Reihenmischkultur nach Gertrud Franck: So geht’s

Gertrud Franck, Expertin für Biogärten, entwickelte das System der Reihenmischkultur. Bei der Reihenmischkultur ergänzen sich Haupt-, Zwischen-, Vor- und Nachkultur. In Reihen wird zwischen Starkzehrern, Mittelzehrern, Schwachzehrern und Gründünger gewechselt. Die Fruchtfolge wird so jedes Jahr eingehalten.

Gemüsebeet mit mehreren Reihen Gemüse
In der Reihenmischkultur wird das Gemüse in Reihen gepflanzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch das jährlich rollierende Anbausystem in Reihenform ergeben sich viele Vorteile im Vergleich zur reinen Monokultur.
  • Eingruppierung nahezu aller Gemüsearten in die Kategorien A, B und C anhand ihres Platzbedarfs und der Wachstums- und Reifedauer.
  • Eignet sich mithilfe der Schritt-für-Schritt-Anleitung, den bebilderten Beispielen und weiteren Tipps auch für Anfänger im Gemüseanbau.

Vorteile der Reihenmischkultur

  • Orientierung am ursprünglichen biologischen Gartenbau
  • nachhaltiger und ressourcenschonender Anbau
  • optimale Umsetzung der Mischkultur
  • bestmögliche Fruchtfolge
  • strukturierter Aufbau des Beetes
  • zeitliche Staffelung der Erntezeitpunkte
  • gutes Ertrags-/Flächenverhältnis
  • Einbringung externer Fremdstoffe wie Schädlingsbekämpfungsmittel und Dünger nicht nötig

Was ist die ABC-Methode (Reihenmischkultur) nach Gertrud Franck?

Die ABC-Methode von Gertrud Franck ist eine langjährig etablierte Anbauweise für nahezu alle Gemüsearten. Wie die weitaus bekanntere Bezeichnung Reihenmischkultur vermuten lässt, basiert das System auf einer strukturierten Pflanzung in Reihen. Im Vergleich zum konventionellen Anbau, der einzelne Flächen für die jeweilige Art vorsieht, werden bei der ABC-Methode alle Pflanzen in einem gemeinsamen Beet gepflanzt. Mit Spinat und anfallenden Gemüseresten wird der Boden gemulcht und fruchtbar gemacht. Das von Frau Franck in den 1950er-Jahren entwickelte Verfahren gruppiert die einzelnen Gemüsesorten ein und erleichtert damit die Umsetzung der Reihenmischkultur. Zusätzliche Informationen zur Mischkultur sind hier für Sie zusammengestellt.

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Die wichtigsten Themenschwerpunkte dieser Anbauweise wurden in 2019 von Brunhilde Bross-Burkhardt übersichtlich zusammengestellt. In den 1980er- und 1990er-Jahren arbeitete Bross-Burkhardt intensiv mit Gertrud Franck an der Verschriftlichung ihrer Methode. Neben Grundlagenwissen über den Pflanzenanbau finden sich auch übersichtliche und erprobte Gartenpläne in dem etwa 200 Seiten starken illustrierten Gartenbuch.

Die drei Reihen der Reihenmischkultur

Die Reihenmischkultur basiert auf einem Reihensystem, in dem die Pflanzen gesetzt werden. Hierzu werden diese anhand fester Kriterien einer der drei Kategorien zugeteilt. Zu den gemeinsamen Merkmalen gehören die Wachstums- und Reifedauer sowie der Platzbedarf.

Übersicht von Gemüse in der Reihenmischkultur als Illustration

Einige Gemüsesorten sind mehreren Kategorien zuzuordnen. Achten Sie daher genau auf die Wachstumsbedingungen der einzelnen Pflanze, um sie im korrekten Bereich zu setzen.

A-Reihen

Die in den A-Reihen angepflanzten Gemüsesorten sind ausschließlich Hauptkulturen. Dabei handelt es sich um Gewächse, die eine lange Wachstums- und Reifedauer und einen hohen Platzbedarf besitzen. Aufgrund ihres langsamen Wachstums werden die A-Reihen ausschließlich mit den nachfolgenden Pflanzen bestückt. Eine Vor- oder Nachkultur wird nicht gepflanzt. Lediglich ein Gründünger wie Senf oder Ackerbohne kann vorher gesät und bei der Pflanzung der Hauptkultur dann zu Flächenkompost verarbeitet werden.

