Klee als Rasenersatz
Klee ist ein robuster Rasenersatz

Klee statt Rasen im Garten

Wenn unerwünschter Klee im eigenen Rasen wuchert, hilft meistens nur noch eine Kombination aus Düngen und Vertikutieren. Sie können den Spieß aber auch umdrehen, und statt auf einen schwächelnden Rasen auf das satte Grün einer mit Klee bepflanzten Fläche setzen.

Gründe für den Klee als Rasenersatz

Manchmal haben es selbst widerstandsfähige Rasensorten schwer, sich auf einer bestimmten Fläche mit dichtem Wuchs zu behaupten. Dafür können beispielsweise die folgenden Gründe verantwortlich sein:

  • stickstoffarmer Boden
  • zu viel Schatten
  • Staunässe im Boden

Staunässe verträgt zwar auch der Klee nur schlecht, er kann sich seinen Stickstoff über die an den Wurzeln sitzenden Knöllchenbakterien aber selbst aus der Atmosphäre einlagern. Außerdem lässt sich der Klee als Rasenersatz meist mit sehr viel weniger Pflege kurz halten als die meisten Grassorten. Eine weitere, ökologisch wertvolle Tatsache: Die kugelförmigen Blüten von Rot- und Weißklee sind eine wertvolle Nektarquelle für Schmetterlinge, Hummeln und Bienen.

Den Klee auf der gewünschten Fläche richtig ansäen und pflegen

Vor der Aussaat sollte die vorgesehene Fläche möglichst gut angeebnet werden. Widerstehen Sie aber der Versuchung, den Kleesamen einfach mit der Hand zu verteilen, da dies fast immer zu sehr unregelmäßigen Ergebnissen führen wird. Besser ist es, die Samenkörner mit einer feinkrümeligen Aussaaterde zu vermischen und diese gleichmäßig auf der vorbereiteten Fläche zu verteilen. Die Samen sollten mit nicht mehr als 1 bis 2 cm Erde bedeckt werden und während der Keimphase gleichmäßig feucht gehalten werden. Wichtig ist auch, dass Sie die Fläche nicht betreten, bevor sich die Pflanzen ausreichend kräftig entwickelt haben.

Tipps für einen gesunden Kleerasen

Damit Sie einen möglichst attraktiven Rasenersatz erhalten, gibt es im Fachhandel die Samen besonders kleinblättrig gezüchteter Kleesorten. Außerdem können auch Klee- und Rasensamen gemischt werden, um einen widerstandsfähigen Kleerasen zu erhalten. Da der Klee zwar relativ trittfest, aber bei starker Beanspruchung auch etwas empfindlich ist, sollten Pfade aus Trittsteinen oder Wegplatten die Kleefläche schonen helfen.

Tipps

Rot- und Weißklee sind zwar winterhart ud mehrjährig, aber eher kurzlebig. Deshalb sollten sich die Pflanzen möglichst auch regelmäßig durch Selbstaussaat vermehren können und nicht allzu kurz gehalten werden. In der Regel findet aber bei den meisten Kleearten zusätzlich auch noch vegetative Vermehrung über Ausläufer statt.

Text: Alexander Hallsteiner

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