Die Hecke: Ein attraktiver und ökologisch wertvoller Windschutz

In einem zugigen Garten kann es selbst bei warmem Wetter unangenehm frisch werden. Ein Windschutz steigert den Wohlfühlcharakter Ihres zweiten Wohnzimmers spürbar und machten den Aufenthalt im Freien auch dann angenehm, wenn die Tage kürzer und deutlich kühler werden. Durch ihre unebene Oberfläche sind Hecken als Windschutz effektiver als beispielsweise Holzelemente und erfreuen sich deshalb großer Beliebtheit.

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Hecken schützen nicht nur vor neugierigen Blicken sondern auch vor Wind

Welche Büsche eignen sich?

Für die Windschutzhecke kommen verschiedene windresistente Pflanzen infrage:

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sowie diverse andere.

Freiwachsende Hecken als Grundstücksumgrenzung

Mehrreihig gepflanzte Hecken aus verschiedenen Sträuchern bieten den besten Windschutz. Allerdings nehmen sie viel Raum ein und eignen sich deshalb nur als Grundstücksumfriedung.

Lassen Sie diese Windschutzhecken frei wachsen, erreichen Sie eine Höhe von etwa drei bis vier Metern. Sie halten dann selbst stärkere Winde vom Grundstück fern. Quasi nebenbei haben diese Hecken eine große ökologische Wertigkeit, da sie zahlreichen Tieren als Unterschlupf dienen.

Bei der Gestaltung dieser grünen Wände sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt. Sie können die Büsche so kombinieren, dass sich vom Frühjahr bis zum Herbst einige Gewächse mit Blüten schmücken. Im Herbst sorgen fruchttragende Sträucher für farbenfrohe Akzente.

Schmal bleibende Hecken als Windschutz für die Terrasse oder den kleinen Garten

Durch eine immergrüne Hecke wird die Terrasse zum lauschigen Plätzen. Gleichzeitig halten die Pflanzen den Wind effektiv ab, nehmen wenig Raum ein und wirken nicht so massiv wie ein freiwachsender Sichtschutz. Allerdings ist ein regelmäßiger Rückschnitt erforderlich, damit der Windschutz in Form bleibt.

Viele Koniferenarten, Scheinzypressen und einige Sorten Kirschlorbeer eignen sich gut als Terrassenumfriedung. Sehr hübsch sieht der portugiesische Lorbeer aus, der elegant und schmal heranwächst.

Tipps

Buchsbaumhecken sind nur noch eingeschränkt empfehlenswert, da der Buchsbaumzünsler unter Umständen erhebliche Schäden anrichten kann und die Bekämpfung schwierig ist. Ein hübscher Ersatz wäre Griselinia littoralis, ein attraktiver Strauch mit Doldenblüten, der ebenfalls kleine, glänzendgrüne Blätter trägt.

Text: Michaela Kaiser

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