Bekannte Vertreter dieser Gattung sind:

  • Bohnen
  • Brokkoli
  • (frühe) Erbsen
  • Gurken
  • Kartoffeln
  • Rotkohl
  • Paprika
  • Salate
  • Tomaten

B-Reihen

Die Pflanzen der B-Reihen charakterisieren sich durch eine deutlich verkürzte Wachstums- und Reifedauer. In der Regel dauert diese etwa eine halbe Saison an. Dadurch ist es möglich diese Linien zwei Mal pro Jahr zu bepflanzen. Geeignete Gemüsesorten sind:

  • Blumenkohl
  • Buschbohnen
  • Erbsen
  • Früher Kohl
  • Karotte
  • Lauch
  • Pastinaken
  • Rettich
  • Rote Rüben
  • Schwarzwurzel
  • Sellerie
  • Zwiebel

C-Reihen

Die C-Reihen beinhalten die besonders schnell wachsenden Pflanzen. Gleichzeitig besitzen diese auch nur einen sehr geringen Platzbedarf. Durch die kurze Wachstums- und Reifedauer können diese Gewächse mehrfach im Jahr ausgesät und geerntet werden.
Bewährte Gewächse für diese Pflanzreihe sind:

  • Endivie
  • Fenchel
  • Frühkarotten
  • Gelbe Rüben
  • Kohlrabi
  • Lauch
  • Pastinaken
  • Radieschen
  • Rettich
  • Steckzwiebelanzucht aus Samen
  • Salate
  • Spinat

Spinat in der Reihenmischkultur

Spinat im Gemüsebeet

Der Spinat ist ein wesentlicher Bestandteil der Reihenmischkultur, da er viele positive Eigenschaften mit sich bringt. Durch seine enorme Frostunempflindlichkeit kann er bereits im Februar ausgesät werden. Dazu bildet er für die nachkommenden Jungpflanzen einen natürlichen Wind- und Wetterschutz. Daneben sorgt die in den Blättern enthaltene Oxalsäure für eine organische Schädlingsabwehr und die Reduzierung der Unkrautbildung. Idealerweise erfolgt die Aussaat in den Zwischenreihen, sodass die spätere Bearbeitung der Flächen vereinfacht wird.

Zwischen Mai und Juni erfolgt die Ernte der Spinatblätter, wobei ein Teil dieser an der Pflanze zurückbleiben sollte. Die nicht abgehackten Pflanzenreste stellen ein ausgezeichnetes Mulchmaterial dar, der sich aufgrund der zarten Struktur leicht in die Erde einarbeiten lässt. Vor allem Eisen und Kalzium sind in der Grünpflanze zuhauf enthalten.
Ihren A-, B- und C-Gemüsepflanzen stehen damit bereits zu Beginn ihrer Wachstumsphasen ausreichende Nährstoffe zur Verfügung. Die Gabe von weiteren Düngemitteln ist somit entbehrlich. Außerdem eignet sich der Spinat als Trittweg zwischen den Reihen. So findet keine Verdichtung des Bodens durch z.B. Holzbretter als Weg statt.

Beispiele

Grundsätzlich sind Ihnen bei der Anlage Ihres Gartens nach der ABC-Methode keine Grenzen gesetzt. Um sich zu Beginn leichter mit den Abläufen vertraut zu machen, empfiehlt sich jedoch der Einsatz eines festen Anbauplans. Dieser gewährt Ihnen eine Planungs- und Orientierungsgrundlage für die ersten Schritte des Anbauschemas. Die einzelnen Reihen können in ihrer Abfolge vertauscht werden, wobei die Grundstruktur beibehalten werden sollte. Die Zwischenreihen werden aus den im Vorabschnitt genannten Gründen jeweils mit Spinat besetzt.

