Thuja Schnitt-Tutorial – so schneiden Sie den Evergreen richtig

Die viel gepriesene Schnittverträglichkeit von Thuja beschränkt sich auf einen schmalen, grünen Nadelmantel. Lässt der unerfahrene Hausgärtner beim Schneiden keine Vorsicht walten, steht der Lebensbaum am Ende mit kahlen, braunen Stellen und düsteren Löchern da. Nach der Lektüre dieses Schnitt-Tutorials sind Sie vertraut mit der perfekten Schnittpflege von Thuja als Solitär und Hecke. So schneiden Sie den beliebten Evergreen richtig.

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Als Heckenpflanze muss die Thuja regelmäßig geschnitten werden

Warum ist Schneiden von Thuja so heikel?

Baumschulen und Gartencenter offerieren den Lebensbaum als schnittverträgliches, immergrünes Ziergehölz. Es genügt freilich ein unbedachter Moment, um eine Thuja für immer zu entstellen. Als Einstieg in das Tutorial beleuchten wir daher die Frage, warum Schneiden von Thujen eine vorsichtige Herangehensweise verlangt:

  • Thuja wächst ausschließlich an den Triebspitzen
  • Andere Gehölzbereiche haben ihr Wachstum für alle Zeiten eingestellt
  • Lebensbaum-Arten verfügt nicht über schlafende Augen als “eiserne Wachstumsreserve”

Schneiden Sie eine Thuja ein einziges Mal kräftig zurück, wird Ihnen der Fehltritt ein Leben lang leid tun. Die Koniferen treibt aus altem Holz nicht mehr aus. Es verbleiben dauerhaft Lücken, die den Blick in das vertrocknete Strauchinnere freigeben. An Lebensbaum-Hecken verschandeln braune Stellen das Erscheinungsbild, die nicht mehr grün werden. Für jede Schnittart an Thujen gilt folglich diese Faustregel: Stets im grün benadelten Triebbereich schneiden.

Richtig schneiden für Form und Vitalität – Schnittarten im Überblick

Ungeschnitten reckt sich ein Abendländischer Lebensbaum 10 Meter und mehr in die Höhe und wird raumgreifende 3 bis 4 Meter breit. Selbst die schlanke Thuja-Sorte ‘Smaragd’ erzielt eine Höhe von bis zu 6 Metern. Mit diesen Dimensionen stoßen die Koniferen im normalen Garten schnell an ihre Grenzen. Angesichts der oben erläuterten Vorbehalte gegenüber einem tief reichenden Schnitt, reguliert eine regelmäßige, moderate Schnittpflege das Wachstum und bewahrt die immergrüne Vitalität. Die folgende Tabelle nennt alle geeigneten Schnittarten für den Lebensbaum als Solitär und Hecke:

SchnittartZielbester Termin
Aufbauschnitt Solitär und Heckegleichmäßiger Wuchs, bessere Stabilität gegen SchneedruckFebruar bis Anfang März
Formschnitt HeckeWachstumskontrolle, FormerhaltungFebruar bis Anfang März
Pflegeschnitt Thuja-HeckeFormerhaltungEnde Juni bis Mitte Juli
Form- und Auslichtungsschnitt SolitärTotholz entfernen, Form bewahrenFebruar bis Anfang März

Ein Verjüngungsschnitt, wie Sie ihn von Laubgehölzen kennen, gehört nicht zur Schnittpflege von Thujen. Ein regelmäßiger Schnitt fungiert als kontinuierliche Verjüngung, damit ein Lebensbaum nicht verkahlt oder zu groß wird.

