Stauden überwintern – so geht’s

Im Frühjahr und Sommer begeistern die meisten Stauden mit wunderschönen Blüten. Manche Arten, etwa die Christrose oder der Winterschneeball, erstrahlen sogar in der kühlen Jahreszeit in leuchtenden Farben. Aber: Was passiert mit den Stauden, die im Winter ruhen? Dieser Beitrag klärt auf.

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Winterharte Stauden können mit Reisig vor Frost geschützt werden

Stauden im Winterschlaf

Die meisten Stauden sind absolut winterhart, sodass sie keine Hilfe beim Überwintern brauchen. Allerdings gibt es auch Sorten, die eine Winterabdeckung wünschen, um die Kälte unbeschadet zu überstehen. Dazu gehören insbesondere immergrüne Stauden.

Hinweis: Informieren Sie sich schon beim Kauf Ihrer Stauden, wie Sie im Winter mit den Pflanzen verfahren sollten.

Winterabdeckung zeitlich begrenzen

Für Stauden, die eine Winterabdeckung benötigen, können Sie eine Lage Fichtenreisig verwenden. Begrenzen Sie die Maßnahme zeitlich auf das notwendigste Maß, da die Abdeckung bei warmer Witterung die Anfälligkeit für Schädlinge und Pilzbefall erhöht.

Verdursten häufigste Ursache für Winterschäden

Interessant ist, dass der Großteil der Winterschäden bei Stauden nicht durch Erfrieren, sondern durch Verdursten entsteht. Unterschätzen Sie die Kraft der Wintersonne nicht. Sorgen Sie für Schatten – mit einer passenden Abdeckung.

Auch wichtig: Hören Sie rechtzeitig mit dem (stickstoffbetonten) Düngen auf, spätestens im Juli.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Volnnata/Shutterstock

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