Beispiel Pflanzung vom Gemüse in der Reihenmischkultur als Illustration

Vier Reihen sind das Minimum, um diese Anbauweise im Garten umzusetzen. Für Hochbeete ist die Reihenmischkultur nicht geeignet.

Beet 1. Der Anbau erfolgt nach dem Schema A-C-B-C. Als Hauptkultur wird die Stangenbohne gepflanzt. Ergänzt wird diese durch den Mangold in der B-Reihe sowie rote Beete und Salate sowie Kohlrabi in den C-Reihen.

Beet 2. Die Pflanzung in diesem Beispiel erfolgt ebenfalls nach dem Muster A-C-B-C. Die A-Reihe wird hierbei mit Tomaten und Basilikum besetzt, die optimale Pflanznachbarn sind. Komplementiert wird das Beet durch Zwiebeln (B-Reihe) und Möhren (C-Reihen).

Beispiel Pflanzung vom Gemüse in der Reihenmischkultur als Illustration

Beet 3. Die dritte Vorlage stellt eine etwas breitere Beetstruktur dar, folgt aber weiterhin dem bekannten Muster A-C-B-C. Die A-Reihen werden hierbei mit den starkzehrenden Kartoffeln besetzt. In der B-Reihe folgt der Kohl und in den C-Reihen Salat oder Spinat.

Beet 4. Die Kombination von Dill oder Borretsch mit Gurken hat einen positiven Einfluss auf das Wachstum dieser A-Pflanzen. Um das Beet zu vervollständigen, werden die B-Reihen mit Kohl und Sellerie und die C-Reihen mit Buschbohnen und Salaten bepflanzt. Franck empfiehlt, bei Gurken die C-Reihen links und rechts der A-Reihe nur einmal zu bepflanzen, da die Gurken den Platz später im Jahr aufgrund ihrer Größe brauchen. Unter Einhaltung eines ausreichenden Pflanzabstandes sollte sich jedoch kein negativer Einfluss auf die umliegenden Reihen ergeben.

Ein Beet für die Reihenmischkultur anlegen: So geht`s

Nachdem nun einige grundlegende Informationen zur Reihenmischkultur bekannt sind, folgt nun eine Schritt-für-Schritt Anleitung für die Umsetzung Ihres ersten Beetes.

Vorbereitung

In der Vorbereitung wird der Standort und der Platzbedarf ermittelt sowie die einzelnen Gemüsereihen geplant.

  1. Fläche mit einer Mindestgröße von 2 Meter x 2 Meter auswählen
  2. Planung mit einem Starkzehrer auf der A-Reihe beginnen
  3. Einen oder mehrere Schwachzehrer für die C-Reihe aussuchen, die sich mit dem Starkzehrer vertragen (auf den C-Reihen eignen sich frühe, mittlere und späte Salate für eine ganzjährige Versorgung)
  4. Mittelzehrer für die B-Reihe aussuchen, die sich mit den Pflanzen der C-Reihe vertragen
  5. Aussaatplan erstellen

Umsetzung

Die Umsetzung beginnt mit der frühen Aussaat des Spinats. Vorher wird jedoch das Beet zur Orientierung abgesteckt.

  1. Abstecken der Pflanzreihen mit einer Breite von 50 Zentimetern
  2. Markierung der einzelnen Reihen in A-, B-, C- und Zwischenreihen (Trittwege) mit z.B. Band oder beschrifteten Stöckern
  3. Aussaat des Spinats in den Zwischenreihen im Februar (z.B. „Matador“)
  4. Spinat im Mai und Juni bei beginnender Blüte ernten und Pflanzenreste in den Boden einarbeiten

Nachbereitung

Die Nachbereitung ist für die Ordnung im Mischkulturbeet am wichtigsten, da die Vorbereitungen für das nächste Jahr getroffen werden.

