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Vertikutieren beugt Moos vor und hilft bei vorhandenem Befall

Was hilft gegen Moos und Klee im Rasen?

Der optimale Rasen ist, zumindest aus Sicht vieler Gartenbesitzer, schön dicht und grün und muss nur selten gemäht werden. Vielleicht dürfen ein paar Gänseblümchen zu sehen sein, aber für Moos und Klee ist dort kein Platz.

Warum wachsen Moos und Klee im Rasen?

Moos wächst gern dort, wo es schattig und feucht ist. Auf dem Rasen sieht man Moos deshalb vor allem unter Bäumen oder im Schatten des Hauses. Klee wächst dagegen vor allem auf mageren und kalkhaltigen Böden. Da es dank einer Symbiose mit so genannten Knöllchenbakterien eignen Stickstoff bilden kann, ist es nicht auf die Zufuhr durch Dünger angewiesen.

Wie kann ich Moos und Klee vorbeugen?

Da Moos und Klee weder schnell noch einfach aus dem Rasen wieder zu entfernen ist, sollten Sie dem Wachsen dieser Gewächse am besten schon bei der Gartenplanung vorbeugen. Das gelingt dadurch, dass Sie den Boden optimal für Ihren Rasen vorbereiten.

Reichern Sie dafür den Boden mit Stickstoff an, zum Beispiel durch die Gabe von Hornmehl. Anschließend säen Sie eine hochwertige Saatmischung für Rasen aus. Diese enthält vorwiegend dicht wachsende Gräser, wächst dafür jedoch etwas langsamer.

Gibt es Hausmittel gegen Moos und Klee?

Spezielle Rasenherbizide wirken selektiv, sie wirken nur auf die zu bekämpfenden Rasenunkräuter ein, nicht aber auf die Gräser. Das klingt zwar erst einmal gut, aber die Wirkung ist auf die oberirdischen Pflanzenteile begrenzt. Die Wurzel und unterirdischen Ausläufer des Klees bleiben davon verschont. So breitet sich der Klee rasch wieder in unerwünschtem Maße aus.

Als Hausmittel gelten zum Beispiel Salz und Essig gegen Moos und Klee. Sie können jedoch andere Pflanzen und auch Tiere schädigen, daher wird die Verwendung nicht empfohlen. Besser, aber auch mühevoller ist das Vertikutieren des Rasens und anschließend gezieltes Düngen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Boden gut vorbereiten
  • hochwertiges Saatgut verwenden
  • Rasen regelmäßig mähen, aber nicht zu kurz
  • regelmäßig stickstoffhaltigen Dünger verwenden
  • ab Herbst nicht mehr düngen
  • Unkraut durch vertikutieren vernichten oder ausstechen

Tipps

Verwenden Sie auch zum Nachsäen bei kahlen Stellen im Rasen eine hochwertige Saatmischung.

Text: Ursula Eggers Artikelbild: photowind/Shutterstock

Beiträge aus dem Forum

  1. Maxi
    Geranien...
    Maxi
    Zierpflanzen
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