge für Erdbeeren

Neben einem zeitgleichen Anbau ist auch bei der Vorkultur Obacht geboten. Insbesondere die Kartoffelpflanze ist ein häufiger Wirt des Verticillium-Pilzes, der ursächlich für die Erdbeerwelke ist. Bei dieser Erkrankung verwelkt die Erdbeere plötzlich vollständig und stirbt schlussendlich ab. Da die Pilzsporen im Boden oder auf anderen Gewächsen auch mehrere Monate überleben können, sollten diese beiden Arten niemals beieinander kultiviert werden.

Vorkulturen für Erdbeeren sind:

  • Buchweizen
  • Inkarnatklee
  • Gelbsenf
  • Lupine
  • Phacelia
  • Sonnenblumen
  • Wicken

Als Nachkultur eigenen sich Schwachzehrer wie:

  • Bohnen
  • Erbsen
  • Feldsalat
  • Kräuter
  • Radieschen
  • Rüben
  • Ruccola

Weitere Informationen zu passenden Vorkulturen erhalten Sie bei bio-gaertner.de.

Platzsparende und kreative Erdbeerbeete und Bepflanzungen

Um ein besonderes optisches Highlight zu bieten, lassen sich Erdbeerbeete auch sehr kreativ gestalten. Einige spannende Ideen stellen wir Ihnen daher nachfolgend vor.

Erdbeerpyramide

Erdbeerpyramide aus Holz

Erdbeeren können schon im Frühling gepflanzt werden und tragen ab dem zweiten Jahr Früchte. Werden verschiedene Sorten aus einmal- und mehrmalstragenden Erdbeeren angebaut, kann die Ernte verlängert und der Ertrag gesichert werden.

Der Einsatz einer Erdbeerpyramide empfiehlt sich vor allem für Gärten mit geringem Platzbedarf. Durch den Bau in die Höhe wird eine deutlich geringere Grundfläche benötigt. Zudem sind die einzelnen Pflanzen vor Fressfeinden wie Schnecken optimal geschützt. Sie können eine passende Pyramide bereits montiert erwerben oder aber selbst bauen. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und den richtigen Materialien ist auch zweites problemlos umsetzbar.

Unabhängig davon, ob Sie sich Ihre Erdbeerpyramide selbst bauen oder diese bereits vormontiert kaufen, ist die Befüllung mit dem passenden Substrat von großer Bedeutung. Worauf Sie bei der Auswahl der richtigen Pflanzerde achten sollten, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Blumenampel für Hängeerdbeeren

Für Hängeerdbeeren ist die Pflanzung in Blumenampeln prädestiniert. Neben den bekannten Töpfen aus Kunststoff lassen sich auch aus Holzbottichen schöne Gehänge herrichten. Die rechteckigen Vintage-Holzkisten von CREAFLOR HOME weisen eine angemessene Größe für den Anbau auf. Bei einer Länge von 32 Zentimetern, einer Breite von 15 Zentimetern und einer Höhe von 9,5 Zentimetern finden bis zu zwei Gewächse Platz. Um Staunässe im Kübel zu vermeiden, sollte dieser vor dem Befüllen mit Abflusslöchern und einer Drainage ausgestattet werden.
Die bereits montierten Metallgriffe dienen durch das Anbringen von kräftigen Ketten als Halterung.

Pflanzturm

 

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Ein Pflanzturm ähnelt der bereits vorab vorgestellten Pyramide, wobei die Grundfläche hierbei nochmals deutlich reduziert wird. Auch hier ist grundsätzlich ein Eigenbau möglich, aufgrund der erforderlichen Stabilität aber nicht zu empfehlen.

Die Firma bellissa bietet vertikale Hochbeete in unterschiedlichen Größenausführungen an, die den individuellen Anforderungen angepasst werden können. Insgesamt vier Ausführungen des Modells Inalto mit Höhen von 1 und 1,80 Metern und Breiten von 32 und 50 Zentimetern stehen zur Auswahl. Das Grundgerüst besteht aus einem robustem, unlasierten Holzrahmen, der mit ebenso haltbaren Pflanzkästen aus Stahl bestückt ist. Während das Holz jederzeit kompostiert werden kann, lässt sich der Stahl dem gewöhnlichen Recyclingszyklus zuführen.

Unterpflanzungen für Baumscheiben

Spalierobst mit Erdbeeren unterpflanzt

Erdbeere können nicht nur unter Baumscheiben gepflanzt werden. Auch freier Platz unter Spalierobst kann genutzt werden.

Die Unterpflanzung von Baumscheiben ist eine derzeit noch nicht sehr verbreitete Anbaumethode. Hierbei werden die oftmals sehr kahlen Baumscheiben mit verschiedenen Kräutern und Gemüsesorten besetzt. Wichtig ist auch wie bei der Pflanzung in einem Beet die Kombination guter Nachbarn. Passende Bäume für die Pflanzung von Erdbeeren sind:

  • Apfel
  • Kirsche
  • Mirabelle
  • Pfirsich
  • Pflaume
  • Birne

FAQ

Welchen Abstand brauchen Erdbeeren in Hochbeet und Beet?

Um eine optimale Entwicklung der einzelnen Pflanzen zu erreichen, sollte ein Pflanzabstand von 20 bis 40 Zentimetern eingehalten werden.

Wie und wann werden Erdbeeren gedüngt?

Die Häufigkeit der Düngergaben variiert je nach Sorte. Sommererdbeeren, die lediglich einmal pro Jahr geerntet werden, benötigen ausschließlich im Herbst Dünger. Immertragende Erdbeeren, die fortlaufend geerntet werden können, benötigen auch ebenso kontinuierlich Düngemittel. Für eine gleichbleibende Nährstoffkonzentration empfiehlt sich die zweiwöchentliche Gabe eines speziellen Beerendüngers.

Welcher Standort für Erdbeeren?

Erdbeeren bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der zugleich windgeschützt ist. Darüber hinaus ist auf ein durchlässiges und humoses Substrat zu achten, damit die Pflanzen ideal gedeihen.

Wie wird ein Erdbeerbeet angelegt?

Für die Anlage eines Erdbeerfeldes ist die Auswahl des richtigen Standorts essenziell. Anschließend muss der Boden von Unkraut befreit und für die Pflanzung mit Dünger vorbereitet werden. Abschließend werden die Jungpflanzen in einem Abstand von jeweils 30 Zentimetern gepflanzt und kräftig bewässert.

Wie werden Erdbeeren gepflanzt?

Bei der Pflanzung ist besonders auf die korrekte Pflanztiefe zu achten. Zum Einen sollten die Wurzeln ausreichend breit aufgefächert werden und zum anderen sollte sich das Pflanzenherz auf Höhe der Erdoberfläche befinden.

Wann werden Erdbeeren gepflanzt?

Der ideale Pflanzzeitpunkt für Erdbeeren liegt zwischen Mitte April und Mitte Juni. Außerdem ist eine Pflanzung im Herbst möglich. Dadurch ergeben sich in der Praxis eine deutlich frühere Erntezeit und ein höherer Ertrag.

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Text: Gartenjournal.net
Artikelbilder: Gajus/Shutterstock, Elena Masiutkina/Shutterstock, Arina Makarenko/Shutterstock, Rudenko Alla/Shutterstock, Peter Turner Photography/Shutterstock, Ruslan Khismatov/Shutterstock, PhotoJuli86/Shutterstock, donikz/Shutterstock, vaivirga/Shutterstock, JoannaTkaczuk/Shutterstock

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