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Rittersporn zählt zu den Starkzehrern unter den Stauden und sollte zwei Mal pro Jahr gedüngt werden

Wann und womit das Staudenbeet düngen?

Auch wenn Stauden im Vergleich zu Gemüse einen relativ niedrigen Nährstoffbedarf haben, sollten sie dennoch mindestens einmal im Jahr mit Dünger versorgt werden. Wann der beste Zeitpunkt ist und womit Sie Ihr Staudenbeet düngen sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Vor dem Anlegen das Staudenbeet düngen

Wenn Sie ein Staudenbeet frisch anlegen, ist dies der ideale Zeitpunkt, den Boden zu düngen und somit optimale Bedingungen für das Wachstum der Stauden zu schaffen. Dazu reichern Sie die Erde mit frischem Kompost oder Hornspänen an. Pro Quadratmeter sollten ein bis zwei Hände voll Hornspäne unter die Erde gemischt werden. Entscheiden Sie sich für Kompost, wird dieser als fünf bis acht Zentimeter dicke Schicht auf die Erde aufgetragen.

Das Staudenbeet im Frühjahr düngen

Um die Stauden für ihr Wachstum mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, ist es ratsam, das Staudenbeet im März zu Wachstumsbeginn zu düngen. Dafür verwenden Sie am besten einen natürlichen Dünger wie Kompost oder Hornspäne, die sich nach und nach zersetzen und somit die Stauden über einen längeren Zeitraum mit Nährstoffen versorgen. Mineraldünger sind im Frühjahr nicht empfehlenswert, da sie schnell wirken und vor allem das Wachstum anregen, was dazu führen kann, dass die Pflanzen zu schnell wachsen und instabil werden.

Schritt für Schritt das Staudenbeet düngen

Für Ihre Stauden benötigen Sie etwa 3 Liter Kompost pro Quadratmeter. Weiterhin benötigen Sie eine Hacke sowie eine Gießkanne oder einen Schlauch.

  • Lockern Sie die Erde auf dem Staudenbeet vorsichtig auf. Achten Sie dabei aber darauf, dass Sie nicht die Wurzeln verletzten.
  • Verteilen Sie den Kompost auf dem Staudenbeet, vor allem um die Stauden herum.
  • Mischen Sie ihn etwas mit der Erde, indem Sie erneut vorsichtig Erde und Kompost mit der Hacke auflockern.
  • Gießen Sie Ihr gedüngtes Staudenbeet gut an.

Starkzehrer auch im Sommer düngen

Auch bei den Stauden gibt es Starkzehrer – und diese brauchen für eine reiche Blüte eine zusätzliche Portion Dünger im Sommer.
Zu den Starkzehrern unter den Stauden zählen die meisten Bauerngartenstauden wie:

  • Astern
  • Chrysanthemen
  • Eisenhut
  • Dahlien
  • Lilien
  • Phlox
  • Rittersporn
  • Rudbeckia
  • Sonnenauge
  • Sonnenblumen
  • Sonnenbraut
  • Stockrosen
  • Taglilien

Diese Stauden sollten im Frühsommer etwas Mineraldünger bekommen. Dafür eignet sich zum Beispiel Blaukorn. Wer es lieber natürlich und hausgemacht mag, kann auch mit Kompost, Kaffeesatz oder einer selbstgemachten Brennnesseljauche düngen.

Text: Sara Müller Artikelbild: Jiri Vaclavek/Shutterstock

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