Die Rose und die Clematis – ein traumhaftes Team

Nicht nur in vielen Gärten Englands findet man Rosen und Clematis miteinander im Verbund an Rosenbögen, Obelisken und Co. Auch hierzulande werden sie gern zusammen gepflanzt. Mit dem richtigen Hintergrundwissen werden sie zum harmonischen Duo.

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Clematis und Rosen passen wunderbar zusammen

Weshalb werden Rosen und Clematis zusammen gepflanzt?

Rosen und Clematis passen optisch gut zueinander. Das gilt vor allem im Bezug auf die kletternden Exemplare unter ihnen. Außerdem passen Sie optisch zusammen, da sie sich etwa zeitlich in ihre Blüte begeben. Sowohl die Rose als auch die Clematis bringt ab Juni auffallende Blüten hervor. Je nach Art und Sorte können sie den ganzen Sommer über blühen.

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Ein weiterer Grund, weshalb sie gern zusammen gepflanzt werden, ist, dass sie ähnliche Standortansprüche haben.

Wie sollte der Standort für die Rose und Clematis sein?

Der Standort für dieses Duo sollte sonnig bis halbschattig gelegen sein. Die Rose mag es vollsonnig, wohingegen die Waldrebe besser an einem halbschattigen Platz aufgehoben ist. Man kann sie daher gern in den Schatten der Rose pflanzen.

Empfehlenswert ist zudem eine Lage, die vor Wind geschützt ist. Das verhindert, dass lange Triebe beim Klettern abknicken.

Welche Clematis kommen mit Rosen ansprechend zum Ausdruck?

Wenn Sie eine Kletterrose pflanzen und sie gern mit einer Clematis kombinieren wollen, achten Sie vordergründig darauf, dass sie farblich aufeinander abgestimmt sind. Wundervoll wirkt dieses Paar, wenn es einen Kontrast erschafft. So sehen blau bis violett blühende Clematis fantastisch an weiß oder rot blühenden Kletterrosen aus. Weiß oder gelb blühende Clematis wirken zusammen mit roten Kletterrosen phänomenal.

Neben Kletterrosen können auch Strauchrosen zu Clematis passen. Hierbei sollten jedoch kleinwüchsige Clematis gewählt werden.

An welchem Platz fügen sich Clematis gut neben Rosen ein?

Clematis und Kletterrosen wachsen zusammen gern an einem Rankgerüst. Das kann ein einfacher Zaun sein, aber auch ein Rosenbogen, ein Obelisk, ein Spalier oder gar eine Pergola. Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Was sollte man beim Pflanzen von Rosen mit Clematis beachten?

Zuerst sollte die Rose gepflanzt werden. Erst wenn diese etwa 150 bis 170 cm hoch gewachsen ist, kommt die Clematis ins Spiel. Achten Sie beim Pflanzen auf einen Abstand von 80 cm. Wählen Sie am besten öfterblühende Exemplare mit einer ähnlichen Wuchshöhe.

Gibt es Clematis und Rosen, die nicht miteinander zurechtkommen?

Die Clematis montana sollte nicht zusammen mit einer Rose gepflanzt werden. Sie wächst zu stark und könnte die Rose überwuchern und ihr damit das Licht stehlen, das sie zum Wachsen benötigt. Wesentlich besser geeignet sind Sorten der Clematis viticella, da sie weniger starkwüchsig sind und mit ihrer Robustheit glänzen.

Weiterhin sollten Sie keine Ramblerrose mit einer Clematis zusammen pflanzen. Ramberrosen wachsen zu übermächtig und schnell. Da haben Clematis keine Chance.

Tipp

Clematis frühzeitig schneiden, um der Rose Licht zu geben

Wenn Sie eine Clematis und eine Rose zusammen gepflanzt haben, sollten Sie die Clematis im Herbst bodennah zurückschneiden. Das ist wichtig, damit die Rose im Frühjahr problemlos geschnitten werden kann und genug Licht zum Wachsen erhält.

Text: Anika Gütt
Artikelbild: Happy Dragon/Shutterstock