Wenn der Rasen Probleme macht – Rasenprobleme behandeln

Manchmal will der Rasen einfach nicht gedeihen. Gelbe, braune oder kahle Flecken machen ihn unansehnlich. An manchen Stellen besteht er nur aus Unkraut. Was Sie bei Rasenproblemen unternehmen können.

Rasenprobleme

Häufig auftretende Rasenprobleme

  • Klee
  • Wurzelunkräuter (Quecke, Giersch, Ackerschachtelhalm)
  • Löwenzahn
  • Moos
  • Pilze
  • Rotspritzigkeit
  • Kahle Stellen
  • Verfärbte Flecken

Unkraut ausstechen

Wenn sich Löwenzahn, Klee, Moos oder Pilze ausbreiten, steht der Rasen entweder nicht dicht genug oder der Standort ist zu feucht und schattig. Stechen Sie Löwenzahn, Klee, Gänseblümchen und andere Wildkräuter so bald wie möglich aus.

Schaffen Sie es nicht, die Wildkräuter zu beseitigen, hilft ein Herbizid. Sie sollten es aber nur im äußersten Notfall einsetzen, weil Unkrautvernichter die Umwelt schädigen. Versuchen Sie es zunächst erst einmal mit biologischen Mitteln, wie sie von der Firma Neudorff angeboten werden.

Ein zu feuchter Rasen begünstigt das Auftreten von Moos und einigen Pilzen. Sie können hier versuchen, ihn über eine Drainage trocken zu legen. An zu schattigen Standorten bleibt oft nur die Möglichkeit, einen Rasenersatz aus Fiederpolster oder Sternmoos anzulegen.

Die beste Maßnahme bei Rasenproblemen: häufig Mähen

Wenn Rasenprobleme auftreten, sollten Sie so häufig wie möglich mähen. Achten Sie aber darauf, dass die Halme wenigstens zwei bis drei Zentimeter lang bleiben, weil sie sich sonst nicht erholen können.

Durch das Mähen halten Sie Unkräuter niedrig, die dadurch nicht blühen und aussamen können. Gleichzeitig wird der Rasen dadurch schön dicht und lässt Wurzelunkräutern keine Luft.

Kahle, gelbe oder braune Stellen

Kahle Stellen im Rasen entstehen meist durch starke Beanspruchung oder Nährstoffmangel. Lockern Sie die Stelle und sorgen Sie dafür, dass dem Boden fehlende Nährstoffe zugefügt werden. Anschließend säen Sie etwas Rasensamen nach.

Gelbe und braune Stellen werden Hundeurin oder Überdüngung verursacht. Gießen Sie Wasser über betroffene Stellen, um die Konzentration der Schadstoffe zu verdünnen.

Rotspritzigkeit ist ein Anzeichen für zu viel Stickstoff im Boden. Düngen und maßvolles Sprengen helfen gegen dieses Rasenproblem.

Tipps & Tricks

Rasensamen hält sich vier Jahre, wenn Sie ihn kühl lagern. Kaufen Sie bei der Anlage des Rasens ruhig etwas mehr, als Sie benötigen, damit Sie in den ersten Jahren kahle Stellen nachsäen können.

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Text: Burkhard

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