Thuja-Solitär aufbauen mit stabilem Grundgerüst

Aufrecht wachsende Thuja-Arten gedeihen mit mehreren Gerüsttrieben, die miteinander in Konkurrenz stehen. Jeder Trieb strebt – so schnell er kann – auf die belichtete Außenseite zu und von dort aus in die Höhe. Das erzeugt eine einseitige Gewichtsverlagerung von frühester Jugend an. Bei Schneedruck oder starkem Wind fallen die Triebe einfach auseinander. Mit einem sukzessiven Aufbauschnitt erzeugen Sie eine stabile Gerüststruktur, die auch in späteren Jahren bei Belastungen nicht gleich schlapp macht. So gehen Sie sachkundig vor:

  • Die 3 stärksten Bodentriebe als Thuja-Mitte ungeschnitten in die Höhe wachsen lassen
  • Seitentriebe ableiten auf tiefer stehende, kurze Triebe
  • Abziehen auf einen treppenartigen Aufbau von Seitentrieben rund um das Gerüstzentrum

Wichtig zu beachten für die Schnittführung ist, dass Sie sich beim Ableitungsschnitt auf den grünen Triebbereich beschränken. Warten Sie mit dem Aufbauschnitt nicht so lange, bis Sie äußere Gerüsttriebe nur noch in den braunen Bereich umlenken können. In diesem Fall ist es zu spät und Sie sollten die Schnittart aus dem Pflegeprogramm ersatzlos streichen.

Hintergrund

Kappen der Mitteltrieb-Spitze beendet das Höhenwachstum

Wenn Sie das Höhenwachstum einer Thuja beenden wollen, schneiden Sie die Spitzen der drei führenden Gerüsttriebe ab. Dabei kommt das Wachstumsgesetz der Spitzenförderung zur Anwendung. Dieses besagt, dass eine Pflanze an ihren obersten Knospen stets am stärksten wächst. Ein Großteil der Reservestoffe wird zu den Spitzenknospen transportiert, weil es dort in Richtung Sonnenlicht geht. Sobald die Spitzenknospen abgeschnitten sind, stellt der Lebensbaum das Höhenwachstum ein und treibt verstärkt aus tiefer gelegenen Knospen aus. Einen Lebensbaum mit Endhöhe sollten Sie nicht köpfen. Besser ist, Sie leiten die Pflanzenspitze um auf einen tiefer positionierten Seitenzweig, der als neue Spitze fungiert.

Thuja als solitären Blickfang selten schneiden

Eine Thuja mit stabilem Grundgerüst gedeiht ausgezeichnet ohne einen alljährlichen Schnitt. Wie untenstehende Abbildung nahelegt, widmet sich die Schnittpflege bei Bedarf zu langen oder stark herabhängenden Zweigen. So gelingt der Form- und Erhaltungsschnitt:

  • Bester Zeitpunkt ist im Februar
  • Vorab abgestorbene Triebe im Inneren auslichten
  • Aus der Form ragende oder bogig überhängende Zweige ableiten
  • Die Schere ansetzen an der Gabelung von altem und jungem Holz

Damit die Entfernung einzelner Zweige keine Lücke hinterlässt, gehen Sie so vor: Den betreffenden Ast zur Seite biegen. Überprüfen Sie durch diesen Kniff, ob durch den Schnitt eine Lücke oder kahle Stelle entsteht. Ist dies der Fall, wählen einen weiter außen gelegenen Schnittpunkt.

Thuja Formschnitt

Wird ein Lebensbaum zu groß oder hängen einzelne Seitentriebe über, behebt ein Ableitungsschnitt das Problem. Lenken Sie die betreffenden Zweige um auf einen kürzeren, aufrechten Seitentrieb.

Exkurs

Thuja-Skulpturen oft und mit Schablone schneiden

Erfahrene Hausgärtner wissen, dass es in der Pflanzenpflege keine Regel ohne Ausnahme gibt. Beim Schneiden von Thuja gilt die Prämisse für den Formschnitt solitärer Skulpturen. Kugeln, Kegeln, Pyramiden und Figuren verleihen Sie eine harmonische Form durch häufige Rückschnitte und mithilfe von Schablonen. Bereits beim Aufbauschnitt stülpen Sie die Schablone über den Lebensbaum und schneiden innerhalb des grünen Triebbereichs. Stufenweiser Aufbau erzeugt ein dichtes, buschiges und formstabiles grünes Kunstwerk. Vom Frühjahr bis zum Herbst kommt die Schere so oft zum Einsatz, wie es das fortschreitende Wachstum erfordert.

