Dracaena umtopfen
Auch frisch nach dem Kauf ist es oft sinnvoll, einen Drachenbaum umzutopfen

Den Drachenbaum richtig umtopfen

Wenn Sie den Drachenbaum als Zimmerpflanzeerst einmal an einem geeigneten Standort aufgestellt haben, dann benötigt diese im Freien nicht winterharte Pflanze außer beim Gießen und Düngen nur noch sehr wenig Pflege. Trotzdem kann von Zeit zu Zeit der Umzug in ein neues Pflanzgefäß geboten sein.

Raus aus der alten Erde

Die im Handel angebotenen Drachenbäume werden, wenn es sich nicht um Exemplare in Hydrokultur handelt, in der Regel in Pflanzgefäßen mit gewöhnlicher Blumenerde mit hohem Torfanteil vertrieben. Diese Art von Erde neigt aber im Gegensatz zu einer speziell angemischten Art von Drachenbaumsubstrat zum Zusammensacken und lässt daher schon nach kurzer Zeit keinerlei Luft mehr bis zu den Wurzeln durch. Es kann daher angebracht sein, einen Drachenbaum in einen Topf mit geeigneterem Substrat umzutopfen. Das reguläre Umtopfen sollte vor dem Beginn des stärksten Wachstums mit Frühjahrsbeginn stattfinden. Schneller sollten Sie Ihren Drachenbaum dagegen aus der alten Erde holen, wenn:

  • das Substrat von den Larven von Schädlingen wie Trauermücken bewohnt wird
  • der Wurzelballen Anzeichen für Wurzelfäule zeigt
  • sich im Substrat schädliche Düngeranteile angereichert haben

Wie wäre es denn mit Hydrokultur?

Der richtige Rhythmus beim Gießen kann beim Drachenbaum manchmal relativ schwer zu finden sein. Warum erleichtern Sie sich diese lästige Pflicht im Rahmen der Drachenbaumpflege nicht einfach durch die Umstellung auf eine Hydrokultur mit praktischem Wasserstandsanzeiger? Achten Sie dann aber beim Umtopfen darauf, dass wirklich sämtliche Erde von den Wurzeln entfernt wird, um Krankheiten und Pilzsporen keine Chance zu geben.

Auch Wurzelballen werden mit der Zeit größer

Während kompakte Drachenbaumarten ähnlich einem Bonsai sehr klein bleiben, können andere Sorten an einem geeigneten Standort überraschend schnell wachsen. Kleinere Arten müssen unter Umständen erst nach etwa zwei bis drei Jahren erstmalig umgetopft werden, schneller wachsende Drachenbäume brauchen dagegen jährlich ein etwas größeres Pflanzgefäß und frische Erde.

Tipps & Tricks
Direkt nach dem Umtopfen sind Drachenbäume etwas anfällig und sollten daher für einen Zeitraum von einigen Wochen besonders konsequent vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Außerdem schadet es auch nicht, die Pflanzen in dieser Zeit besonders im Bereich der Blätter mit etwas Wasser aus einem Zerstäuber zu besprühen.

Beiträge aus dem Forum

  1. Selbstgezogener Apfelbaum wächst nicht weiter

    Hallo zusammen,
    Ich habe im Sommer 2015 einen Apfelbaum aus einem Kern gezogen und habe diesen dann im Herbst 2015 nach draußen gesetzt damit er überwintern kann. In den letzten beiden Jahren hat er reichlich Blätter gebildet, aber er wächst nicht in die Höhe. Ich habe schon die Unteren Blätter abgezupft damit er seine Kraft in die Höhe gibt. Ich hab ihn außerdem mit Bio-Dünger für Obstbäume gedüngt aber er wächst nicht.
    Kann mir jemand helfen was ich falsch gemacht habe oder was ihm fehlt?
    Lg :)

    GartenP.Tiefenlachen
    GartenP.Tiefenlachen
  2. Avocados umtopfen

    Hallo,
    seit einiger Zeit habe ich es geschafft drei Avocadopflanze hochzuziehen.
    Nun habe ich überlegt sie in einen größeren Topf umzusetzen.
    Meine Frage an euch wäre, ab [B]welcher[/B] [B]Größe[/B] sollte man sie [B]umtopfen[/B] und welche Topfgröße wäre optimal?
    Darüber hinaus würde mich auch interessieren wann man mit einer ersten Fruchttragung rechnen kann?

