So teilen Sie Sonnenhut richtig – die besten Tipps

Hat man eine besonders schöne Staude im Garten, dann kommt schnell der Wunsch nach mehr auf. Möchten Sie Ihren Sonnenhut gern vermehren, dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten: die Aussaat, das Setzen von Stecklingen und die Teilung.

Sonnenhut vermehren
Die Teilung vom Sonnenhut dient nicht nur der Vermehrung; sie fördert auch das Blütenwachstum

Warum ist das Teilen wichtig?

Die Wurzelteilung ist praktisch die einfachste Art der Vermehrung beim Sonnenhut. Gleichzeitig ist sie sehr wichtig, damit die Blühkraft der Stammpflanze erhalten bleibt. Denn die Wurzeln des Sonnenhuts breiten sich immer weiter aus. Ohne Teilung fällt es der Pflanze zunehmend schwerer, sich mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen.

So gehen Sie bei der Wurzelteilung vor

Teilen Sie nur kräftige und gesunde Stauden. Legen Sie dafür den Wurzelstock frei und stechen Sie mit einem scharfen Spaten ein Stück der Wurzeln ab. Entfernen Sie alle losen Wurzelteile, geben Sie etwas gut verrotteten Kompost oder Hornspäne in das Loch und füllen Sie es mit Erde auf. Anschließend gießen Sie den Sonnenhut. Die Teilung ist bei allen Sorten des Sonnenhuts möglich.

Suchen Sie einen sonnigen und warmen Standort für abgetrennten Wurzelstücke. Graben Sie dort ein ausreichend großes Pflanzloch, geben Sie etwas Kompost oder Hornspäne hinein und pflanzen Sie die Wurzeln so tief, wie sie vorher auch in der Erde saßen. Nun gießen Sie die Wurzeln noch gut an. Alternativ können Sie die Wurzelstücke auch in einen Topf pflanzen. Dann sollten diese jedoch nicht draußen überwintern.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wurzelteilung sehr leicht möglich
  • bester Zeitpunkt: Herbst bis Winter
  • nicht zu häufig teilen (alle 3 – 4 Jahre)
  • Teilung regt zu optimaler Blütenbildung an
  • Teilpflanzen mit organischem Dünger versorgen
  • gut angießen
  • junge Kübelpflanzen nicht winterhart

Tipps & Tricks

Teilen Sie Ihren Sonnenhut etwa alle drei bis vier Jahre, dann haben Sie immer optimal blühfähige Pflanzen. Können Sie nicht alle Stauden für Ihren eigenen Garten gebrauchen, dann verschenken Sie doch Jungpflanzen im Kübel oder bieten Sie diese auf einer Pflanzen-Tauschbörse an.

Text: Ursula Eggers
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