Drachenbaum krank
Zu viel Feuchtigkeit ist der größte Feind des Drachenbaums

Einen kränkelnden Drachenbaum retten

Auch als Zimmerpflanzen können Drachenbäume bei guter Pflege und dem damit einhergehenden Pflanzenwachstum eine durchaus beachtliche Wuchshöhe von bis zu 2 Metern erreichen. Verständlich also, dass Pflanzenliebhaber diese stattlichen Exemplare bei auftretenden Problemen möglichst mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln retten möchten.

Mögliche Gründe für Probleme beim Drachenbaum

Im Vergleich zu manch anderen Zimmerpflanzen ist der Drachenbaum als eine Art palmenartiger Bonsai ziemlich pflegeleicht. Das gilt aber nur, solange die speziellen Standortbedürfnisse dieser Pflanze auch erfüllt sind. Probleme können auftreten bei:

Erste Anzeichen für Schwierigkeiten können Symptome wie hängende oder braun gefleckte Blätter sein.

Wasser und Licht als Gefahrenpotenziale

Werden binnen kürzester Zeit zahlreiche Blätter des Drachenbaums braun oder gelb, so ist Eile geboten. Das Gleiche gilt auch, wenn es aus dem Pflanzsubstrat im Topf unangenehm faulig riecht. Da Drachenbäume nur selten von Krankheiten befallen werden, sind an eingehenden Exemplaren meistens Pflegefehler schuld. Oftmals werden Drachenbäume an Standorten mit zu viel Sonnenlicht aufgestellt und im Gegenzug übermäßig oft gegossen. Dabei ist Dauernässe an den Wurzeln eine der größten Gefahren überhaupt für einen Drachenbaum.

Manchmal sind ziemlich radikale Maßnahmen erforderlich

Als Vorbeugung gegenüber Fäulniserscheinungen an den Wurzeln infolge einer Überversorgung mit Wasser können Sie Ihren Drachenbaum umtopfen und auf die sogenannte Hydrokultur in einem speziellen Topf voller Tonkügelchen umstellen. Ist der Wurzelballen einer Pflanze bereits unrettbar durchgefault, kann der obere Teil dieses Drachenbaums mitunter noch als abgeschnittener Steckling gerettet werden. Umgekehrt kann ein radikaler Schnitt mitten durch den „Stamm“ auch die Bildung neuer Triebe anregen.

Tipps

Einen kränkelnden Drachenbaum kann man mit einem Rückschnitt vor allem dann retten, wenn damit auch die Umstellung an einen passenden Standort sowie eine ausreichende Düngung einhergeht.

Text: Alexander Hallsteiner

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