Tomatenpflanzen pflegen

Pflege von Tomatenpflanzen – wie sie sein soll

Tomatenpflanzen verlangen nach konstanter Aufmerksamkeit, damit sie eine reiche Ernte liefern. Trotzdem muss sich niemand ein Bein ausreißen für einen gelungenen Anbau. Wir haben für Sie alle zentralen Aspekte für die erfolgreiche Pflege von Tomaten zusammengetragen.

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Wie sind Tomatenpflanzen zu gießen?

Je gleichmäßiger Tomaten gegossen werden, desto stabiler entwickeln sie sich. Mit Rücksicht auf die Witterung, Temperaturen und Bodenbeschaffenheit, sollte der Wurzelballen konstant feucht gehalten werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Zugleich sind die oberirdischen Pflanzenteile vor jeglicher Feuchtigkeit zu bewahren. Gießen Sie Tomatenpflanzen daher niemals über Blüten und Blätter, sondern stets unmittelbar an die Wurzeln.

Welcher Dünger deckt den Nährstoffbedarf?

In der zweiten Woche nach dem Auspflanzen beginnt die gezielte Nährstoffversorgung. Düngen Sie Tomatenpflanzen mit organischem Dünger, wie Kompost, Hornspänen oder Brennnesseljauche. Tomaten im Topf auf dem Balkon verwöhnen Sie mit biologischem Flüssigdünger.

Wie funktioniert das Ausgeizen?

Regelmäßiges Ausgeizen leitet die Pflanzenenergie in große Früchte, statt in ein verzweigtes Wachstum. So gehen Sie dabei vor:

  • Geiztriebe in den Blattachseln entfernen ab einer Länge von 3-5 Zentimetern
  • zwischen Daumen und Zeigefinger greifen und ausknipsen
  • diese Pflegemaßnahme während des gesamten Saison mehrmals pro Woche durchführen

Dürfen Tomatenpflanzen geschnitten werden?

Die große Mehrheit der Tomatensorten sollte ein- bis zweitriebig kultiviert werden, um eine reichhaltige Ernte praller Früchte sicherzustellen. Wählen Sie daher zu Beginn des Anbaus den oder die Haupttriebe aus und leiten sie an einer Rankhilfe gen Himmel. Gedeihen weitere Triebe und Blätter unterhalb der ersten Blütendolde, werden sie sogleich als unerwünschte Konkurrenz entfernt.

  • Konkurrenztriebe zum Hauptstamm nicht abschneiden, sondern ausbrechen
  • am Haupttrieb 4-5 fruchttragende Verzweigungen belassen und alle anderen mit den Fingern abknipsen

Welche Krankheiten und Schädlinge bedrohen Tomatenpflanzen?

Die fachgerechte Pflege von Tomatenpflanzen dient zugleich der Abwehr dieser gefürchteten Krankheiten:

Je vitaler und robuster die Tomaten, desto unattraktiver sind sie für die Schädlinge Tomatenminierfliegen, Rostmilben, Weiße Fliegen oder Thripse. Kommt es zu einem Befall, steht ein ganzes Arsenal an wirkungsvollen Bekämpfungsmitteln bereit auf natürlicher Basis.

Können Tomatenpflanzen überwintern?

In ihrer südamerikanischen Heimat gedeiht die Tomate mehrjährig. Angesichts der frostigen Winter, hat die Pflanze in unseren Regionen keine Chance auf eine Überwinterung im Freien. Auf der warmen Fensterbank oder im beheizten Gewächshaus kann das Kunststück gleichwohl gelingen. Infrage kommen vorzugsweise kleinwüchsige Cocktailtomaten und robuste Wildtomaten.

Tipps & Tricks

Werden Tomaten der Witterung schutzlos ausgeliefert sind, hat ein Anbau wenig Aussichten auf Erfolg. Bereits ein einfaches Dach als Regenschutz rückt die Ernte aromatischer Tomaten in greifbare Nähe. Idealerweise bauen Sie die Exoten im Gewächshaus an, das Sie mit ein wenig handwerklichem Geschick selber bauen.

Text: Paula Jansen

Beiträge aus dem Forum

  1. Maxi
    Geranien...
    Maxi
    Zierpflanzen
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