Stauden mit Hornspänen düngen – Infos und Tipps

Stauden benötigen mindestens eine Düngergabe pro Jahr. In diesem Zusammenhang haben sich vor allem organische Langzeitdünger bewährt. Dazu gehören unter anderen auch Hornspäne. Unser Ratgeber liefert Ihnen Infos zu dem beliebten Düngemittel und erklärt, wie Sie es richtig anwenden.

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Hornspäne sind nichts für Vegetarier

Weshalb Stauden organischen Langzeitdünger brauchen

Der größte Vorzug von Stauden ist, dass sie Jahr für Jahr aufs Neue im Frühling austreiben. Es versteht sich von selbst, dass dieser Prozess viel Kraft kostet. Demnach benötigen die Pflanzen jährlich Unterstützung in Form von Nährstoffen. Diese stellen Sie durch die Gabe von Düngemittel sicher.

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Zur Nährstoffversorgung von Stauden sind organische Dünger zu bevorzugen, die über einen längeren Zeitraum wirken und den Boden anregen, Nährstoffe abzugeben. Folgende Düngemittel empfehlen sich für die jährliche Grunddüngung:

  • Kompost
  • Blutmehl
  • Knochenmehl
  • tierischer Mist
  • Hornspäne

Hornspäne als bevorzugtes Düngemittel

Organische Langzeitdünger wie Hornspäne (32,93€ bei Amazon*) versorgen Ihre Stauden über einen relativ langen Zeitraum konstant mit Nährstoffen. Sie zählen zu den traditionell genutzten Düngern in der Landwirtschaft und zeichnen sich vor allem durch ihre Fähigkeit aus, die Fruchtbarkeit des Bodens zu optimieren.

Hornspäne und andere Langzeitdünger werden langsam von Mikroorganismen zersetzt. Dadurch entstehen organische Stoffe, die den Boden nachhaltig aufwerten. Der Vorgang dauert in der Regel lange Zeit an, weshalb eine Gabe pro Jahr gemeinhin ausreicht.

Die wichtigste Eigenschaft von Hornspänen (32,93€ bei Amazon*) ist, dass sie für einen erhöhten Stickstoffgehalt im Boden sorgen. Stickstoff gehört zu den Hauptnährstoffelementen für Stauden und auch für andere Pflanzen. Er gilt als „Motor des Pflanzenwachstums“.

Extra: Keine mineralischen Dünger verwenden

Verzichten Sie bei der jährlichen Grunddüngung auf die Verwendung von mineralischen Düngemitteln.

  • lassen die Pflanzen zu schnell wachsen
  • Stauden werden instabil und können brechen
  • Wasserbedarf der Pflanzen steigt enorm

Stauden mit Hornspänen düngen – Schritt für Schritt

  1. Entfernen Sie etwaiges Unkraut vollständig – und zwar durch sorgfältiges Jäten ohne Geräte, um die flach verlaufenden Wurzeln nicht zu beschädigen.
  2. Lockern Sie die Erde nur oberflächlich – mit einem Grubber oder einer Grabegabel. Keinesfalls tiefgründig lockern (viele Stauden wurzeln flach)!
  3. Hornspäne in die Erde um die Stauden einarbeiten. Harken Sie sie leicht ein.
  4. Bewässern Sie die Erde gründlich.

Grundlegende Hinweise zum Düngen von Stauden

Bringen Sie den Langzeitdünger einmal pro Jahr aus – und zwar im Frühjahr, am besten Anfang März, nachdem Sie die Stauden zurückgeschnitten und das Beet gejätet haben.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: ChWeiss/Shutterstock

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