Lebensbaum-Hecke aufbauen – darauf sollten Sie achten

Es erfordert jahrelange Geduld, eine Thuja-Hecke mit Sichtschutzfunktion aufzubauen. Selbst eine kniehohe Einfriedung oder Beetumrandung formiert sich nicht von heute auf morgen. Im Gegensatz zu Laubsträuchern, wie Hainbuchen oder Kirschlorbeeren, sind Schnittfehler eine halbe Ewigkeit für jeden Betrachter unübersehbar. Widmen Sie sich dem Aufbauschnitt Ihrer Lebensbaum-Hecke mit Gelassenheit, kreieren Sie ein immergrünes Prunkstück für Ihren Garten. So gehen Sie sachkundig vor:

  • Mindestens zwei Mal im Jahr verschneiden: Februar und Juni (optional: nochmals Ende August)
  • Den Neuzuwachs zurückschneiden bis auf 3, 4 oder 5 Zentimeter
  • Schwache und nach innen gerichtete Zweige abschneiden
  • Thuja-Hecke in Trapezform erziehen: breite Basis und schmale Heckenkrone
  • Zur Orientierung entlang der Hecke Schnüre spannen

Wie untenstehende Abbildung illustriert, verleihen Sie Ihrer Lebensbaum-Hecke bitte von Beginn an eine konische Form. Weil die Oberfläche schmaler ist als die Basis, gedeiht die immergrüne Wand lichtdurchflutet und dicht benadelt. Fernerhin bleibt weniger Schnee auf den Heckensträuchern liegen und die straff aufrechten Gerüsttriebe fallen nicht so schnell auseinander. Erworben wird die zuverlässige Formstabilität nur durch den sukzessiven Aufbauschnitt, wie ihn dieses Tutorial empfiehlt.

Thuja schneiden

Eine Thuja-Hecke wird stets in Trapezform aufgebaut. Erfolgt der Aufbauschnitt zweimal jährlich, besteht keine Gefahr, in den unbenadelten Bereich schneiden zu müssen.

Thuja-Hecke im Februar in Form schneiden

Entlässt der Aufbauschnitt die Thuja-Hecke mit der angestrebten Endhöhe, bewahrt ein alljährlicher Formschnitt das erzielte Resultat. Wählen Sie als Termin einen frostfreien, bedeckten Tag im Februar. In der Folge bewahrt Ihre Hecke über viele Wochen ein gepflegtes Erscheinungsbild. Der spätwinterliche Schnittzeitpunkt ist überdies die beste Gelegenheit, um Totholz und schwache Zweige auszulichten. So machen Sie es richtig:

  • Zu Beginn mit der Einhand-Schere oder Säge Totholz und nach innen gerichtete Triebe auslichten
  • Schnüre als Hilfslinien aufspannen für eine akkurate Schnittführung in Trapezform
  • Heckenschere in die Hand nehmen und aufstellen mit Blick auf die ungeschnittene Heckenfläche
  • Mit gestreckten Armen eine motorisierte Schere parallel zur Hecke gleichmäßig auf und ab schwenken
  • Heckenkrone mit waagerechtem Messerbalken schneiden durch Schwenkbewegungen aus dem Rücken

Schneiden Sie stets im grün benadelten Triebbereich, um braune Stellen und Löcher im Heckenbild zu vermeiden. Im Gegensatz zur Aufbauphase sollten nur wenige Millimeter des grünen Mantels stehen bleiben. Kommt je Formschnitt und Seite nur 1 Zentimeter an Trieblänge hinzu, verbreitert sich Ihre Lebensbaum-Hecke innerhalb von 10 Jahren um raumgreifende 20 Zentimeter. Alle Überlegungen und Maßnahmen zur Einhaltung des richtigen Abstands zum Nachbargrundstück sind dann hinfällig.

Exkurs

Für jede Schnittart das richtige Werkzeug

Wenn Sie eine solitäre Thuja schneiden, fokussiert die Schnittführung auf einzelne Triebe, die zu entfernen oder zurückzuschneiden sind. Für diesen Fall sollte eine Einhand-Gartenschere griffbereit sein, wahlweise als Bypass- oder Amboss-Schere. Formschnitt einer grünen Lebensbaum-Skulptur gelingt perfekt mit einer Schafschere. Eine kniehohe Thuja-Einfassung erstrahlt in Bestform, wenn Sie für den Schnitt eine Akku-Strauchschere verwenden. Die grüne Wand einer Lebensbaum-Hecke schneiden Sie akkurat und kraftsparend mit einer Elektro-Heckenschere, sofern sich eine Steckdose in der Nähe befindet. Hecken ab 10 Metern Länge rufen nach einer Benzin-betriebenen Heckenschere, weil Akku-Geräten die Kapazität fehlt und Elektroscheren im Kabelsalat enden.