  1. Ab dem Herbst kann Senf auf abgeernteten Reihen als Nachkultur gesät werden (aufgrund von Frost ab 7 Grad kommt es nicht mehr zur Blüte und der Senf bleibt als Flächenkompost liegen).
  2. Boden mit Harke durchlüften, kein Umgraben (Gertrud Franck: „Wenn also eine Reihe nicht mehr benötigt wird, wird mit der Grabegabel eingestochen, der Gabelstiel etwas bewegt, der Boden aber nicht gewendet, und dann die Gabel zurückgezogen.)
  3. Gelbsenf als Nachkultur in den gelüfteten Boden einsäen und einharken
  4. Noch bestellte Reihen werden nach dem Abernten im Winter mit den Hüllblättern vom Kohl abgedeckt. Auf jede Reihe kommen nur die Reste der Pflanzen, die dort auch angebaut wurden.
  5. Auch Spinatreihen mit der Grabegabel lockern.
  6. Im Frühjahr nicht verrotteten Flächenmulch auf den Kompost

Gute und schlechte Beetpartner nach Gertrud Frank

Jede Pflanze besitzt aufgrund ihrer individuellen Anforderungen in Bezug auf die Bewässerung, Beleuchtung und Nährstoffversorgung gute und schlechte Beetpartner. Um einen effektiven Anbau und damit auch eine opulente Ernte zu erreichen, sollten Sie auf gute Beetnachbarn achten. Schlechte Beetnachbarn behindern das gegenseitige Wachstum und führen zu verminderten Erträgen.

Eine kleine Auswahl der wichtigsten (Un-) Verträglichkeiten folgt nachstehend. Weitere Hinweise zur optimalen Pflanzpartnerschaft finden Sie im vorgestellten Buch und hier .

Gute Beetnachbarn

  • Bohnen: Gurken, Kohl, Salate
  • Erbsen: Kohl, Sellerie
  • Kartoffeln: Erbsen, Kohl
  • Tomaten: Kohl, Petersilie, Sellerie, Zwiebeln
  • Salate: Bohnen, Gurken, Kohl, Mangold, Rettich, rote Rüben

Schlechte Beetnachbarn

  • Bohnen: Zwiebeln
  • Kartoffeln: Zwiebeln
  • Tomaten: Blaukraut, rote Rüben
  • Salate: Petersilie

5 Tipps für die einfache Umsetzung

Neben der Schritt-für-Schritt-Anleitung sollen Ihnen die nachfolgenden 5 Tipps zusätzliche Impulse für die Ausgestaltung Ihrer Reihenmischkultur geben.

Tipp 1: A-Reihen und Starkzehrer

Einige der zuvor aufgelisteten Pflanzen, die der A-Reihe zuzuordnen sind, gehören sowohl zu den Starkzehrern als auch den besonders platzintensiven Sorten. Neben einem immensen Platzangebot benötigen diese Arten eine fortlaufend hohe Nährstoffversorgung. Bekannte Gemüsesorten aus dieser Kategorie sind Kartoffeln, Paprika und Tomaten. Aufrgund der wenigen zur Verfügung tshenenden A-Reihen empfiehlt sich, zusätzliche Starkzehrer in einem gesonderten Beet oder einem Kübel zu kultivieren. Kürbisse können auf den Kompost, Kartoffeln bspw. in einen Kartoffelturm.

Tipp 2: Senf in der Mischkultur

Gelbsenf als Gründünger

Dem Senf wird in der Reihenmischkultur eine wichtige Aufgabe zuteil. Dieser schützt den Boden über die Wintermonate durch seinen dichten Wuchs. Um gleichzeitig jedoch die Folgen einer Ausbreitung der Kohlhernie zu unterbinden und den Erdboden nicht zusätzlich auszulaugen, ist insbesondere auf einen Punkt zu achten.
Da der Senf nicht zu den winterharten Gewächsen zählt, erfriert dieser bereits bei 7 Grad. Bis dahin ist zwingend darauf zu achten, dass sich keine Blüten ausgebildet haben. Diese führen zu einer erhöhten Nährstoffabfuhr und stören damit die Winterruhe des Bodens.

Tipp 3 Beetgröße

Bei einem beispielhaften Anbau nach dem Schema A-C-B-C wird eine Mindestbreite von 2 Metern benötigt. Die empfohlene minimale Beetgröße liegt damit bei 2 Meter x 2 Meter. Dies begründet sich in der Anordnung der Reihen und den einzuhaltenden Mindestabständen von 50 Zentimetern je Reihe. Je mehr Reihen sie pflanzen wollen, desto größer muss die Ackerfläche gewählt werden. Aus diesem Grund ist von einem Anbau in einem Hochbeet abzuraten.