    Schon mal Danke für eure Hilfe!

  3. Pilz am Kirschbaum

    Hallo und einen schönen guten Abend,
    ich möchte mich als Neuling "Unwissender", also Jens erst mal vorstellen. Ich erhoffe hier ein paar Tipps und Ratschläge für mein Problem zu erfahren.
    Mein über 60 Jahre alter Kirschbaum, den mein Opa aufgepfropft/veredelte, hat an einer alten Schnittstelle ein Pilz, der seit ein paar Wochen richtig gross geworden ist.
    Meine Recherchen im Inet waren bisher nicht von Erfolg gekrönt und so hoffe ich hier auf Hilfe.

    Muss ich mir ernsthafte Sorgen um unseren alten Kirschbaum machen, der eine wirklich grosse Knorpelkirsche produzierte?
    Gibts es Abhilfe zur Beseitigung des Pilzes?
    Welche Art von Pilz ist es eigentlich?

    Ich wäre Euch sehr dankbar für eine Hilfe...[ATTACH=full]18[/ATTACH]

  4. Bananenpflanzen

    Hallo,
    ich habe eine Frage zu Bananenpflanzen. Und zwar, meine beiden Bananenpflanzen wachsen wie der Teufel u machen auch ein Blatt nach dem anderen. Was sie allerdings nicht machen sind Kindel. :-( Was mach ich falsch?
    Sie haben einen sonnigen, warmen Platz direkt am Fenster.

    Vielen Dank

    Liebe Grüße

  5. Avocadopflanze

    Hallo zusammen,

    bin neu hier und begrüße euch erstmal recht herzlich :).
    Ich habe folgende Fragen:

    1. Ist es möglich den Avocadokern bzw. die daraus entstandene Pflanze [B]permanent[/B] in einem Krug mit Wasser zu lassen und ohne Erde sie aufzuziehen? Vorteile Nachteile falls möglich?

    2. In welche Erde sollte man die junge Avocadopflanze am besten pflanzen und in welcher Topf-Kombi? Meine vorherigen Versuche in Blumenerde (trotz mäßigem Gießens) haben leider alle immer mit starkem Schimmel auf der Erde geendet. [I]Genutzt habe ich einen normalen (dekorativen) Blumentopf und einen Untertopf mit Löchern unten, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. [/I]

    Danke schonmal - ich freue mich auf eure Erfahrungen ;)

  6. Schwangere Phalaenopsis

    [B]Hallo, an alle ein herrzliches Grüß Gott,[/B]

    i[I]ch bin seit heute neu hier in diesem Forum und falle fast mit der Tür ins Haus. [/I]

    Ich glaube ich kann sagen, daß ich mich mit Phalaenopsis sehr gut auskenne, bei mir stehen zwölf Stück zu Hause, natürlich hatte ich die nötige Hilfe der Bücher und Freunde, die ebenfalls Phalaenopsis haben. Im Internet sah ich zufällig ein Video, wie die Vermehrung, sprich Pollentausch vorsich ging. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine blühende Orchidee und müßte das sofort ausprobieren. Mangels zweiter Pflanze mußte ich die Blüten von der einen nehmen, also Zahnstocher raus und angefangen. Pollen von einer Blüte raus, natürlich mußte die andere Blüte auch ihren Pollen hergeben, Pollen wechsel dich.

    Nach ein paar Tagen fingen die beiden Blüten zu welken an, dann wieder ein paar Tage später bekamen die Stiele dicke Hälse und wurden länger und länger. Mittlerweile sind sie 10 cm lang und der umfang ca. 3 cm.
    Jetzt heißt es warten und zwar 8 Monate, in Worten, acht Monate.......Der Pollentausch war am 19. 11. 2017.

    Was dann kommt, wird wahrscheinlich ein Geduldsspiel, haben die beiden keimfähige Samen, oder wars der Mühe nicht wert. Die Mühe besteht darin, meine Küche in ein steriles Labor zu verwandeln, oder ich finde einen Züchter, der Fremdsamen mit aufzieht.

    Es könnte ja sein, daß jemand aus dem Forum sich mit der Aufzucht der Phalaenopsissamen auskennt. Das wäre ein Glücksfall für mich