Pflegeschnitt nur bei Bedarf – so geht es

Für die Formerhaltung einer majestätischen Lebensbaum-Hecke ist es von Vorteil, wenn Sie Ende Juni nochmals zur Heckenschere greifen. Thujas gedeihen umso dichter und buschiger, je öfter Sie schneiden. Spannen Sie erneut Schnüre als Markierungslinien für die vorteilhafte Trapezform. Ein gekonnter Pflegeschnitt beschränkt sich auf Triebe, die aus der Heckenform ragen. Schneiden Sie im Sommer nicht mehr ab, als seit Beginn des Frühjahrs an Wachstum hinzugekommen ist.

Für langsam wachsende Thuja Smaragd ist Ende Juni (Johannistag) die diesjährige Schnittpflege beendet. Sofern es sich um eine stärker wachsende Lebensbaum-Hecke handelt, wie Thuja Brabant, obliegt es Ihrer gärtnerischen Entscheidung, im August letztmalig vor dem Winter zu schneiden. Ab Anfang September sollte die Heckenschere ruhen, damit nachwachsende Zweige rechtzeitig vor dem ersten Frost ausreifen.

Hintergrund

Thuja-Hecke vor jedem Schnitt auf nistende Vögel untersuchen

Die perfekt gepflegte Lebensbaum-Hecke bietet Vögeln ideale Rahmenbedingungen für das sommerliche Brutgeschäft. Untersuchen Sie die Hecke vor jedem Rückschnitt sorgfältig auf bewohnte Vogelnester. Sollten Sie fündig werden, wird der Schnitt-Termin verschoben auf den Herbst oder das nächste Frühjahr. Mit dieser Vorgehensweise handeln Sie nicht nur verantwortungsbewusst, sondern zugleich gesetzeskonform. Gemäß Bundesnaturschutzgesetz sind zwischen dem 1. März und 30. September leichte Pflegeschnitte nur dann gestattet, wenn sich keine brütenden Vögel im Gehölz aufhalten.

Häufig gestellte Fragen

Ist es beim Abendländischen Lebensbaum (Thuja occidentalis) möglich, ihn auf eine Höhe von 400 Zentimetern und eine Breite von 80 Zentimetern zu halten?

Das ist problemlos möglich. Jedoch gelingt die Erziehung nicht nachträglich an einem alten Lebensbaum. Wenn Sie eine etablierte Thuja stark einkürzen und dabei bis ins braune Holz schneiden, treibt sie von innen her nicht wieder aus. Leiten Sie die Erziehung hingegen bei einem frisch gepflanzten Lebensbaum in die Wege und beschränken sich beim alljährlichen Schnitt auf den grünen Bereich, gedeiht er auch im Alter 80 Zentimeter schmal und dicht.

Meine Lebensbäume sind in diesem Jahr von innen heraus sichtlich braun geworden. Außer herum waren die Thujen immer schön grün. Ich habe die Sträucher etwas geschüttelt, wobei viele braune Nadeln zu Boden fielen. Ist das normal? Mache ich etwas falsch?

Ja, das ist vollkommen normal. Wie alle Koniferen, gedeihen Thujen dicht benadelt. Im Inneren färben sich die Nadeln häufig braun aufgrund des Lichtmangels. Ein Lebensbaum hat im Grunde nur einen “grünen Mantel”. Dieser Aspekt ist wichtig beim Schnitt. Bemessen Sie die Schnitt-Tiefe bitte immer so, dass grüne Nadeln erhalten bleiben. Schneiden Sie zu tief, sterben die Äste ab und ein unbenadelter Zweig stellt das Wachstum ein.

Ich möchte Thuja ‘Smaragd’ im Kübel als Sichtschutz für die Terrasse pflanzen. Worauf ist zu achten? Welche Kübelgröße ist richtig?