Tipp 4: Mehrjährige Pflanzen (z. B. Erdbeeren)

Erbeeren im Gemüsebeet

Grundsätzlich ist auch der Anbau mehrjähriger Pflanzen wie Erdbeeren in der Reihenmischkultur möglich. In der Regel verbleiben die langjährigen Sorten für etwa 3 Jahre (Erdbeeren) im Beet. Die Reihe bleibt damit für diesen Zeitraum gebunden und kann nicht anderweitig verwendet werden.

Für Anfänger der Reihenmischkultur empfiehlt sich daher eine Auslagerung der Gewächse. Idealerweise werden diese Arten, zu denen unter anderem Erdbeeren und Rhabarber zählen, in einem getrennten „mehrjährigen“ Beet angepflanzt.

Tipp 5: Einjährige Kräuter

Der Anbau in Kräutern in Verbindung mit anderen Pflanzen birgt viele Vorteile. Durch die enthaltenen Stoffe besitzen sie einen natürlichen Schädlingsschutz. Darüber hinaus verbessert sich die Bodenqualität durch eine verminderte Erosion und eine verbesserte Nährstoffauslastung zusehends. Die beliebtesten Kombinationsmöglichkeiten sind:

  • Gurken: Basilikum, Borretsch, Dill
  • Kohl: Borretsch
  • Karotten: Dill
  • Salate: Bohnenkraut, Borretsch
  • Tomaten: Basilikum

Achten Sie bei der Kräuterwahl auf die Langlebigkeit der Pflanze. Auf den Einsatz mehrjähriger Kräuter sollten Sie im Hinblick auf das rollierende Pflanzsystem verzichten. Wählen Sie stattdessen bevorzugt einjährige Varianten, die jede Saison neu gepflanzt werden.

FAQ

Was sind die Vorteile einer Reihenmischkultur?

Die Vorteile der Reihenmischkultur sind vielfältig. Diese Anbaumethode orientiert sich vorwiegend am ursprünglichen biologischen Gartenbau und kommt ohne externe Fremdstoffe zurecht. Darüber hinaus werden die vorhandenen Ressourcen nachhaltig und schonend eingesetzt. In Kombination führen die einzelnen Faktoren zu einer optimierten Fruchtfolge und einem hohen Ernteertrag.

Wie groß muss ein Beet für Reihenmischkultur sein?

Die Mindestgröße für ein Pflanzbeet in der Reihenmischkultur ist 2 Meter x 2 Meter für vier Reihen (A-C-B-C). Mit einer steigenden Anzahl an Pflanzreihen steigt auch der Platzbedarf kontinuierlich an. Einen Reihenabstand von 50 Zentimetern sollten Sie jedoch in keinem Fall unterschreiten.

Was ist eine Reihenmischkultur?

Bei der Reihenmischkultur werden die einzelnen Pflanzenarten in Reihen gepflanzt. In einem jährlich rollierenden System werden diese dann fortlaufend weitergesetzt. Sie befinden sich jedoch allesamt in einem Beet. Durch die kontinuierliche Verschiebung wird im Vergleich zur reinen Monokultur eine gleichmäßige Beanspruchung des Erdbodens erreicht.

Wie funktioniert die ABC-Methode nach Gertrud Franck?

Die Besonderheit der ABC-Methode nach Gertrud Franck ist die Einordnung aller Pflanzenarten in die Kategorien A, B und C anhand ihrer spezifischen Merkmale. Zu diesen gehören der Platzbedarf und die Wachstums- und Reifedauer. Der Anbau nach der Reihenmischkultur wurde durch die Eingruppierung deutlich vereinfacht und damit auch Anfängern zugänglich gemacht.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbilder: Rasmus S/Shutterstock, Ikoeva Tatyana/Shutterstock, ROHITKNIRALA/Shutterstock, Lokana/Shutterstock
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