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Wer richtig plant, kann auch im Winter ernten

Diese Arbeiten im Gemüsegarten sind im Winter notwendig

Auch in der kalten Jahreszeit, zwischen den Monaten Dezember und Februar, bleiben Gartenbesitzer nicht untätig. Wer vorgesorgt hat, kann bis in das zeitige Frühjahr hinein noch frisches Wintergemüse wie Feldsalat, Spinat, Winterportulak, Grün- und Rosenkohl, Winterwirsing und -poree sowie Pastinaken, Schwarzwurzeln und Topinambur ernten - aber nur, wenn die Pflanzen nicht gefroren sind. Abgesehen davon, benötigt auch ein Gemüsegarten im Winter ein Mindestmaß an Pflege, zudem muss die neue Saison geplant und vorbereitet werden.

Für die kommende Saison planen und vorbereiten

Die Wintermonaten sollten genutzt werden, um die Anbauplanung für die Gemüsebeete zu erledigen. Außerdem ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die ersten Saaten und Pflanzen bei den Gartenversendern zu bestellen. Auch in den Baumschulen können Sie sich im Januar, spätestens im Februar umsehen und sich gründlich beraten lassen. Ebenfalls im Februar ist die nächste Bodenuntersuchung fällig, um den Garten optimal mit Dünger versorgen zu können.

Garten im Winter richtig pflegen

Ist der Boden frostfrei und nicht allzu nass, können Sie ihn in den Monaten Januar und Februar einmal umgraben: Dies hilft sehr gut gegen die in der Erde überwinternden Schnecken, aber auch gegen andere Bodenschädlinge. Ebenfalls bei einem entsprechenden Bodenzustand lassen sich im Februar die ersten Beete vorbereiten und mit Kompost oder mit kompostiertem Mist versorgen. Die im Herbst ausgesäte, abgefrorene Gründüngung kann ebenfalls eingearbeitet werden. Im Januar, spätestens jedoch Anfang Februar, sollten Sie Obstbäume nach den Nestern von Wicklerlarven und Blutläusen absuchen und diese sorgfältig abkratzen. Frischen Sie außerdem die Weißanstriche auf bzw. holen Sie sie nach. Obst- und Gemüselager sollten regelmäßig überprüft und gelüftet werden, dabei entfernen Sie alles, was Spuren von Fäulnis oder Schimmel zeigt. Auch das Gewächshaus sowie die Frühbeete sind an warmen und sonnigen Tagen zu lüften.

Säen, pflanzen und ernten

Im Gewächshaus können Sie den ganzen Winter hindurch Rucola, Winterportulak und Gartenkresse säen. Ab Januar gedeihen, natürlich ebenfalls im Gewächshaus, schon frühe Radieschen und Rettiche. Unter günstigen Bedingungen lassen sich bereits gegen Mitte Februar draußen mit Vlies- oder Folienabdeckung oder im Frühbeet frühe Möhren, Radieschen, Rettiche sowie Spinat und Zwiebeln säen. Im Haus ziehen Sie ab Januar frühe Kohlsorten, ab Februar auch Porree, Salate, Tomaten, Petersilie und Schnittlauch vor.

Tipps & Tricks
Helfen Sie den Vögeln durch die kalte Jahreszeit, indem Sie artgerechtes Futter reichen sowie die Tränken regelmäßig mit frischem Wasser füllen.

Beiträge aus dem Forum

  1. Ochs vorm Berg, verunsichert

    Habe ein 5mx3m Gemüsebeet den Herbst/Winter hindurch ausgehoben und bin nun fast fertig. Der ausgehobene Schotter füllt inzwischen die Schlaglöcher auf dem Weg über die Felder.

    Jetzt fehlt noch das mit am Wichtigste: die Erde.

    Nur da bin ich etwas ratlos.

    Ein Teil des Beetes ist bereits gefüllt, aber die Konsistenz dieser Erde erscheint so etwas von unpassend: wenn naß so zäh und naßgetränkt, dass da sicherlich keine Luft durchkommt. Habe mich beim Anpflanzen von Kartoffeln beim händischen Graben schon schwer getan (zu hoher Ton-Anteil).

    Tatsächlich ist das eine mir in ihren Anteilen nicht weiter bekannte Mischung aus Humus, Erde, die für den Rasen vorgesehen war (daher mit vielen Sandanteilen?) sowie Erde, die ich bei Süderde gezielt für 's Beet gekauft hatte. Die hatten mir dort damals zwei unterschieldiche Erden zur Auswahl gestellt und ich hab'e eine genommen. Die Rechnungen hab' ich natürlich nicht mehr. :-)

    Kann ich meine bestehende Erde analysieren lassen und mit einer richtig gemischten Erde ergänzen? Wäre schade sie zu entsorgen ohne verlässlich zu wissen, das sie das unbedingt sein muss.

    inkatron

  2. Was ist das?

    Hallo, ich habe ein strauchartige Pflanze gekauft und leider den Namen vergessen, der mir genannt wurde. Sie blüht gelb und soll eine Heilpflanze sein. Weiß wer, wie sie heißt? Vielen Dank!

  3. Minze oder Pfefferminze?

    Ist das (Foto unten) eine Minze oder eine Pfefferminze? Ich habe mich schon immer gefragt, wo die Unterschiede liegen. Weiß das jemand? Welche Merkmale unterscheiden die beiden und woran kann man sie erkennen?

  4. Was hat meine Minze?

    Hallo,
    meine Minze hat weiße Flecken auf den Blättern und zwar schon eine ganze Weile. Was ist das und woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun?
    Lieben Dank im Voraus!

  5. Zitronenbäumchen gießen

    Liebe Gartengemeinde,
    um unsere sonnige Loggia zu schmücken, haben wir uns ein Zitronenbaümchen zugelegt.
    Auf mehreren Internetseiten habe ich gelesen, dass diese nur mit kalkfreiem Wasser gegossen werden sollen.
    Auf dem Begleitzettel an der Pflanze steht jedoch genau das Gegenteil:
    "Tipp vom Gärtner: Verwenden Sie kein zu weiches Wasser (Regenwasser), da Zitruspflanzen durchaus auch Kalk benötigen! Mittelhartes Wasser ist ideal (mind. 15 Grad deutscher Härte)"
    Laut unserer Wasserversorgung haben wir weiches Wasser (5 Grad Härte).
    Kann ich also Leitungswasser zum Gießen verwenden???
    Wer weiß Rat?