Damit Thuja ‘Smaragd’ im Kübel gedeiht, kommt es auf eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung an. Damit ein Lebensbaum bei Wind nicht umkippt, sollte das Gefäß immer breiter sein, als der Strauch. Sofern Sie die Pflanze nicht regelmäßig zurückschneiden, muss ein Kübel alle paar Jahre vergrößert werden. Für den Start empfehlen wir ein Topfvolumen von 30 Litern.

Meine Thuja-Hecke ist viel zu groß geworden. An den Seiten ist sie schön dicht und grün. Kann ich die Hecke stutzen?

Ist Ihnen die Lebensbaum-Hecke zu hoch gewachsen, spricht nichts gegen einen stärkeren Schnitt entlang der Heckenkrone. Spannen Sie vorab eine Schnur als Markierung für den geraden Schnittverlauf. Daraufhin schneiden Sie die einzelnen Thuja-Stämme auf die gewünschte Höhe zurück. Aus der Vogelperspektive präsentiert sich die Heckenkrone anschließend kahl und lückenhaft. Sie dürfen davon ausgehen, dass binnen weniger Jahre kräftig wachsende Seitenzweige die Krone wieder schließen. Wir empfehlen Ihnen, die Lebensbäume maximal auf Augenhöhe zu kappen, um das kahle Geäst aus dem Blickfeld zu nehmen.

Sind Thujas giftig?

Leider zählen alle Thuja-Arten zu den giftigen Gartenpflanzen. Giftstoffe sind in allen Pflanzenteilen enthalten. Die höchste Konzentration befindet sich in den Triebspitzen. Der absichtliche oder unabsichtliche Verzehr kann zu Übelkeit, Erbrechen bis hin zu Leber- und Nierenversagen führen. Direkter Hautkontakt mit dem Pflanzensaft verursacht allergische Reaktionen. Tragen Sie bei allen Schnitt- und Pflegearbeiten am Lebensbaum Handschuhe, Schutzbrille und langärmelige Kleidung.

Wohin mit dem Schnittgut von Thujas?

Da alle Thuja-Pflanzenteile Giftstoffe enthalten, ist der Komposthaufen für die Entsorgung von Schnittgut nicht empfehlenswert. Auf Weiden oder anderen Örtlichkeiten in der Nähe von Tieren dürfen die Reste ebenfalls nicht gelangen. Kühe, Pferde oder Schafe werden durch ihren Instinkt nicht vor den giftigen Inhaltsstoffen gewarnt und gehen nach einem Verzehr elendig ein. Transportieren Sie das Schnittgut zur städtischen Kompostanlage. Kleine Mengen werfen Sie in den Hausmüll.

Die 3 häufigsten Schnittfehler

Langsames Wachstum und Fehlen von schlafenden Augen als “eiserne Wachstumsreserve” machen beim Schnitt von Thuja jeden Fehler für lange Zeit unübersehbar. Damit Sie sich nicht ärgern müssen über einen windschiefen Thuja-Solitär oder braune, kahle Heckenflächen, nennt die folgende Übersicht die häufigsten Schnittfehler beim Namen mit Tipps für die effektive Vorbeugung:

SchnittfehlerSchadbildVorbeugung
zu tief geschnittenkahle, braune Flecken für viele Jahreimmer im grün benadelten Bereich schneiden
kein stufenweiser Aufbauschnittanfällig für Schnee- und WindbruchThuja schrittweise über mehrere Jahre erziehen
radikaler VerjüngungsschnittTotalausfall von Solitär und Heckeniemals einem Verjüngungsschnitt unterziehen
Youtube

Tipps

Eine umsichtige Standortwahl trägt maßgeblich dazu bei, dass sich ein Lebensbaum als Solitär und Hecke prächtig entwickelt. Meiden Sie sonnige Lagen mit sandig-trockener Erde. An derartigen Standorten haben Pilzinfektionen und Schädlinge leichtes Spiel. Weisen Sie Thuja-Arten und Sorten einen Platz im gemäßigten Halbschatten zu, geprägt von frischer, sommerfeuchter und nährstoffreicher Erde.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: encierro/Shutterstock

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